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Katholische Pfarrei Heiliger Martin · Paderborn Schloß Neuhaus, Sande, Sennelager, Mastbruch · Impressum | Datenschutzerklärung 

Liebe Schwestern und Brüder,

Nehmt und esst. Das ist mein Leib für euch. Nehmt und trinkt. Das ist mein Blut. Esst und trinkt und denkt dabei an mich. Dann bin ich bei euch. Egal, was passiert.

Vielen von uns, sind diese Worte des Herrn eine große Kostbarkeit. Wir erfahren ihn gegenwärtig in der Eucharistie. Für nicht wenige ist die Sonntagsmesse darum die Kraftquelle in der Woche. Es braucht keine große Phantasie sich vorzustellen, dass der eine oder die andere vor dem Fernseher oder dem Bildschirm gesessen hat und den Tag herbeisehnte, an dem es real und nicht nur virtuell wieder in die Kirche gehen kann.

Dieser Tag ist nun da, aber trotzdem ist nur wenig so, wie es vor Corona war. Wir müssen uns an ein neues Regelwerk gewöhnen, dass vor allem die Infektion von Mitchristen bestmöglich ausschließen soll. Die wichtigste Maßnahme ist der Abstand. 1,5 Meter sind mindestens einzuhalten. Bitte beachten Sie das beim Hinein- und Herausgehen. 1,5 Meter Abstand – folglich haben wir nur noch wenige Plätze in der Kirche, die ein Ordnungsdienst den Gottesdienstbesuchern zuweist. Bei den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen, die diesen (undankbaren) Dienst übernehmen, bedanke ich mich schon heute für die Bereitschaft. Der Ordnungsdienst hat in jedem Fall das Hausrecht in der Kirche und damit nicht nur das Recht sondern auch die Pflicht einzuschreiten, wenn jemand sich nicht an die Regeln hält.

Da sich das Virus über kleinste Tröpfchen verbreitet ist der Mund- und Nasenschutz zwingend erforderlich und leider, leider der Gesang sehr eingeschränkt.

Ein neuralgischer Punkt ist die Austeilung der heiligen Kommunion. Der Leib des Herrn wird Ihnen in drei von vier Kirchen an den Platz gebracht.  Der jeweilige Zelebrant erklärt, wie es geht.

Peter Scheiwe, Pfarrer
Peter Scheiwe, Pfarrer

Liebe Schwestern und liebe Brüder, wir haben alle keinerlei Erfahrung mit dieser Form von Liturgie. Wird das gehen? Wo gibt es Probleme? Gelingt es vor allem, trotz dieses Rahmens, die Herzen zu erreichen? Weil wir alle noch lernen müssen: wenn Ihnen die ein oder andere Beobachtung wichtig ist, geben Sie gerne ein Feedback über die bekannten Kanäle.

Das Sander Patronatslied besingt natürlich die Gottesmutter. Am Ende jeder Strophe heißt es von ihr: „Wirst über die Zeiten siegen. Wir werden nicht unter gehen.“ Auch im Hinblick auf den Marienmonat scheint mir dieser Refrain im Jahr 2020 im höchsten Maß passend.

Bleiben Sie gesund, Ihr Pastor Peter Scheiwe

 

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