Skip to content
Katholische Pfarrei Heiliger Martin · Paderborn Schloß Neuhaus, Sande, Sennelager, Mastbruch · Impressum | Datenschutzerklärung 

Du bist mein geliebter Sohn! (Mk 9,2-10)

Am 2. Fastensonntag hören wir im Evangelium von der Verklärung Jesu. Auf den ersten Blick ein komplizierter Text. Was soll uns das heute sagen? Ich entdecke eine wichtige Kernbotschaft für mich in diesem Text. Gott spricht direkt zu den Jüngern: „Dieser ist mein geliebter Sohn! Auf ihn sollt ihr hören.“
Wer hört das nicht gern: Du bist geliebt! Du bist gut so wie du bist! Und das nicht im stillen Kämmerlein. Nein – eindrucksvoll und lautstark vor anderen Menschen! Solche Anerkennung und Wertschätzung im Leben brauchen wir alle. Auch der Mensch Jesus brauchte diese Bestätigung vom Vater. Er weiß sich von Gott geliebt. Damit verbindet sich das Evangelium mit unserem Alltag. Für mich persönlich eine Vertiefung der Botschaft des Aschermittwochs, neben der Erdung „Bedenke Mensch, dass du Staub bist und wieder zu Staub zurückkehren wirst.“ Für Gott musst ich mich nicht verkleiden. Gott kennt mich ohne Maske und er liebt mich, so wie ich bin. Das gibt mir Kraft – bei allem, was in den nächsten Wochen und Monaten im Rahmen meiner Ausbildung vor mir liegt. Gott liebt mich – ich schaff das!

Andrea Rudolphi, Gemeindeassistentin
Andrea Rudolphi, Gemeindeassistentin

Der 2. Fastensonntag bekräftigt darüber hinaus den Impuls, den Diözesanadministrator Dr. Michael Bredeck Aschermittwoch predigte: „Die Fastenzeit kann die Zeit sein, die unser Leben auf den Prüfstand bringt.“ Auf Jesus hören, das Leben nach ihm ausrichten, die Fastenzeit bewusst gestalten. Jesus als Inspiration im Leben zulassen.
Das bedeutet für mich übersetzt in meinen Alltag: Mir Zeit nehmen, im Sinne der Selbstliebe, für mich selbst. Endlich mal wieder etwas tun, dass mir guttut – ein Aquafitnesskurs? Mir Zeit nehmen, im Sinne der Nächstenliebe, für meine Familie. Bin ich trotz Arbeit und Prüfungsstress für sie und ihre Sorgen und Bedürfnisse da? Bewusst Zeiten für die Familie einplanen und im Kalender „blocken“!

In den Augenblicken unseres Lebens, in denen wir spüren, dass andere Menschen unsere Hilfe, unsere Zuwendung brauchen und wir die Zeit, Kraft und den Mut aufbringen, um für sie da zu sein, dann kommen wir dem Wirken Jesu schon sehr nah. Im Wissen, dass Gott uns liebt, so wie wir sind. Wir müssen uns nicht verstellen oder mit Erfolgen prahlen. So wie auch Jesus den vor ihm liegenden schwierigen Weg schafft, ohne mit vergangenen Geschehnissen zu prahlen, und am Ende das „Unmögliche“ der Auferstehung geschieht. Woraus wir bis heute Hoffnung und Zuversicht schöpfen.
Ich wünsche Ihnen allen, dass Sie sich der Liebe Gottes gewiss sein können, auch in den schwierigen Zeiten des Lebens. Ich wünsche Ihnen die notwendige Portion Mut, um sich selbst und anderen Gutes zu tun.
Ihre Gemeindeassistentin Andrea Rudolphi

