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Der Trichter

Jeder kennt dieses nützliche Gerät, das man braucht, um eine Flüssigkeit von einem größeren in ein kleineres Gefäß umzufüllen. Ohne einen solchen Trichter würde man einiges verschütten, und es würde verlorengehen. Immer wenn ich Salatdressing umfülle benutze ich einen solchen Trichter.

Wenn in diesen Novembertagen, bestimmt auch angeregt durch die vielen Gedenktage, wir Menschen darüber nachdenken, wohin denn letztlich der Weg der Menschen und der Geschichte insgesamt führt, dann ist damit immer wieder die Hoffnung verbunden, dass alles Leben, auch das eigene, am Ende nicht verrinnt und verlorengeht und „es nicht umsonst“ war. Irgendwo muss es doch ein Ziel geben, auf dass alles am Ende im Guten hinaus läuft.

Die Texte vom kommenden Sonntag erzählen vom Endgericht, jedoch nicht mit erschreckenden Bildern, wie wir sie von einigen Darstellungen her kennen. Sie erzählen davon, dass das „Volk Gottes in jener Zeit gerettet wird“, davon, dass es eine „Vollendung zum Heil sein“ geben wird, sie erzählen vom Kommen des Menschensohnes: Es wird größer sein, göttlicher und menschlicher.

Benedikt Fritz, Gemeindereferent

Benedikt Fritz, Gemeindereferent

Mitten in diesem scheinbaren „Zu-sammenbruch“, werden die Engel Gottes ausgesandt, um die Menschen heimzuholen von allen Enden der Erde. Was auf Erden ganz verschiedene Wege gegangen ist, wird von Gott zusammengeführt und ins Ziel gebracht – wie man mit einem Trichter eine Flüssigkeit auffängt. Dabei ist es nicht so, als ginge von diesem Trichter irgendein Sog aus, der alle willenlos zusammentreibt. Aber wer in der Sehnsucht auf ein gutes Ende lebt, kann nicht verlorengehen. Ich verstehe es so: Wer glauben kann, darf immer neu hoffen und kann vielleicht auch über die Grenzen hinausschauen, nicht aber weil seine Augen besonders gut wären, sondern weil jemand ein Licht angezündet hat.

Ihr Benedikt Fritz

 

Meditativer Abend mit Marianne Haas

am 9. November um 19 Uhr in der Ulrichskapelle

thumbnail of Vertrauen Plakatentwurf mit Logo

– 9. Kulturnacht Schloß Neuhaus am Samstag, 10. November –

Die jährliche Kulturnacht Schloß Neuhaus ist zu einer Tradition geworden, zu der unser ökumenischer AK „Kirche neu“ einlädt. Der Termin der 9. Kulturnacht liegt genau einen Tag nach der Erinnerung an die Pogromnacht vor 80 Jahren, in der am 9. November 1938 die jüdischen Gotteshäuser von den Nationalsozialisten angezündet wurden – auch in Paderborn. So wurde den jüdischen Bürgerinnen und Bürgern jegliche Achtung abgesprochen, was schließlich zu deren Vernichtung führte.

In den Beiträgen des Abends wird dazu aufgerufen, dass die „Kinder Abrahams“ im Judentum, Christentum und Islam sich gegen jegliche Verachtung der Anderen einsetzen. Gesa Köhler und Alexander Wilß, zwei Akteure des Theaters Paderborn rezitieren die Ringparabel aus Lessings „Nathan der Weise“, die aufruft zu einer friedlich-toleranten  Koexistenz der Religionen. Sie stellen  weiter einen Auszug des aktuellen und viel beachteten Stückes von Max Frisch „Andorra“ des Paderborner Theaters dar, das zeigt, wie Rassismus und Fremdenfeindlichkeit zu Ausgrenzung führen.

Musikalisch spielt die Gruppe „KlezJazz“ und Rami Bhan die syrische Laute Oud, singen David Lübke und Max Eisinger, bringt Marianne Noeske die Orgel ein. Personen aus drei Religionen kommen zu Wort: „Wie lebe ich meinen Glauben?“ beantworten Claudia Auffenberg als Christin, Muna Tatari als Muslima und Heribert Krane als Kenner des Judentums. Friedhelm Hake zeigt auf, warum es psychologisch schwer fällt mit einem „anders leben“ umzugehen.

Tobias Vorwerk zeigt Fotos von „Spuren jüdischen Lebens“ in Paderborn. Dazu gibt es eine Erinnerung an die ausgerotteten jüdischen Bürgerinnen und Bürger in Schloß Neuhaus. Den Abschluss bildet das Lied vom blühenden Madelzweig, das die Sehnsucht für das Leben besingt und quer durch alle Kulturen und Religionen tiefer zu Gott hinführen kann.

Die 9. Kulturnacht Schloß Neuhaus will gerade in der aktuell unruhigen Zeit zu einer „Kultur der Achtung“ beitragen. Sie beginnt in der Christuskirche am Samstag 10. November 2018 um 20 Uhr und dauert bis ca. 22.30 Uhr.

