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Zweite Halbzeit

 

Mitt – fasten soll heute mal nicht verstanden werden als eine Aufforderung, mit anderen zu fasten, sondern einfach nur als Hinweis verstanden werden, dass wir nun die Hälfte der „Fastenzeit“ hinter uns haben. Halbzeit ist aber zunächst auch eine Möglichkeit Rückblick auf die vergangene Zeit zu halten und zu überlegen,  welche „Alternativen“ wir noch haben, damit unser Leben tragfähig und als „erfolgreich“ verstanden werden kann. Alternativ? Dies meint: Nur wer sein Leben immer wieder auf Möglichkeiten zum Besseren hin überprüft, hat die Chance auf eine „erfülltes Leben“.

Zur Halbzeit von der ich hier rede, der Halbzeit der Fastenzeit, stößt da mancher Rückblick auf verpasste Wege und mangelnden Einsatz. Immer wieder spreche ich in meinen Vorworten auch von Fußball und wer in den letzten Wochen ein wenig Fußball-begeistert zugeschaut hat, kann bestätigen, dass man, auch wenn die erste Halbzeit vertan wurde und nicht ausgenutzt wurde, alles in der zweiten Hälfte noch zum guten gedreht werden kann. Immerhin liegt ja auch die zweite Hälfte der Fastenzeit noch vor uns, und vor Gott gibt es niemals ein „zu spät“. Manches schon verloren geglaubte Spiel konnte durch einen großen Endspurt noch zum Sieg gebracht werden.

Schon in einer Woche bietet die Misereor-Kollekte die bewährte Möglichkeit, die Hinwendung zum notleidenden Menschen in spürbarer

Benedikt Fritz, Gemeindereferent

Benedikt Fritz, Gemeindereferent

Weise deutlich zu machen. Es ist sicher nicht der einzige, aber doch ein wesentlicher Prüfstein unseres Willens zur Erneuerung. Eine ruhige Überlegung kann hier helfen und so zu einer gelingenden zweiten Halbzeit führen: Wieviel Platz in meinem Herzen haben die Menschen, die mit mir leben? Wie viele Gedanken kreisen wirklich um andere? Wieviel Raum hat Gott in mir? Wieweit kann er überhaupt mein Herz erfüllen und mein Denken, Sprechen und Handeln beeinflussen?

Ostern, das große Fest des Lebens und der ungeahnten Möglichkeiten, muss immer im Frühling gefeiert werden. Überall in der Natur bricht in diesen Tagen der Frühling auf. Warum sollten wir Menschen da zurück bleiben?

Ihr Gemeindereferent Benedikt Fritz

 

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