Ökumenischer Weltgebetstag der Frauen am Freitag, 6. März 2026 um 16 Uhr in der Paul-Gerhard-Kirche in Sennelager (Klosterweg 9/Bielefelder Straße 20, 33104 Paderborn).


Liebe Schwestern und Brüder,
es gibt Momente im Leben, da wird man abrupt aus dem gewohnten Lauf der Dinge gerissen. Ein falscher Schritt, Glatteis unter den Füßen – und plötzlich verändert ein Sehnenriss im Oberschenkel, verbunden mit einer ausgekugelten Schulter den gesamten Alltag. Statt seelsorglicher Arbeit heißt es für mich nun erst einmal: Stillhalten, Geduld üben und auf Heilung vertrauen. Zugegeben, anderen diesen Gedanken zuzusprechen fällt mir leichter, als ihn selbst anzunehmen.
Trotzdem darf ich in diesen Tagen dankbar wahrnehmen: Gemeinde ist weit mehr als ein funktionierender Apparat oder das Abarbeiten von Terminen. In Ihrer Zuwendung, Ihrem Zuspruch und Ihrer Ermutigung und in mancher tatkräftigen Hilfe erfahre ich genau das: Das Evangelium ist nicht nur auf Papier geschrieben, sondern wird durch konkrete Menschen sichtbar.
Ich möchte mich bei allen bedanken für die Genesungswünsche, die herzlichen Grüße und vor allem das persönliche Gebet. Mein besonderer Dank gilt dem Pastoralteam, dass die zusätzlichen Aufgaben mit großem Engagement schultert. Dem Team im Pfarrbüro, das im Hintergrund alle Fäden fest in der Hand hält und für Vertretungen sorgt. Allen ehrenamtlich Engagierten, die dort einspringen, wo ich gerade keine Dienste übernehmen kann. Es ist eine stärkende Erfahrung zu sehen, wie gut unser „Netzwerk Gemeinde“ funktioniert.
Bis meine volle Mobilität wiederhergestellt ist, wird es noch einige Zeit und eine ordentliche Portion Geduld brauchen. Ich freue mich schon heute auf den Tag, an dem ich wieder mit Ihnen gemeinsam Gottesdienst feiern kann. Bis dahin bleibe ich Ihnen im Gebet und in herzlicher Dankbarkeit verbunden. Gottes Segen begleite Sie alle!

Am 12. März 2026 stellt die Universität Paderborn die unabhängige Studie zum Missbrauch im Erzbistum Paderborn vor.
Das Erzbistum wird die Ergebnisse am Freitag, 13. März 2026, um 11.30 Uhr gemeinsam mit der Unabhängigen Betroffenenvertretung im Rahmen einer Pressekonferenz einordnen. Die Veranstaltung wird live über die Website des Erzbistums übertragen. Den Zugangslink finden Sie am 13. März auf erzbistum-paderborn.de.
In den darauffolgenden Tagen lädt die Bistumsleitung zusammen mit dem Interventionsbeauftragten und Mitgliedern der Betroffenenvertretung zu drei regionalen Dialogveranstaltungen ein:
Umfassende Informationen zur Aufarbeitung im Erzbistum Paderborn sowie Kontakt-, Beratungs- und Hilfsangebote für Betroffene von sexualisierter Gewalt finden Sie unter: www.erzbistum-paderborn.de/aufarbeitung
Ukrainer/innen wirken mit
Seit dem Angriff Russlands gegen die Ukraine am 24. Februar 2022 sind jetzt vier Jahre vergangen. Daran erinnern unsere Kirchen in Schloß Neuhaus und haben das ökumenische Friedensgebet in diesem Monat genau auf denselben Kalendertag gelegt. Wir laden ein zu diesem bereits 65. Friedensgebet am Dienstag, 24. Februar, 19:30 Uhr in die Ulrichskapelle unserer Pfarrkirche.
Trotz aller Friedensbemühungen ist ein Ende dieses grausamen Krieges mitten in Europa nicht abzusehen. Uns bleibt daher weiter nur das Gebet, das wir diesmal mit ukrainischen Gästen abhalten, die in Paderborn leben. Dadurch wird es einen besonderen Charakter bekommen. Wir freuen uns, dass der ukrainische Chor aus Paderborn mit seinen Liedern und Nataliia Petrenko mit ihrem persönlichen Bericht über die schreckliche Lage der Menschen in der Ukraine unser Gebet unterstützen werden. Wir beten für einen gerechten Frieden in der Ukraine und anderen Kriegsgebieten unserer Zeit.
Wir feiern in diesen Tagen zwei Feste mit christlichem Hintergrund. Karneval hat tiefe christliche Wurzeln als Vorbereitung auf die 40-tägige Fastenzeit vor Ostern. Ab dem 12. Jahrhundert etablierte die Kirche die Zeit als „Fleischwegnehmen“ (lateinisch carne levare), um vor dem Verzicht noch einmal ausgelassen zu feiern. Als christliches Fest wird aber eher der Abschluss der närrischen Zeit wahrgenommen – „am Aschermittwoch ist alles vorbei.“
Und jedes Jahr am 14. Februar ist Valentinstag. Viele nennen diesen Tag den Tag der Liebenden. Worum geht es? Im 3. Jahrhundert nach Christus soll es einen Bischof namens Valentin gegeben haben. Er wohnte wohl in der italienischen Stadt Terni. Der damalige Kaiser hat, wie man lesen kann, Paaren verboten, sich christlich trauen zu lassen. Valentin aber soll das Verbot umgangen haben und heimlich Liebespaare nach christlichem Brauch getraut haben. Allerdings ist das offenbar herausgekommen, so dass er zum Tode verurteilt wurde. Er soll am 14. Februar 269 hingerichtet worden sein. Später wurde dann das Christentum in Italien anerkannt und Valentin vom römischkatholischen Papst heilig gesprochen. So heißt er jetzt der „Heilige Valentin“.
Seit dem letzten Jahrhundert spielt der 14. Februar, der „Valentinstag“, auch in Deutschland als Fest der Liebenden eine Rolle. In Geschäften gibt es Blumen und Geschenke für den geliebten Menschen zu kaufen. Nun ist es sicher nicht verkehrt, an diesem Tag Blumen zu schenken. Aber wie Weihnachten oder Ostern ist der Valentinstag nur ein Tag, der stellvertretend im Jahreskreis für etwas steht, das doch das Jahr gelten sollte. Weihnachten und Ostern feiern wir letztlich die Liebe Gottes zu den Menschen. Am Valentinstag feiern wir die Liebe zwischen Menschen. Ein schöner Brauch also, der als christliches Fest einmal im Jahr daran erinnert, was in Jesu Nachfolge das ganze Jahr gelten sollte.

