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Katholische Pfarrei Heiliger Martin · Paderborn Schloß Neuhaus, Sande, Sennelager, Mastbruch · Impressum | Datenschutzerklärung 

Herzliche Einladung an alle Ehrenamtlichen in unserer Gemeinde.
Wir würden uns freuen, wenn wir uns am 20. November sehen und von Seiten des Pastoralteams Ihnen/Euch allen Danke sagen können für jeden geleisteten Dienst und jede übernommene Aufgabe.

Herzliche Einladung an alle Senioren der Gemeinde zum monatlichen Seniorentreff in Pfarrzentrum St. Joseph. Verbringen Sie einen schönen Nachmittag mit netten Gesprächen bei Kaffee und Kuchen.

Gottesdienst von Frauen für Frauen – „Vier Frauen schreiben Geschichte“

Zu einem besonderen Gottesdienst in St. Joseph Mastbruch sind alle Frauen herzlich eingeladen (Männer natürlich auch). Im Mittelpunkt stehen vier Frauen aus der Bibel: Rebekka, Ruth, Judith und Esther. Ihre Lebensgeschichten erzählen von Aufbruch, Verbundenheit, Mut und der Kraft, die eigene Stimme zu erheben.

Der Gottesdienst lädt dazu ein, den vier Frauen auf unterschiedliche Art zu begegnen: innezuhalten, die eigene Lebenssituation in den Blick zu nehmen und sich von den biblischen Frauen inspirieren zu lassen. Musik und gemeinsame Gebete begleiten den Gottesdienst.

Am Sonntag, 11. Oktober, um 17.00 Uhr in St. Joseph, Mastbruch

Im Jahr 2027 wird im zukünftigen Seelsorgeraum Paderborn wieder das Sakrament der Firmung gefeiert. Schon jetzt möchten wir erste Informationen und einen Ausblick auf die geplante Firmvorbereitung geben.

Die Firmvorbereitung startet im Januar 2027. Nach den Herbstferien 2026 werden die Jugendlichen, die für die Firmung 2027 in Frage kommen, eine persönliche Einladung mit weiteren Informationen zur Firmvorbereitung erhalten. Angeschrieben werden alle Jugendlichen, die im Zeitraum 01.08.2010 – 31.07.2011 (aktuell 10. Klasse) geboren wurden.

Für die Planung und Vorbereitung der Firmung gibt es einen Arbeitskreis Firmung. In diesem arbeiten Mitglieder der verschiedenen Pastoralteams des zukünftigen Seelsorgeraumes zusammen. So wird die Firmvorbereitung gemeinsam geplant und gestaltet und zugleich den unterschiedlichen Gegebenheiten in den einzelnen Gemeinden Rechnung getragen.

Für die Firmfeiern sind insgesamt neun Termine vorgesehen. Drei Firmfeiern werden im Hohen Dom zu Paderborn stattfinden, sechs weitere in verschiedenen Gemeinden und Kirchen im Gebiet des zukünftigen Seelsorgeraumes. Die Firmfeiern sind im Zeitraum vom 9. Mai bis zum 12. Juni 2027 geplant.

Die konkreten Termine und Orte sowie alle weiteren Informationen zur Firmvorbereitung werden rechtzeitig bekannt gegeben.

Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit den Jugendlichen auf dem Weg zur Firmung unterwegs zu sein und ihnen Raum zu geben, sich mit ihrem Glauben, ihren Fragen und ihrem eigenen Lebensweg auseinanderzusetzen.

Du möchtest dich firmen lassen, bist aber nicht innerhalb dieses Zeitfensters geboren worden? Dieser Zeitraum dient als Orientierung für den regulären Firmjahrgang. Auch wenn du etwas älter oder jünger bist, kannst du dich gerne zur Firmung anmelden. Gib diese Information gerne auch an deine Freunde weiter.

Weitere Informationen folgen nach den Herbstferien. Ansprechpartnerin dazu ist Karin Lücke (k.luecke@hl-martin-schlossneuhaus.de)

Ankommen im Advent

Der Advent gilt als ruhige und besinnliche Zeit, aber vielen von uns fällt es schwer, den Alltag loszulassen und im Advent mit
Kopf, Herz und Hand anzukommen, um sich so auf das Weihnachtsfest vorzubereiten. Das Jugendhaus Hardehausen
bietet mit seiner besonderen Atmosphäre die Möglichkeit, die Adventszeit abseits vom Alltag intensiv mit der Familie zu erleben
und sich mit religiösen Impulsen, kreativen Angeboten und wertvollen Gemeinschaftserlebnissen auf die Adventszeit einzustimmen.
Ein besinnliches Wochenende mit dem Ausblick auf das bevorstehende Weihnachtsfest.
Wir freuen uns auf Sie und Ihre Kinder.

Das Programm entnehmen Sie dem angehängten Flyer.

