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Katholische Pfarrei Heiliger Martin · Paderborn Schloß Neuhaus, Sande, Sennelager, Mastbruch · Impressum | Datenschutzerklärung 

Der durch die Pader-Aue verlaufende Emilie-Rosenthal-Weg erinnert an unsere jüdische Mitbürgerin Emilie Rosenthal im damaligen Neuhaus, nach dem Tod ihres Ehemannes Louis Inhaberin der Neuhäuser Mühlenwerke. Sie war in der Gemeinde vielfach sozial engagiert, wurde von den Nazis zum Verkauf der Mühle und ihres Hauses gezwungen und kam 1943 im Ghetto Theresienstadt um. Zwei ihrer Söhne und eine Schwiegertochter wurden im KZ Auschwitz ermordet. Am 17. April 1996 erfolgte in Gegenwart von fünf Enkeln die Benennung des Weges nach ihr. Die Pfarrei hat damals großen Anteil genommen. Erinnerungsworte ihrer Familie wurden in den Gottesdiensten verlesen.  Genau 30 Jahre danach wird nun an der Bushaltestelle „Emilie-Rosenthal-Weg“, Schloßstraße 23, wo das Wohnhaus der Familie stand und der Weg beginnt, eine Tafel zur Erinnerung an Familie Rosenthal enthüllt. Dazu ergeht eine herzliche Einladung. Es wäre ein schönes Zeichen, wenn viele aus der Gemeinde teilnehmen.

Die Präsentation findet statt am Freitag, 17. April 2026, 11:00 Uhr.

Die Chorgemeinde St. Cäcilia und die Lippekompanie der Schützenbruderschaft laden zum diesjährigen Maifest ein.

Die Andacht ist am Freitag, 1. Mai um 14.30 Uhr auf dem Dorfplatz.

Anschließend wird bei einem offenen Singen der Maibaum hochgezogen. Bei Kaffee und Kuchen, Würstchen und kühlen Getränken wird der Mai begrüßt.

Bild: Ursula Graber
In: Pfarrbriefservice.de

Friedensgebet Schloß Neuhaus auf neuen Wegen

Seit dem Überfall Russlands auf die Ukraine am 24. Januar 2022 laden wir zum ökumenischen Friedensgebet ein. In diesem Sommer plant der Kreis der Verantwortlichen neue Wege. So wird eingeladen jeweils am 2. Mittwoch des Monats um 19:30 Uhr zum Friedensgebet an neuen Orten, die jeweils einen besonderen Bezug zur Sehnsucht nach Frieden haben. So gibt es eine Verbindung des Gebetes um gerechten Frieden in allen Kriegsgebieten und dem friedlichen Leben vor Ort. Wir hoffen auf große Beteiligung.

Begonnen wird am 8. April in der Straße „Im Frieden“. Diese Straße erhielt den Namen unmittelbar nach dem 2. Weltkrieg als Teil der Entnazifizierung, bedeutet ein klares Zeugnis gegen den Krieg und ermahnt auch heute zu einem Leben im Frieden. Treffpunkt ist vor dem Haus Nr. 1. Besonders auch die Nachbarn sind eingeladen und können erzählen, wie sie „Im Frieden“ leben.

Am 13. Mai wird eingeladen in die Kita St. Heinrich und Kunigunde, Hermann-Löns-Str. 3. Im täglichen Miteinander erleben hier Kinder christlichen Glauben als Grundlage für ein friedliches Zusammenleben. Die Achtung jedes einzelnen Kindes steht im Mittelpunkt. Die Leitung der Kita und hoffentlich auch viele Eltern der Kinder sind an diesem Abend dabei und können von der Erziehung zum Frieden berichten.
Im Zentrum des Waldfriedhofs ist ein Ehrenhain für die gefallenen Soldaten und Opfer der Weltkriege angelegt. Im Mittelpunkt steht die Statue des Hl. Georg, der auch Patron der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg ist (DPSG). Dort findet das Friedensgebet am 10. Juni statt. Es wird mitgestaltet von Mitgliedern der Schloß Neuhäuser DPSG, die als Friedenspfadfinder innerhalb einer internationalen Jugendbewegung unterwegs sind.
Am 8. Juli ist das Friedensgebet Gast im Wohnheim St. Heinrich in der Kaiser-Heinrich-Straße 1. Hier leben Frauen und Männer in einer kleinen Gemeinschaft und lernen selbständiges und friedliches Miteinander. Auch sie freuen sich schon auf das gemeinsame Gebet um den Frieden in der Welt.

Die Veröffentlichung der unabhängigen Studie „Sexuelle Gewalt an Minderjährigen im Erzbistum Paderborn. Eine historische Untersuchung (1941–2002)“ erschüttert uns tief. Sie macht in bedrückender Deutlichkeit sichtbar, wie vielen Kindern und Jugendlichen im Raum unserer Kirche schweres Unrecht angetan wurde und wie sehr Verantwortliche versagt haben, dieses Unrecht zu verhindern, aufzuklären und die Betroffenen zu schützen und zu unterstützen.

Wir sprechen den Betroffenen von sexualisierter Gewalt und anderen Formen von Missbrauch im kirchlichen Kontext unsere Solidarität aus. Ihr Leid, ihre lebenslangen Folgen und auch ihre Enttäuschung über eine oft ausbleibende oder zu späte Anerkennung dürfen nicht relativiert werden. Wir danken allen Betroffenen, die mit ihrer Bereitschaft zur Aussage und Mitarbeit an der Studie dazu beigetragen haben, dass die Wahrheit sichtbar wird und verdrängte Wirklichkeit ans Licht kommt. Wir als Pfarrei Hl. Martin Schloß Neuhaus bedauern zutiefst, dass Missbrauch an einem Ort geschehen konnte, der eigentlich Schutz, Vertrauen und Glauben bieten sollte. Gleichzeitig wollen wir die Erkenntnisse der Studie nutzen, um unser Handeln vor Ort weiterhin konsequent zu überprüfen und zu verändern.