Jesus ging 40 Tage in die Wüste und fastete, so hören wir an diesem Sonntag. Auch für uns hat die Fastenzeit begonnen. Wenn wahrscheinlich auch keiner von uns in die Wüste geht, so verzichten doch viele Menschen im Augenblick auf Alkohol, Süßigkeiten, Fleisch oder etwas anderes. Zum Teil kommen neben den religiösen Aspekten auch gesundheitliche Gründe dazu, wie etwa ein paar Pfund zu viel los werden zu wollen. Der religiöse Aspekt des Fastens macht uns bewusst, dass es neben unserem normalen Leben eine andere Ebene gibt, die oft genug im täglichen Trott verdeckt ist. In dem wir etwas aus unserem Alltag weglassen, was uns wirklich schwerfällt, werden wir immer wieder daran erinnert, dass diese andere Ebene wichtig ist und eigentlich das ganze Jahr begleiten sollte. Der zweite Aspekt des Fastens ist, dass das, was wir durch unser Fasten einsparen, anderen zugutekommen sollte. Das muss nicht zwangsläufig Geld sein, vielleicht sparen wir ja auch Zeit, die wir dann für unsere Mitmenschen einsetzen können.
Ich wünsche Ihnen und Ihren Lieben eine Fastenzeit, aus der Sie neue Kraft schöpfen können.
Ihr Diakon
Klaus Pöppel

Klaus Pöppel, Diakon
Klaus Pöppel, Diakon

Stellenanzeige: NARREN GESUCHT
Offenbar nehmen auch ansonsten seriöse Menschen, in diesen Tagen, von Nord nach Süd, von Ost nach West, keinen Anstoß daran, als „liebe Närrinnen und Narren, liebe Narralesen“ bezeichnet zu werden.
Ein bisschen verrückt ist ja nicht so schlimm. Ob das aber für einen richtigen Narren ausreicht?
Es gab mal eine Zeit, da war der Narr bei Hofe der Einzige, für den die Narrenfreiheit galt, die es ihnen ermöglichte, ungestraft Kritik an den bestehenden Verhältnissen zu üben oder die Wahrheit auszusprechen. Auch die Parodierung von Adeligen war den Hofnarren erlaubt. Nur unter dem Deckmantel der Verrücktheit konnte jemand es wagen, die Dinge beim Namen zu nennen: Der Narr als Anwalt der Menschlichkeit, der sein Lachen versteht als Zeichen einer inneren Freiheit, die stärker ist als alle Enttäuschungen.

Benedikt Fritz, Gemeindereferent
Benedikt Fritz, Gemeindereferent

Der Apostel Paulus zählte sich auch zu ihnen. In seinem ersten Brief an die Christen in Korinth ist mehrfach die Rede von den „Narren um Christi willen“, also von jenen, die in den Augen vieler Menschen als verrückt galten, weil sie ihr Leben auf Gott, statt auf menschliche Weisheit bauen. Paulus selbst musste sich auseinandersetzen mit Gegnern, die sich für viel gescheiter und bedeutender und klüger hielten.
Das haben die Narren bis heute beibehalten. Sie durchschauen die aufdringliche Aufgeblasenheit mancher Menschen, die offenbar ständig vor sich selbst auf den Knien liegen. Wenn am Rosenmontag wieder die Persiflage Wagen des Straßenkarnevals in Köln und Mainz zu sehen sind, dann sind diese im Grunde genommen die heutigen Narrenwagen. Stellt man sich die Aufgeblasenheit mancher Menschen wie einen großen Luftballon vor, dann besitzen die Narren eine Nadel, um in diesen Ballon hineinzustechen und mit einem lauten Knall aller künstlichen Verlogenheit ein Ende zu machen.
Wenn es unter uns menschlich zugehen soll, sind Narren unentbehrlich, übrigens auch außerhalb der närrischen Tage. In diesem Sinne wünsche ich allen Helau, Alaaf und Hasi Palau!
Ihr Gemeindereferent Benedikt Fritz