Der Eintritt ist frei

thumbnail of Einladung zur 9. Kulturnacht 2018

Liebe Gemeindemitglieder!

Traditionell finden auch dieses Jahr wieder Martinsumzüge in den Gemeinden statt.

Hier die aktuellen Termine:Wortgottesdienst Ð Illustration 5

 

St. Marien, Sande

Sonntag, 11. November

Um 18 Uhr ab Sande Kirche. Jeder ist herzlich eingeladen. Die Kanalkompanie organisiert das Martinsspiel, das auf dem Dorfplatz aufgeführt wird bei Lagerfeuer mit Glühwein und Bratwürstchen.

 

St. Michael, Sennelager

Sonntag, 11. November

Um 17 Uhr Beginn mit einem kurzen Wortgottesdienst in der Kirche. Anschließend ziehen wir mit den bunten Laternen durch die Straßen. Abschluss mit dem Martinsspiel ist dann vor dem Kindergarten. Im Anschluss werden wieder Martinsbrezeln angeboten.

 

St. Heinrich und Kunigunde, Schloß Neuhaus

Sonntag, 11. November

Beginn ist um 17 Uhr mit einem Wortgottesdienst in der Pfarrkirche St. Heinrich und Kunigunde.

Anschließend der Martinsumzug zur Freilichtbühne, wo das Martinsstück aufgeführt wird. Hier können auch die Martinsbrezeln erworben werden, deren Erlös einem guten Zweck zukommt.

 

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Bild: Sonja Häusl-Vad, www.kinder-regenbogen.at In: Pfarrbriefservice.de

 

Alle Familien sind mit ihren Kindern recht herzlich eingeladen,

den Hl. Martin mit ihren bunten Laternen zu begleiten!

 

 

 

Aktion Rumpelkammer in diesem Jahr neu organisiert.

Die Altkleidersammlung der Kolpingsfamilie Schloß Neuhaus ist in diesem Jahr anders organisiert. Es werden zentrale Sammelstellen eingerichtet.

In Sande, Sennelager und Mastbruch an der Kirche und in Schloß Neuhaus am Hallenbad.

Dort besteht am Samstag, 27. Oktober, zwischen 8 Uhr und 11 Uhr die Möglichkeit, das Sammelgut abzugeben.

Sammelbeutel liegen in den Kirchen und den örtlichen Geldinstituten aus.

Des Weiteren besteht die Möglichkeit, im Vorfeld Kontakt mit uns aufzunehmen, sodass wir das Sammelgut auch abholen. (info@kolping-neuhaus.de oder 0160 12 565 27).

thumbnail of Böhmer Kartenvorverkauf2

 

 

Beginn ist um 15 Uhr mit einem Stehkaffee in der Schützenhalle.

Karten sind direkt am Eingang für 5 € zu erwerben. Herzlich Willkommen!

 

 

 

Am Mittwoch ist es soweit:

Gottesdienst zum Ökumenischen Tag der Schöpfung

10.30 Uhr im Schlosspark

 

„Von meinen Früchten könnt ihr leben“ 

Der Monat September ist bis zum 4. Oktober – Fest des Hl. Franziskus – der Schöpfungsmonat. Seit 2010 begehen die christlichen Kirchen ihn in Deutschland, besonders auch den Tag der Schöpfung. Wir waren in Schloß Neuhaus von Anfang an dabei. So feiern wir ihn diesem Jahr zum 9. Mal in ökumenischer Zusammenarbeit der evangelischen, katholischen und auch orthodoxen Gemeinden. Wir danken Gott für seine Schöpfung. Wir fragen uns, wie wir von den Früchten der Schöpfung leben können und was wir tun müssen, damit  von diesen Früchten alle Menschen dieser Erde heute und auch in Zukunft leben können.

Wir leiten mit unserem Gottesdienst zum Tag der Schöpfung am Brunnentheater im Schlosspark in Schloß Neuhaus den „Tag der Regionen“ am 3. Oktober 2018 um 10.30 Uhr ein. Das Leitwort dazu stammt von der bundesweiten Aktion:“Von meinen Früchten könnt ihr leben“. Wir bestaunen Gottes Schöpfung, die für alle gemacht ist, und deren Früchte, denken über unsere Verantwortung für sie nach, hören Gottes Wort, singen und beten gemeinsam – evangelisch, katholisch und orthodox. Verantwortlich ist der ökumenische AK „Kirche neu“, die Predigt hält Pfarrer Oliver Peters, auch Pfarrer Aras von der orthodoxen Gemeinde St. Aho und Mitglieder des Landfrauenverbandes Sande sind an der Liturgie beteiligt. Alle Gruppen, Verbände und Mitglieder der Kirchengemeinden und alle Interessierten aus Schloß Neuhaus, Mastbruch, Sande und Sennelager sind herzlich eingeladen, an diesem Morgen des Feiertags die Schöpfung Gottes zu loben.

 

 

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