Im März veranstaltet das Dekanat Paderborn die Orgelkonzertreihe in Wewer.
Das erste Orgelkonzert spielt am Sonntag, den 8. März um 16 Uhr in St. Johannes Baptist in Paderborn-Wewer Dekanatskirchenmusiker Martin Geiselhart (Paderborn).
Martin Geiselhart ist seit 2022 Dekanatskirchenmusiker für das Dekanat Paderborn und betreut in dieser Funktion die Konzertreihe in Wewer. Er gründete 2023 die Reihe Orgelmusik zur Marktzeit, die an der Gaukirche und der Marktkirche in Paderborn stattfindet.
Auf seinem Programm stehen Werke über das Lied „Aus tiefer Not schrei ich zu dir“ von Johann Sebastian Bach, Felix Mendelssohn-Bartholdy u.a.
Das zweite Orgelkonzert findet am Sonntag, 15. März um 16 Uhr statt. An der Rieger-Orgel spielt Tobias Leschke (Schwerte)
Seine beruflichen Stationen führten ihn über St. Marien in Lünen und St. Mauritius in Nordkirchen nach Iserlohn, wo er von 2019 bis 2025 als Dekanatskirchenmusiker für die Musik im Dekanat Märkisches Sauerland verantwortlich war. Seit 2026 leitet er den Fachbereich Kirchenmusik im Erzbischöflichen Generalvikariat Paderborn.
Als Konzertorganist gastierte Leschke an bedeutenden Kathedralen wie Dresden oder Paderborn sowie an bedeutenden Orten wie der Kirche Santa Maria dell’Anima in Rom oder der Münsteraner Lambertikirche.
Tobias Leschke spielt Werke von Alexandre Pierre Francois Boely, Johann Sebastian Bach, Franz Liszt, Louis Vierne und eine Improvisation.
Den Frühjahrszyklus beschließt am Sonntag, 22. März um 16 Uhr das Barockensemble der Dietrich Bonhoeffer-Gemeinde Berlin-Lankwitz mit Jana Czekanowski-Frankmar (Sopran), Ludwig Frankmar (Barockcello) und Thorsten Fabrizi (Orgel). Sie spielen ein Passionskonzert unter dem Motto „Lasset uns mit Jesu ziehen“.
In der Barockzeit entstanden neben den großen geistlichen Werken viele verschiedene kleine geistliche Werke kammermusikalischer Besetzung, zum Teil mit obligatem Instrument. Diese Werke wurden im Gottesdienst, häufig in kleineren Kirchen oder zur Andacht im privaten oder häuslichen Rahmen vorgetragen. Besonders die vokale Kammermusik im ausgehenden 17. und beginnenden 18. Jahrhundert zeichnet sich durch ihren lyrischen, betrachtenden Charakter aus und steht deutlich unter dem Einfluss der affekthaften italienischen Oper.
Im Konzert wird ein abwechslungsreiches Programm geboten, in welchem Werke früh- und spätbarocker Komponisten vertreten sind, wie Heinrich Schütz, Georg Philipp Telemann und Johann Sebastian Bach. Sie waren von der italienischen Musikkultur ihrer Zeit beeinflusst, weswegen auch Werke italienischer Komponisten des 16. und 17. Jahrhunderts erklingen werden.
Der Eintritt ist frei, wir bitten um eine Spende.