Liebe Schwestern und Brüder,
ich schreibe dieses Vorwort aus meiner Heimat. Die Temperatur ist hier ungefähr 28 Grad. Ja, ich weiß, dass es zurzeit ganz kalt und nass in Deutschland ist. Ich denke an Euch allen von meiner Heimat. Meine Urlaubzeit in Indien ist schon fast zu Ende. Ich komme am 30. Januar wieder zurück in Mastbruch an. Ich freue mich sehr auf unser Wiedersehen.
Ich hatte über zehn Kilo Schokolade nach Hause mitgebracht. Am ersten Tag wurde mein Koffer leer, denn alle 24 Nichten und Neffen hatten alles aufgegessen. Das war wirklich meine Freude. In meiner ganzen Zeit in Indien habe ich zu viele Familien gegangen. Ich habe viele kranke Menschen besucht. Sowohl viele alte Menschen, als auch viele arme Familien und Kinder leiden aus Hungersnot. Ich konnte viele arme Familien trösten und finanziell unterstützen.
Im heutigen Sonntagsevangelium begegnen wir Jesus, der zu viele Menschen gegangen ist und viele Kranke besucht hat. Jesus heilt Petrus Schwiegermutter, die krank war. Viele Menschen kamen zu Jesus und sie sind von ihren Krankheiten geheilt und getröstet worden. Jesus ist Mensch geworden, dass die ganze Menschheit das Leben und das Leben in Fülle haben. Wir sind als Christen gerufen, das Leben weiter zu geben und einander zu heilen.

Pastor Dr. Yesudasan Remias
Pastor Dr. Yesudasan Remias

Ich wünsche Euch allen viel Freude und viel Kraft, einander das Heil zu werden.
Bis bald…
Ihr/ Euer Pastor Remias

Leben in der Nachfolge

Das Markusevangelium will uns nah an die Person Jesu heranbringen. In seinem Bericht geht es darum, was dieser Jesus wollte und wie er unter den Menschen wirkte. So entstand diese völlig neue literarische Gattung, die wir heute Evangelium, übersetzt: die gute Nachricht nennen. Im Evangelienabschnitt des heutigen Sonntags werden wir Zeugen/-innen seines ersten öffentlichen Auftretens in der Synagoge von Kafarnaum. Wir können die Reaktion seiner Zuhörer auf diese erste Begegnung beobachten: Die Menschen sind getroffen von seinen Worten, von seiner Lehre. Dabei erfahren wir nichts davon, was er predigt. Aber die Anwesenheit Jesu löst bei allen etwas aus. Sie fordert sogar die Reaktion eines Besessenen heraus, eines Menschen, den ein unreiner Geist gefangen hielt. Die Wirkung Jesu beruht also nicht allein auf seiner überzeugenden Verkündigung, sondern auch auf seinem damit verbundenen Tun. Um Heilung von dem zu finden, was uns alles so „in Besitz“ nehmen kann und in ehrlicher Bereitschaft an uns selbst arbeiten zu wollen, dafür gibt es sicherlich kein Patentrezept. Ein Schritt auf dem Weg zur Heilung ist sich von Jesus anschauen und berühren zu lassen, dazu lädt uns das Evangelium ein. Und diesem Jesus wirklich zuzutrauen, dass er uns anspricht und uns von unserer Besessenheit oder vielleicht besser gesagt von unserer Besetztheit wirklich heilen will und kann! Das ist die gute Nachricht heute! Ja, ein Leben in der Nachfolge Jesu fordert von uns, dass wir umkehren und nicht unsere persönlich zusammengestellte Frohe Botschaft, sondern die von Jesus Christus voranbringen – nicht allein in schönen Reden und klugen Gedanken, sondern in der Tat und niemals auf Kosten anderer. Jesus steht dazu fest an unserer Seite, dass uns dieser Weg immer besser gelingt.

