Friedensgebet Schloß Neuhaus auf neuen Wegen
Seit dem Überfall Russlands auf die Ukraine am 24. Januar 2022 laden wir zum ökumenischen Friedensgebet ein. In diesem Sommer plant der Kreis der Verantwortlichen neue Wege. So wird eingeladen jeweils am 2. Mittwoch des Monats um 19:30 Uhr zum Friedensgebet an neuen Orten, die jeweils einen besonderen Bezug zur Sehnsucht nach Frieden haben. So gibt es eine Verbindung des Gebetes um gerechten Frieden in allen Kriegsgebieten und dem friedlichen Leben vor Ort. Wir hoffen auf große Beteiligung.
Begonnen wird am 8. April in der Straße „Im Frieden“. Diese Straße erhielt den Namen unmittelbar nach dem 2. Weltkrieg als Teil der Entnazifizierung, bedeutet ein klares Zeugnis gegen den Krieg und ermahnt auch heute zu einem Leben im Frieden. Treffpunkt ist vor dem Haus Nr. 1. Besonders auch die Nachbarn sind eingeladen und können erzählen, wie sie „Im Frieden“ leben.
Am 13. Mai wird eingeladen in die Kita St. Heinrich und Kunigunde, Hermann-Löns-Str. 3. Im täglichen Miteinander erleben hier Kinder christlichen Glauben als Grundlage für ein friedliches Zusammenleben. Die Achtung jedes einzelnen Kindes steht im Mittelpunkt. Die Leitung der Kita und hoffentlich auch viele Eltern der Kinder sind an diesem Abend dabei und können von der Erziehung zum Frieden berichten.
Im Zentrum des Waldfriedhofs ist ein Ehrenhain für die gefallenen Soldaten und Opfer der Weltkriege angelegt. Im Mittelpunkt steht die Statue des Hl. Georg, der auch Patron der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg ist (DPSG). Dort findet das Friedensgebet am 10. Juni statt. Es wird mitgestaltet von Mitgliedern der Schloß Neuhäuser DPSG, die als Friedenspfadfinder innerhalb einer internationalen Jugendbewegung unterwegs sind.
Am 15. Juli ist das Friedensgebet Gast im Wohnheim St. Heinrich in der Kaiser-Heinrich-Straße 1. Hier leben Frauen und Männer in einer kleinen Gemeinschaft und lernen selbständiges und friedliches Miteinander. Auch sie freuen sich schon auf das gemeinsame Gebet um den Frieden in der Welt.