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Tempelreinigung – Eine Anregung zum „Osterputz“?!

„Jesus treibt sie alle zum Tempel hinaus, die Händler, die Geldwechsler. Mit einer Geißel aus Stricken vertreibt er sie samt dem Vieh. … Jesus ging es aber nie zuerst um Äußerlichkeiten. Die Tempelreinigung gilt der Kirche als der Gemeinschaft von Menschen, die sozusagen das lebendige Haus Gottes bilden sollen. Haben wir sie nicht zu einer Markthalle der Eitelkeiten, zu einem Kampfplatz der Rivalitäten gemacht? Da kämpfen „Konservative“ und „Fortschrittliche“, sprechen einander den Glauben ab, und oft ist von Liebe wenig zu spüren. Da stelle ich mir manchmal Jesus vor, wie er diese Streitereien aus dem Tempel seiner Kirche vertreiben möchte. Die Kirche soll „das Haus meines Vaters“ sein. Wenn wir alle seine Kinder sind, müssen wir dann

nicht anders miteinander umgehen?

Tobias Dirksmeier, Pastor

Tobias Dirksmeier, Pastor

Der Tempel, den Jesus reinigen will, das bin aber auch ich selber! „Wisst ihr nicht, dass euer Leib der Tempel des Heiligen Geistes ist?“ So fragt Paulus seine Gemeinden. Was würde Jesus alles aus meinem Herzen, aus meinen Gedanken verjagen? Was für Handel treibe ich in meinem Inneren? Was gibt es alles an Unrat in meiner Seele? Wo täte bei mir ein ordentlicher Osterputz not? … Und wie es im persönlichen Leben läuft, so auch im Leben der Kirche. … Jesus reinigt den Tempel, seine Kirche. Er will, dass sie das „Haus meines Vaters“ sei, für viele Menschen ein bergendes Zuhause.“

Mit diesen Gedanken zum Sonntagsevangelium von Kardinal Christoph Schönborn, wünsche ich Ihnen einen „reinigenden“ 3. Fastensonntag!

Ihr, Pastor Tobias Dirksmeier

 

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