Tobias Dirksmeier, Pfarrer

Ihnen und Ihren Familien wünsche ich einen gesegneten Sonntag!
Ihr Pfarrer Tobias Dirksmeier

Erst vor drei Wochen…
Wie geht es Ihrem Weihnachtsbaum? Wenn er noch da sein sollte, hat er sicher schon viele Nadeln verloren. Manche sagen, so sei es auch mit Weihnachten: Je weiter das Fest sich entferne, um so geringer seien die Überreste (auch in den Keksdosen). Nur was man zu Weihnachten an Pfunden zugenommen hat, bleibt hartnäckiger (zu merken an den vollen Parkplätzen unserer Fitnessstudios).
Sehr bewegt hat mich der am vergangenen Sonntag gefeierte Dankgottesdienst unserer Sternsinger in St. Michael…gefühlt 100 Jungs und Mädchen, mit Krone auf dem Kopf und Stern in der Hand haben gemeinsam Danke gesagt, für diese segensreiche Hilfsaktion „von Kindern – für Kinder!“. Und spätestens seit diesem Sonntag war dann auch für mich die weihnachtliche Festzeit zu ihrem Ende gekommen.

Benedikt Fritz, Gemeindereferent
Benedikt Fritz, Gemeindereferent

Offiziell ist die Weihnachtszeit schon seit dem 07. Januar, seit dem Fest „Taufe des Herrn“ vorbei, deshalb ist gerade jetzt die Frage notwendig, was uns dieses Weihnachtsfest gebracht haben könnte.
Die Botschaft vom Frieden erfährt heftigen und oft brutalen Widerspruch, nicht nur in der Ukraine und im „Heiligen Land“. Die Ehre Gottes ist auch jetzt nicht stärker in unserem Blick. Also war es überflüssig, Weihnachten zu feiern?
Niemand weiß, ob nicht doch in dem einen oder anderen Herzen die Botschaft der Liebe Gottes zu den Menschen eine tiefere Antwort gefunden haben kann. Wo Weihnachten wirklich als Fest empfunden wurde, da kann diese Erinnerung zur bleibenden Gegenwart werden.
Wer in sich und in seiner Familie Frieden empfunden hat, wird sich auch jetzt darum bemühen, Frieden zu halten und ihn nicht leichtfertig aufs Spiel zu setzen. Wer in den vergangenen Weihnachtstagen Gottes Nähe gesucht hat und seine Nähe hat spüren dürfen, wird auch jetzt davon durchdrungen sein, dass der Mensch, der sich in der Nähe Gottes geborgen weiß, größere Möglichkeiten zum Leben kennt.
Mag der Weihnachtsbaum auch rieseln oder vom ASP bereits abgeholt worden sein, die Gewissheit des Festes verliert nie an Lebendigkeit. Man sollte nur ständig versuchen, Weihnachten zu verwirklichen. Jetzt erst recht!
Ihr Gemeindereferent Benedikt Fritz

Sternsingeraktion in der Pfarrei Heiliger Martin Schloß Neuhaus 2024
Vielen Dank allen, die in diesem Jahr unsere Sternsingeraktion so perfekt organisiert, liebevoll betreut und tatkräftig unterstützt haben. Ein ganz großes Dankeschön, an die Kinder und Familien, die so viele Stunden auf den Beinen waren und Ihnen, den Spenderinnen und Spendern.
In diesem Jahr ist die Spendenbereitschaft wieder hoch ausgefallen. An den Aktionstagen sind bisher insgesamt
ca. 28.500 Euro von den Sternsingern gesammelt worden. So hoch war die Spendensumme noch in keinem Jahr! Das Ende der Spendensumme ist sicher noch nicht erreicht, denn es kommen jeden Tag noch zusätzliche Spenden auf unser Spendenkonto oder im Pfarrbüro an.
Bilder von der diesjährigen Sternsingeraktion finden Sie auf unserer facebook Seite: Pfarrei Heiliger Martin Schloß Neuhaus. Diese Seite kann ohne Registrierung aufgerufen werden – schauen Sie gern dort mal rein.
Am Sonntag, 14. Januar um 10.30 Uhr feierten wir mit allen Sternsingerkindern und Helfer:innen und allen, die gern Familiengottesdienste mit Kinderkirche feiern, einen Dankgottesdienst in St. Michael Sennelager. Die Musikgruppe „Kreuz und Quer“ begleitete diesen Gottesdienst musikalisch.
Am Samstag, 20. Januar, nehmen 50 Sternsingerkinder aus unserer Pfarrei an der Dankesfeier im Dom zu Paderborn mit anschließendem Kinobesuch teil.
Das war wieder eine Superaktion „Kinder für Kinder“!!!!

