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Katholische Pfarrei Heiliger Martin · Paderborn Schloß Neuhaus, Sande, Sennelager, Mastbruch · Impressum | Datenschutzerklärung 

Rund 100 Menschen diskutierten bei einer öffentlichen Gemeindeversammlung über die Zukunft der kirchlichen Immobilien in unserer Pfarrei Hl. Martin. Dabei wurde deutlich: Es gibt unterschiedliche Vorstellungen über die Zukunft einzelner Gebäude, aber auch große Einigkeit darüber, dass Veränderungen notwendig sind.

Wie können wir unsere kirchlichen Gebäude auch in Zukunft sinnvoll nutzen und gleichzeitig finanziell verantwortungsvoll handeln? Mit dieser Frage beschäftigten sich am 7. Oktober rund 100 Interessierte in der Aula des Gymnasiums Schloß Neuhaus. Vorgestellt wurde das sogenannte „Erste Bild“ des Immobilienstrategieprozesses, das eine erste Einschätzung zum zukünftigen Gebäudebestand unserer Pfarrei gibt.

Sieben Immobilien mit besonderem Handlungsbedarf

In den vergangenen fünf Monaten hat eine Projektgruppe unserer Pfarrei gemeinsam mit Fachleuten des Erzbischöflichen Generalvikariats die Nutzung, den baulichen Zustand und den künftigen Investitionsbedarf unserer Immobilien untersucht. Das Ergebnis: Unser Gebäudebestand ist langfristig größer, als es die heutige und absehbare Nutzung erfordert. Gleichzeitig stehen bei einigen Gebäuden erhebliche bauliche und energetische Investitionen an. Bei insgesamt sieben Immobilien – darunter Kirchen, Pfarrheime und Pfarrhäuser in Schloß Neuhaus, Mastbruch, Sennelager und Sande – sieht die Projektgruppe besonderen Handlungs- und Verkleinerungsbedarf.

Intensive Diskussion und gemeinsame Verantwortung

Die Vorstellung des „Ersten Bildes“ führte zu einer lebendigen, teilweise kontroversen und emotionalen Diskussion. Dabei wurde deutlich, wie eng viele Menschen mit ihren Kirchen und Gemeindegebäuden verbunden sind. „Kirchliche Gebäude sind für viele Menschen wichtige Orte mit persönlicher und emotionaler Bedeutung. Deshalb ist es nachvollziehbar, dass die Frage nach ihrer Zukunft intensiv diskutiert wird“, betonte Pfarrer Tobias Dirksmeier. Zugleich bestand weitgehend Einigkeit darüber, dass der bisherige Immobilienbestand nicht unverändert erhalten werden kann. Auch die Frage, ob künftig mehr finanzielle Mittel in Seelsorge und christliche Sozialarbeit statt in den Unterhalt von Gebäuden fließen sollten, wurde angesprochen.

Gute Perspektiven für unsere Gebäude entwickeln

Im Mittelpunkt der kommenden Überlegungen steht jetzt die Frage, welche Gebäude langfristig für das kirchliche Leben gebraucht werden und wie für andere Immobilien gute Nachnutzungen gefunden werden können – beispielsweise gemeinsam mit Vereinen, Verbänden oder weiteren Partnern vor Ort. „Erst wenn eine solche Perspektive nicht möglich ist, müssen auch Schließungen oder Grundstücksverkäufe in Betracht gezogen werden“, erklärte Verwaltungsleiter Lennart Höschen. Bei möglichen Grundstücksverkäufen soll eine soziale Nutzung Vorrang haben.

Wie geht es weiter?

Das „Erste Bild“ ist noch keine Festlegung auf ein Immobilienkonzept für die Zukunft einzelner Gebäude. Vielmehr bildet es die Grundlage für die nächsten Schritte. In den kommenden drei Monaten wird die Immobilien-Projektgruppe konkrete Perspektiven für die betroffenen Immobilien erarbeiten. Diese sollen anschließend bei einer weiteren öffentlichen Gemeindeversammlung vorgestellt und diskutiert werden. Unser Ziel bleibt es, diesen Prozess transparent, gemeinsam und zukunftsorientiert zu gestalten – damit unsere Pfarrei auch künftig lebendige Orte des Glaubens und der Begegnung bieten kann.