Flyer FWE 2026

Leitung:
Thomas Bewermeyer
Christina Schröder

Kontakt und Infos:
Thomas Bewermeyer
0 52 54/8 04 53 43
(t.bewermeyer@gmx.de)

Die Veröffentlichung der unabhängigen Studie „Sexuelle Gewalt an Minderjährigen im Erzbistum Paderborn. Eine historische Untersuchung (1941–2002)“ erschüttert uns tief. Sie macht in bedrückender Deutlichkeit sichtbar, wie vielen Kindern und Jugendlichen im Raum unserer Kirche schweres Unrecht angetan wurde und wie sehr Verantwortliche versagt haben, dieses Unrecht zu verhindern, aufzuklären und die Betroffenen zu schützen und zu unterstützen.

Wir sprechen den Betroffenen von sexualisierter Gewalt und anderen Formen von Missbrauch im kirchlichen Kontext unsere Solidarität aus. Ihr Leid, ihre lebenslangen Folgen und auch ihre Enttäuschung über eine oft ausbleibende oder zu späte Anerkennung dürfen nicht relativiert werden. Wir danken allen Betroffenen, die mit ihrer Bereitschaft zur Aussage und Mitarbeit an der Studie dazu beigetragen haben, dass die Wahrheit sichtbar wird und verdrängte Wirklichkeit ans Licht kommt. Wir als Pfarrei Hl. Martin Schloß Neuhaus bedauern zutiefst, dass Missbrauch an einem Ort geschehen konnte, der eigentlich Schutz, Vertrauen und Glauben bieten sollte. Gleichzeitig wollen wir die Erkenntnisse der Studie nutzen, um unser Handeln vor Ort weiterhin konsequent zu überprüfen und zu verändern.

Die Studie zeigt, dass Missbrauch dort begünstigt wurde, wo Macht unkontrolliert ausgeübt, Entscheidungen intransparent getroffen und Betroffene zum Schweigen gebracht oder nicht gehört wurden. Darum haben wir in unserer Pfarre ein „institutionelles Schutzkonzept“ erarbeitet, an dem wir weiterarbeiten wollen, um eine Kultur des Hinschauens und der Achtsamkeit zu stärken. Kinder, Jugendliche und schutzbedürftige Menschen müssen in unseren Gemeinden, Gruppen und Angeboten so gut wie möglich geschützt sein. Dazu gehören fortlaufend Schulungen aller ehrenamtlich und hauptamtlich Engagierten, verlässliche Ansprechpersonen sowie transparente Strukturen für Meldungen und Beschwerden. Auf unserer Homepage sind dazu wichtige Informationen veröffentlicht: https://hl-martin-schlossneuhaus.de/schutzkonzept-gemeinsam-gegen-sexualisierte-gewalt-in-der-kinder-und-jugendarbeit/.

Wir begrüßen, dass das Erzbistum Paderborn eine unabhängige historische Studie in Auftrag gegeben hat und sich in öffentlichen Formaten den Ergebnissen stellt. Zugleich ist uns bewusst, dass eine Studie allein keine Aufarbeitung ersetzt, sondern nur ein Schritt auf einem längeren Weg ist. Aufarbeitung bedeutet für uns: konsequente Klärung von Verantwortlichkeiten, Anerkennung des Leids der Betroffenen, gerechte Leistungen der Anerkennung, strukturelle Veränderungen in Leitung und Kontrolle, sowie eine Kirche, in der Betroffene nicht am Rand, sondern in der Mitte der Aufmerksamkeit stehen.

Als Pfarrei Hl. Martin Schloß Neuhaus nehmen die Ergebnisse der Studie ernst und werden sie in Gremien, Gruppen und Öffentlichkeit unserer Pfarrei thematisieren. Wir unterstützen die bestehenden Präventions- und Interventionswege des Erzbistums Paderborn und prüfen, was vor Ort weiterentwickelt werden muss. Wir ermutigen Menschen, die von Missbrauch betroffen sind, sich an unabhängige Ansprechstellen und an die vom Erzbistum benannten Kontaktpersonen zu wenden, und sichern ihnen unseren Respekt, unser Zuhören und unsere Unterstützung zu.

Wir wissen, dass Vertrauen, das zerstört wurde, nicht durch Worte allein zurückkehren wird. Vertrauen kann nur wachsen, wenn Worte und Taten übereinstimmen, wenn Verantwortung übernommen wird und wenn Betroffene konsequent in den Mittelpunkt rücken. Um diesen Weg wollen wir uns als Pfarrei mit aller Kraft bemühen, im Wissen um unsere eigene Verletzlichkeit und Schuld und im Vertrauen auf Gottes Hilfe.

Im Namen der Pfarrei Hl. Martin Schloß Neuhaus

Tobias Dirksmeier, Pfarrer

Oliver Kuhoff, 1. Stellvertretender Kirchenvorstand

Antonia Linde, Manuela Linde, Dr. Daniel Friedenburg, Vorstand Rates der Pfarrei

Pastoralteam Hl. Martin Schloß Neuhaus

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