Wir danken auch den Sponsoren der diesjährigen Aktion. Der Förderverein „Kirche lebt“ hat neue Gewänder und neue Kronen finanziert.
Der Caterer „Tante Käthe“ aus Sennelager hat für alle Sternsinger in Sennelager das Mittagessen gespendet.
Viele Menschen haben mit Ihrem Lächeln wieder alle motiviert in der Kälte weiterzumachen und sind im nächsten Jahr gern wieder mit dabei.
Vielen Dank!

Viele würden wohl auf Simon (Petrus) tippen. Tatsächlich berichtet das Evangelium des 2. Sonntags im Jahreskreis, dass zuerst sein Bruder Andreas berufen wurde – der also den gleichen Namen trug wie ich. Geboren wurde er entweder in Bethsaida, dem heutigen El Aradsch in Syrien (Joh. 1,44) oder in Kapernaum, einem kleinen Ort am See Genezareth (Mk.1,29). Er war – wie sein Bruder Petrus – Fischer und zunächst Anhänger von Johannes dem Täufer. Als dieser aber Jesus taufte und verkündete: „Siehe, das ist das Lamm Gottes, das der Welt Sünde trägt“, folgte er Christus nach und blieb als einer der zwölf Jünger stets an Jesu Seite.

Nach dem Kreuzestod Jesu, verschlug es den Apostel Andreas nach Kleinasien und nach Griechenland, wo er den Menschen das Evangelium verkündigte. In Patras (Griechenland) heilte er Maximilla, die Frau des Stadthalters, von einer schweren Krankheit. Zum Dank ließ sie sich zum Christentum bekehren. Das sah ihr hartherziger Mann aber nicht gerne. Andreas wurde verhaftet und dann zur besonderen Qual an ein X-förmiges Kreuz genagelt. Noch zwei Tage predigte er dem neugierigen Volk die Botschaft Jesu.

Das nach ihm benannte Andreas-Kreuz vor Bahnübergängen soll uns auf die (Todes-)Gefahr aufmerksam machen. Andreas ist so der Patron von Russland, Rumänien, Schottland, Spanien, Griechenland und weiteren Ländern geworden. Das wird ihm keiner gleichtun. Diesen Mann aber, der im entscheidenden Moment seines Lebens offen war für die Botschaft von Johannes und Jesus, der sein Leben in den Dienst des lang erwarteten Messias gestellt hat, diesen Mann dürfen wir uns auch heute noch durchaus als Vorbild nehmen.

Ihr/euer Diakon Andreas Kirchner

Diakon Andreas Kirchner
Diakon Andreas Kirchner
Joana Driessen (Dekanatsjugendseelsorgerin)

Pünktlich zum Jahresbeginn bekommt das Dekanat Paderborn eine neue Dekanatsjugendseelsorgerin. Mit der 34-jährigen Gemeindereferentin Joana Drießen übernimmt diese Aufgabe im Erzbistum Paderborn erstmals eine Frau. Ursprünglich war für diese Position als Zusatzbeauftragung zum seelsorglichen Dienst in den Gemeinden immer ein Priester vorgesehen. Inzwischen ist es aber auch möglich, dass andere Seelsorger dafür beauftragt werden.

