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Bild von valeria_aksakova auf Freepik

Nun ist der Herbst doch da – auch wenn mancherorts noch über 20 Grad herrschen, sind doch die Blätter rot-braun, die letzten Früchte werden geerntet.
Zeit für Dank, für Erntedank – das haben wir am letzten Wochenende gefeiert.
Wir Christen dürfen jeden Tag im Jahr dankbar sein.
Wäre alles nur einfach entstanden, gäbe es keinen Grund für Dank.
Nein, alles ist Schöpfung und Geschenk, darum sind wir dankbar. Dieser dankbare Blick zurück ist tiefer Ausdruck unseres Glaubens, dass eben nicht alles nur Biologie und Chemie und Physik ist.
Im Rahmen des Projektes „Bedrohte Schöpfung“ ist mir wiederholt ein Credo-Text untergekommen, der aus der Dankbarkeit für das Gestern heraus jetzt das Morgen in den Blick nimmt:

Bekenntnis des Glaubens
Ich glaube an Gott, den Allmächtigen,
der Himmel und Erde erschaffen hat,
und der die Welt erhalten will
gegen unsere Unvernunft und unseren Größenwahn.
Ich glaube an den schöpferischen Geist
und die Kraft unserer Gemeinschaft,
die Leben schafft und Leben schützt.
Und an Jesus Christus,
unseren Bruder und Gottes Sohn,
der den Himmel erdet,
und die Erde mit dem Himmel verbindet,
der uns gelehrt hat zu teilen, was wir haben,

der gelitten hat unter unserem Egoismus,
der gekreuzigt wurde wegen unseres fehlenden Vertrauens,
der gestorben ist an unserer lähmenden Angst,
begraben unter unserer Gleichgültigkeit,
hinabgestiegen in das Reich eines Mächtigen;
der unter uns aufersteht mit jeder neuen Hoffnung,
mit jedem Tropfen guten Wassers,
mit jedem Atemzug gesunder Luft,
mit jeder Blume in voller Blüte
mit jeder Frucht aus der Erde.
Und er wird unterscheiden zwischen denen,
die den Tod betreiben und denen,
die für das Leben einstehen.

Ihr/Euer Diakon Andreas Kirchner

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