Rundgang „Jüdisches Leben in Neuhaus“ am 26. Mai
Nach dem großen Interesse im letzten Jahr am Rundgang zu „Jüdischem Leben in Neuhaus“ wird dieser erneut angeboten. Die Politik der Nationalsozialisten hatte auch im heutigen Schloß Neuhaus bis 1939 zu Tod und Vertreibung der Menschen jüdischen Glaubens geführt. An diese Neuhäuser Mitbürger/innen und deren Verfolgung wird bei dem etwa einstündigen Rundgang erinnert.
Der Rundgang beginnt Pfingstdienstag, 26. Mai um 18 Uhr auf dem Marienplatz Schloß Neuhaus unter der großen Kastanie, vor der Pfarrkirche St. Heinrich u. Kunigunde. Es geht auf kurzem Weg zur Sertürner Straße und weiter bis zum Emilie-Rosenthal-Weg, wo kürzlich die Gedenktafel an die jüdische Familie Rosenthal errichtet wurde. Der Rundgang erfolgt in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Paderborn. Die Informationen gibt dabei Hans-Georg Hunstig.

Das Haus der Familie Rosenthal mit den Schäden der Reichspogromnacht 1938.