Zusammen mit der Dekanatsreferentin für Jugend und Familie, Rebecca Pohl, wird Joana Drießen die Jugendpastoral im Dekanat Paderborn gestalten und weiterentwickeln. Dafür hat sie neben ihrer halben Stelle als Gemeindereferentin im Pastoralen Raum „An Egge und Lippe“ weitere 25 % Beschäftigungsumfang auf Ebene des Dekanats bekommen. Das klingt erstmal wenig, aber da die Position des Dekanatsjugendseelsorgers im Dekanat Paderborn in den letzten Jahren vakant war, freut sich Dechant Benedikt Fischer über die Verstärkung des erweiterten Dekanatsteams: „Alles, was in dieser Rolle getan wird, ist willkommen!“, versichert er. Erste Ideen gibt es dafür auch schon: „Gerade für Jugendliche im Alter zwischen 14 und 19 Jahren gibt es wenig seelsorgliche Angebote außerhalb und nach der Firmvorbereitung“, so Joana Drießen. Hier kann sie sich vorstellen neue Formate zu entwickeln und setzt dafür in der Kommunikation mit jungen Menschen auch auf soziale Netzwerke, Social Media oder Podcasts. Sie möchte aber auch ganz real mit jungen Menschen in Kontakt kommen und sich langfristig als Ansprechpartnerin in seelsorglichen Fragen etablieren. Dafür kann die zweifache Mutter auf eine langjährige Erfahrung in unterschiedlichen pastoralen Feldern zurückgreifen. Die Arbeit mit jungen Menschen ist aber ihr Herzensanliegen und das werden die Jugendlichen in Paderborn und Umgebung hoffentlich bald selbst erfahren können. Herzlich Willkommen, Joana Drießen!

Joana Driessen (Dekanatsjugendseelsorgerin)
Joana Driessen (Dekanatsjugendseelsorgerin)
Begrüßung Joana Dießen (Dekanat Paderborn)
Begrüßung Joana Dießen (Dekanat Paderborn)

Heilige drei Könige – 06. Januar: Erscheinung des Herrn
und
Taufe des Herren – 07. Januar: Ende der Weihnachtszeit
An diesem Wochenende feiern wir das Fest der Hl. Drei Könige – offiziell heißt es: Erscheinung des Herrn. Warum dieser merkwürdige Name – hat da der Herr etwa eine Erscheinung gehabt? Aber Spaß beiseite – das ist es natürlich nicht.
Der Name „Erscheinung des Herrn“ will uns daran erinnern, dass mit der Ankunft der Weisen die ganze Welt gesehen hat, dass der Sohn Gottes nun unter den Menschen lebt. Am Weihnachtsfest war es ja nur ein kleiner Kreis, der von der Geburt Jesu Notiz genommen hat – die Hl. Familie, ein paar Menschen in Bethlehem vielleicht und die Hirten von den Feldern rund um Bethlehem.
Die Weisen kamen nach der Überlieferung der Kirche aus den damals bekannten Erdteilen und repräsentierten diese Erdteile – Europa, Asien und Afrika. Stellvertretend für die ganze damalige Welt haben die Weisen bezeugt, dass Gott Mensch geworden ist und der Welt „erschienen“ ist.
Die Sternsinger, die an diesem Wochenende unterwegs sind, verkünden ebenso der ganzen Welt, dass Gott Mensch geworden ist und bringen den Segen für das neue Jahr: Christus segne uns und unsere Häuser auch in diesem Jahr 2024: 20*C+M+B+24 !
An diesem Wochenende endet aber auch schon wieder die Weihnachtszeit, denn am Sonntag feiern wir das Fest Taufe des Herrn und starten damit in die sogenannte „Zeit im Jahreskreis“.
Allen einen schönen Sonntag und den Schulkindern einen guten Start in die Schule!
Und falls Ihr den Sternsingern begegnet, hört ihnen gut zu.
Ihre Gemeindereferentin Petra Scharfen

Petra Scharfen, Gemeindereferentin
Petra Scharfen, Gemeindereferentin
An den Anfang scrollen