Im März veranstaltet das Dekanat Paderborn die Orgelkonzertreihe in Wewer.
Das erste Orgelkonzert spielt am Sonntag, den 8. März um 16 Uhr in St. Johannes Baptist in Paderborn-Wewer Dekanatskirchenmusiker Martin Geiselhart (Paderborn).
Martin Geiselhart ist seit 2022 Dekanatskirchenmusiker für das Dekanat Paderborn und betreut in dieser Funktion die Konzertreihe in Wewer. Er gründete 2023 die Reihe Orgelmusik zur Marktzeit, die an der Gaukirche und der Marktkirche in Paderborn stattfindet.
Auf seinem Programm stehen Werke über das Lied „Aus tiefer Not schrei ich zu dir“ von Johann Sebastian Bach, Felix Mendelssohn-Bartholdy u.a.
Das zweite Orgelkonzert findet am Sonntag, 15. März um 16 Uhr statt. An der Rieger-Orgel spielt Tobias Leschke (Schwerte)
Seine beruflichen Stationen führten ihn über St. Marien in Lünen und St. Mauritius in Nordkirchen nach Iserlohn, wo er von 2019 bis 2025 als Dekanatskirchenmusiker für die Musik im Dekanat Märkisches Sauerland verantwortlich war. Seit 2026 leitet er den Fachbereich Kirchenmusik im Erzbischöflichen Generalvikariat Paderborn.
Als Konzertorganist gastierte Leschke an bedeutenden Kathedralen wie Dresden oder Paderborn sowie an bedeutenden Orten wie der Kirche Santa Maria dell’Anima in Rom oder der Münsteraner Lambertikirche.
Tobias Leschke spielt Werke von Alexandre Pierre Francois Boely, Johann Sebastian Bach, Franz Liszt, Louis Vierne und eine Improvisation.
Den Frühjahrszyklus beschließt am Sonntag, 22. März um 16 Uhr das Barockensemble der Dietrich Bonhoeffer-Gemeinde Berlin-Lankwitz mit Jana Czekanowski-Frankmar (Sopran), Ludwig Frankmar (Barockcello) und Thorsten Fabrizi (Orgel). Sie spielen ein Passionskonzert unter dem Motto „Lasset uns mit Jesu ziehen“.
In der Barockzeit entstanden neben den großen geistlichen Werken viele verschiedene kleine geistliche Werke kammermusikalischer Besetzung, zum Teil mit obligatem Instrument. Diese Werke wurden im Gottesdienst, häufig in kleineren Kirchen oder zur Andacht im privaten oder häuslichen Rahmen vorgetragen. Besonders die vokale Kammermusik im ausgehenden 17. und beginnenden 18. Jahrhundert zeichnet sich durch ihren lyrischen, betrachtenden Charakter aus und steht deutlich unter dem Einfluss der affekthaften italienischen Oper.
Im Konzert wird ein abwechslungsreiches Programm geboten, in welchem Werke früh- und spätbarocker Komponisten vertreten sind, wie Heinrich Schütz, Georg Philipp Telemann und Johann Sebastian Bach. Sie waren von der italienischen Musikkultur ihrer Zeit beeinflusst, weswegen auch Werke italienischer Komponisten des 16. und 17. Jahrhunderts erklingen werden.
Der Eintritt ist frei, wir bitten um eine Spende.
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