Die Ergebnisse noch einmal in Ruhe anschauen

Wer sich noch einmal ausführlicher mit dem vorgestellten „Ersten Bild“ und den Überlegungen zur Zukunft unserer kirchlichen Gebäude beschäftigen möchte, findet die Präsentation der Gemeindeversammlung vom 7. Oktober 2026 direkt unter diesem Beitrag als PDF zum Anschauen und Herunterladen. So können alle Interessierten die vorgestellten Informationen und Einschätzungen in Ruhe nachvollziehen – auch diejenigen, die an diesem Abend nicht dabei sein konnten.

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Fragen und Anregungen zum Immobilienprozess?

Pfarrer Tobias Dirksmeier
Telefon: 05254 1497

Verwaltungsleiter Lennart Höschen
Telefon: 05254 1488

E-Mail: immobilienprozess@hl-martin-schlossneuhaus.de

72. Ökumenisches Friedensgebet vor der Schlosswache
Das monatliche Friedensgebet findet seit Mai an unterschiedlichen Orten statt, die einen besonderen Bezug zum Frieden haben. So wird zum nächsten Gebet am kommenden Mittwoch, 14. Oktober um 19:30 Uhr vor die alte Schlosswache vor dem Hauptzugang vom Schlossgebäude eingeladen.
Dieser 1733 erbaute historische Ort erinnert an die frühere Kontrolle zum Schlosszugang und wurde zuletzt auch militärisch genutzt. 1966 wurde die Wache umgestaltet zum Ehren- und Mahnmal für die Opfer der Kriege. So wird diesmal an diesem besonderen Erinnerungsort an viele Kriege gebetet für einen gerechten Frieden in der Ukraine und den anderen Kriegsgebieten der Welt sowie ein friedliches Leben in unserer Gesellschaft. Wir hoffen auf eine große Gebetsgemeinschaft an der Schlosswache.

Erntedank

Ein ganz besonderer Dank gilt den Spendern, den „Deko“-Teams und dem Küsterteam, das auch in diesem Jahr unsere Erntedankaltäre so prachtvoll und liebevoll gestaltet haben. Die Farben und Früchte erinnern uns eindrücklich an die Gaben der Natur und Gottes Schöpfung. Vielen Dank für Ihre Mühe, Ihre Zeit und diese wunderbare Augenweide, die unsere Gottesdienste bereichert haben. Ein Teil der Spenden wurden der Tafel übergeben.

Herzliche Einladung an alle Ehrenamtlichen in unserer Gemeinde.
Wir würden uns freuen, wenn wir uns am 20. November sehen und von Seiten des Pastoralteams Ihnen/Euch allen Danke sagen können für jeden geleisteten Dienst und jede übernommene Aufgabe.

Herzliche Einladung an alle Senioren der Gemeinde zum monatlichen Seniorentreff in Pfarrzentrum St. Joseph. Verbringen Sie einen schönen Nachmittag mit netten Gesprächen bei Kaffee und Kuchen.

Am 1. Sonntag im Oktober „schlagen wir wieder neue Seiten“ auf, heißt es in unserer Pfarrei. Zum zweiten Mal wird eingeladen, im Hören und Besprechen der Botschaft Gottes, in Gebeten und Gedanken, in Stille und Liedern den Sonntag in einer besonderen Feier zu beenden. Erstmals am 6. September hatte sich eine Gemeinschaft in dieser Gottesdienstform im Sinne Jesu versammelt, die jetzt immer am ersten Sonntagabend im Monat begangen wird.