Die Studie zeigt, dass Missbrauch dort begünstigt wurde, wo Macht unkontrolliert ausgeübt, Entscheidungen intransparent getroffen und Betroffene zum Schweigen gebracht oder nicht gehört wurden. Darum haben wir in unserer Pfarre ein „institutionelles Schutzkonzept“ erarbeitet, an dem wir weiterarbeiten wollen, um eine Kultur des Hinschauens und der Achtsamkeit zu stärken. Kinder, Jugendliche und schutzbedürftige Menschen müssen in unseren Gemeinden, Gruppen und Angeboten so gut wie möglich geschützt sein. Dazu gehören fortlaufend Schulungen aller ehrenamtlich und hauptamtlich Engagierten, verlässliche Ansprechpersonen sowie transparente Strukturen für Meldungen und Beschwerden. Auf unserer Homepage sind dazu wichtige Informationen veröffentlicht: https://hl-martin-schlossneuhaus.de/schutzkonzept-gemeinsam-gegen-sexualisierte-gewalt-in-der-kinder-und-jugendarbeit/.

Wir begrüßen, dass das Erzbistum Paderborn eine unabhängige historische Studie in Auftrag gegeben hat und sich in öffentlichen Formaten den Ergebnissen stellt. Zugleich ist uns bewusst, dass eine Studie allein keine Aufarbeitung ersetzt, sondern nur ein Schritt auf einem längeren Weg ist. Aufarbeitung bedeutet für uns: konsequente Klärung von Verantwortlichkeiten, Anerkennung des Leids der Betroffenen, gerechte Leistungen der Anerkennung, strukturelle Veränderungen in Leitung und Kontrolle, sowie eine Kirche, in der Betroffene nicht am Rand, sondern in der Mitte der Aufmerksamkeit stehen.

Als Pfarrei Hl. Martin Schloß Neuhaus nehmen die Ergebnisse der Studie ernst und werden sie in Gremien, Gruppen und Öffentlichkeit unserer Pfarrei thematisieren. Wir unterstützen die bestehenden Präventions- und Interventionswege des Erzbistums Paderborn und prüfen, was vor Ort weiterentwickelt werden muss. Wir ermutigen Menschen, die von Missbrauch betroffen sind, sich an unabhängige Ansprechstellen und an die vom Erzbistum benannten Kontaktpersonen zu wenden, und sichern ihnen unseren Respekt, unser Zuhören und unsere Unterstützung zu.

Wir wissen, dass Vertrauen, das zerstört wurde, nicht durch Worte allein zurückkehren wird. Vertrauen kann nur wachsen, wenn Worte und Taten übereinstimmen, wenn Verantwortung übernommen wird und wenn Betroffene konsequent in den Mittelpunkt rücken. Um diesen Weg wollen wir uns als Pfarrei mit aller Kraft bemühen, im Wissen um unsere eigene Verletzlichkeit und Schuld und im Vertrauen auf Gottes Hilfe.

Im Namen der Pfarrei Hl. Martin Schloß Neuhaus

Tobias Dirksmeier, Pfarrer

Oliver Kuhoff, 1. Stellvertretender Kirchenvorstand

Antonia Linde, Manuela Linde, Dr. Daniel Friedenburg, Vorstand Rates der Pfarrei

Pastoralteam Hl. Martin Schloß Neuhaus

Herzliche Einladung an alle Senioren der Gemeinde zum monatlichen Seniorentreff in Pfarrzentrum St. Joseph. Verbringen Sie einen schönen Nachmittag mit netten Gesprächen bei Kaffee und Kuchen.

Offener Mittagstisch für alleinstehende Seniorinnen und Senioren im Pfarrzentrum St. Joseph Mastbruch.

Gemeinsam essen und klönen, fast unentgeltlich aber nicht umsonst. Geplant ist das Essen 1 x im Monat.

Fahrdienst kann organisiert werden!

Anmeldung bei Christa Hansjürgen, Telefon 05254 3105 oder im Pfarrbüro, Telefon 05254 2531.

Wir freuen uns auf „Euch“.

Die Termine 2026 sind:

  • 11. Januar
  • 15. Februar
  • 8. März
  • 12. April
  • 10. Mai
  • 14. Juni
  • 12. Juli
  • 9. August
  • 13. September
  • 11. Oktober
  • 8. November
  • 13. Dezember

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1 Jahr Mittagstisch in der Pfarrei Heiliger Martin Schloss Neuhaus

Im November 2024 hatten einige Frauen die Idee einmal im Monat sonntagsmittags für alleinstehende Senioren und Seniorinnen zu kochen. Gleich zum ersten Mittagstisch meldeten sich 25 Personen an. Im Laufe des Jahres kamen bis zu 50 Gäste, die es sich an den liebevoll gedeckten Tischen gemütlich machten.

Das Angebot bietet über an die Jahreszeit angepasstes Essen sozialen Austausch und entspannte Unterhaltungen. Bei Bedarf organisieren die ehrenamtlichen Engagierten einen Fahrdienst, um allen Interessierten die Teilnahme zu ermöglichen.

Der Mittagstisch finanziert sich selbst. Jeder Gast gibt, was er möchte!

Wenn die Kosten nicht durch die Spenden gedeckt sind, unterstützt die Pfarrei.

Jenseits der organisatorischen Fragen sind es die menschlichen Momente der Dankbarkeit, die den Mittagstisch auch für die Ehrenamtlichen sehr wertvoll machen.

 

 

 

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