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Liebe Schwestern und Brüder,

 

ich erzähle von einem der vielen Kondolenzgespräche, die meine Mitarbeiter oder ich in der letzten Zeit führen mussten. Ort des Geschehens ist der Konferenzraum im Pfarrhaus. Die drei Stellwände dort sind gespickt voll mit Moderationskarten, die allesamt um das Projekt Fernsehmesse kreisen. Der Sohn der Verstorbenen sieht das und fragt nach: „Kommt das Fernsehen?“ Ich erzähle ihm daraufhin von der Übertragung des Hochamtes am 3. Februar aus der Pfarrkirche im ZDF. Wir hatten sofort ein Gesprächsthema. „Das hätte Oma noch erleben müssen.“ Und nun erzählt er: Seit vielen, vielen Jahren gehörte die Fernsehmesse zum Pflichtprogramm der Verstorbenen. Sie bestand darauf, dass ihr das Sonntagskleid angezogen wurde. Dann wurde eine Madonnenfigur auf den Tisch gestellt, eine Kerze entzündet, das Gotteslob bereitgelegt. „Und dann wollte Oma nicht mehr gestört werden.“

Peter Scheiwe, Pfarrer

Peter Scheiwe, Pfarrer

 

Mir hat dieser kleine Vorgang im Vorfeld einer Beerdigung noch einmal die Augen für die Dimension unseres Projektes „Fernsehmesse“ geöffnet. Und so lade ich Sie alle herzlich ein, am 3. Februar diesen Gottesdienst aktiv mitzugestalten, durch ihr Kommen, durch ihr Mitbeten und Mitsingen. Schön, wenn Sie ungefähr um 9 Uhr in der Kirche sein könnten. Es gibt im Vorfeld ein paar Hinweise, aber sicher auch viel zu sehen, wenn die zusätzliche Beleuchtung eingeschaltet ist. Dies ist das Ziel, am Ende die Herzen der Menschen an den Bildschirmen zu erreichen. Herzliche Grüße,

Peter Scheiwe

 

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