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Katholische Pfarrei Heiliger Martin · Paderborn Schloß Neuhaus, Sande, Sennelager, Mastbruch · Impressum | Datenschutzerklärung 

Fasten, Beten und Almosen geben – unter dieser Generalüberschrift steht jede Fastenzeit. Wenn wir es richtig angehen, kann am Ende Ostern gefeiert werden.

Für das Fasten bedeutet das, dass am Ende die Lebensfreude deutlich zugenommen haben muss. Ich mache mir das immer wieder an der Schokolade klar, die ich normalerweise gerne nasche. Darauf einmal über einen längeren Zeitraum verzichten bewirkt bei mir, dass das erste Stück nach der Auszeit das leckerste im ganzen Jahr ist.

Wie es momentan aussieht, wird von uns ein Verzicht ganz besonderer Art verlangt, nämlich der auf Gottesdienste und Sakramente, insbesondere auf die Eucharistie. Ich weiß jetzt schon, dass mir das in ein paar Tagen richtig schwerfallen wird. Vielleicht steht am Ende aber auch, dass wir die heilige Messe wieder mehr wertschätzen. Vielleicht steht am Ende ein kleines Glücksgefühl, wenn die Glocken wieder läuten, die Orgel spielt, wir in Gemeinschaft singen und beten. In der Zwischenzeit bleibe ich und meine Mitarbeiter natürlich für Sie da. Wir begleiten weiter – wenn auch in eingeschränktem Maß – die Verstorbenen zu Grabe. Wir spenden gegebenenfalls das Sakrament der Krankensalbung. Auf ausdrücklichen Wunsch bringen wir Ihnen im Ausnahmefall auch die hl. Kommunion ins Haus. Dabei sind allerdings die verschärften Hygienevorschriften und das Verbot der Mundkommunion zu beachten. Wir sind erreichbar am Telefon und unter unserer Email-Adresse. Sie finden die Erreichbarkeitsdaten auf dieser Seite unter Info – Personen.

Beten ist in diesen Tagen besonders gefordert. Dabei geht es um echten Dialog mit Gott. Vielleicht nutzen Sie die erzwungene Auszeit und nehmen sich mal wieder die Bibel zur Hand. Jeden Tag ein Kapitel aus einem Evangelium lesen, sich davon ansprechen lassen, wäre mein Vorschlag. Die Zielperspektive in diesem Segment – nämlich eine größere Lebens- und Glaubensfreude – lässt sich beim Propheten Nehemia nachlesen: „Die Freude an Gott ist unsere Kraft.“ (Neh 8,10)

Peter Scheiwe, Pfarrer

Peter Scheiwe, Pfarrer

Ein Blick in die weite Welt – dafür haben wir ja jetzt Zeit – zeigt uns, dass es den meisten Menschen auf diesem Planeten deutlich schlechter geht, als uns. Einmal nicht ins Stadion fahren können oder den Kurzurlaub auf den Nordseeinseln stornieren müssen – von solchen Zuständen träumen die allermeisten Zeitgenossen auf unserem Planeten. Als Christen nehmen wir das wahr und steuern mit unseren (bescheidenen) Mitteln dagegen. „Wenn viele kleine Leute in vielen kleinen Orten, viele kleine Dinge tun, können sie das Gesicht der Welt verändern.“, formuliert ein bekanntes afrikanisches Sprichwort. Bitte nehmen Sie darum Kontakt mit uns auf, wenn es bei den ganz normalen Alltagsvollzügen, z. B. beim Einkaufen irgendwo Probleme gibt. Wir versuchen dann mit unseren Mitteln entgegenzusteuern.

Und das Wichtigste: bleiben Sie gesund! Ihr Pastor Peter Scheiwe

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