Dabei wird am kommenden Sonntag, 4. Oktober 2026 um 18:30 Uhr in der Ulrichskapelle der Pfarrkirche St. Heinrich u. Kunigunde die diesjährige Schöpfungszeit der christlichen Kirchen aufgegriffen. Zugleich wird an seinem Festtag des Hl. Franziskus gedacht, dessen Todestag sich jetzt zum 800. Mal jährt. Dazu steht in der „Gottesfeier“ der Psalm 104 im Mittelpunkt, aus dem der Leitgedanke entnommen ist: „Du spannst den Himmel auf wie ein Zelt.“ Die Gruppe der Verantwortlichen hofft auf eine erneut gute Beteiligung der Christinnen und Christen aus Schloß Neuhaus, Mastbruch, Sande und Sennelager und darüber hinaus.

Gottesdienst zum Tag der Schöpfung am 3. Oktober im Schlosspark

Seit 2010 begehen die christlichen Kirchen Europas die Zeit der Schöpfung im September bis zum Fest des Hl. Franziskus am 4. Oktober. In Schloß Neuhaus wurde dieses Vorhaben von Anfang an aufgegriffen. So wird in diesem Rahmen der Ökumenische Tag der Schöpfung 2026 zum 12. Mal mit einem Gottesdienst am Beginn des Tages der Regionen im Schlosspark zum Ende des Schlosssommers begangen. Im Markt der heimischen Produkte, der Ernteergebnisse, der sichtbaren Zeichen der Schöpfung soll dabei Gott für seine Schöpfung gedankt werden. Zugleich sollen alle eine Bestärkung erfahren, ihre Kräfte einzusetzen, die Schöpfung zu bewahren.
Unter dem biblischen Motto „Hast du erkannt, wie weit die Erde ist?“ (Hiob 38,18) wird in diesem Jahr die Frage nach dem menschlichen Wissen über die Schöpfung und die Verantwortung im Umgang mit ihr in den Mittelpunkt gerückt. Sie lädt ein, diesen biblischen Impuls auf das eigene Leben zu beziehen: Wie viel verstehen wir tatsächlich von den Zusammenhängen unserer Welt? Und welche Konsequenzen ergeben sich daraus für unser Handeln gegenüber der Schöpfung? Das Motto möchte dazu anregen, Staunen, Erkenntnis und Demut miteinander zu verbinden – angesichts einer Welt, deren komplexe Zusammenhänge trotz großer wissenschaftlicher Fortschritte weiterhin herausfordern.
Der ökumenische Gottesdienst beginnt am 3. Oktober um 11 Uhr am Brunnentheater des Schlossparks. Er wird von Mitgliedern der Kirchengemeinden Schloß Neuhaus und der Landfrauen Paderborn zusammen mit der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Paderborn gestaltet. Wir laden herzlich dazu ein.

Gottesdienst von Frauen für Frauen – „Vier Frauen schreiben Geschichte“

Zu einem besonderen Gottesdienst in St. Joseph Mastbruch sind alle Frauen herzlich eingeladen (Männer natürlich auch). Im Mittelpunkt stehen vier Frauen aus der Bibel: Rebekka, Ruth, Judith und Esther. Ihre Lebensgeschichten erzählen von Aufbruch, Verbundenheit, Mut und der Kraft, die eigene Stimme zu erheben.

Der Gottesdienst lädt dazu ein, den vier Frauen auf unterschiedliche Art zu begegnen: innezuhalten, die eigene Lebenssituation in den Blick zu nehmen und sich von den biblischen Frauen inspirieren zu lassen. Musik und gemeinsame Gebete begleiten den Gottesdienst.

Am Sonntag, 11. Oktober, um 17.00 Uhr in St. Joseph, Mastbruch

Wo? Im Michaelskloster am 14.10.2026 um 19 Uhr

Es soll ein besonderer Ort für Spiritualität, Begegnung und persönliche Auszeit sein. Im Mittelpunkt der ersten Wortgottesfeier stehen die Königsfiguren von Ralf Knoblauch. Die schlichten Holzfiguren mit ihren goldenen Kronen erinnern uns daran: In jedem Menschen steckt eine unantastbare Würde.

Verantwortlich: Katharina Brechmann und Dorothee Brünger

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