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Katholische Pfarrei Heiliger Martin · Paderborn Schloß Neuhaus, Sande, Sennelager, Mastbruch · Impressum | Datenschutzerklärung 

Im Johannesevangelium ist ein Leitmotiv, dass der Glaube vom Hören kommt.

Das erleben wir in jedem Gottesdienst: wir hören das Wort Gottes, der in den biblischen Texten zu uns spricht. Wir hören und können es (hoffentlich) glauben.

In diesen Tagen hört man viel, was viele Menschen glauben sollen. Verschwörungstheorien verbreiten sich. Manchmal ziemlich krauses Zeug: Das Coronavirus gibt es gar nicht und wenn wurde es bewusst in die Welt gesetzt um z.B. eine Impflicht durchzusetzen, die Möglichkeit zu schaffen, dass alle Menschen gechipt, das Grundgesetz und die Menschenrechte außer Kraft gesetzt werden, das Bill Gates an die Weltmacht kommt… und viele andere Dinge mehr.

Ich höre es – und kann es nicht glauben, will es nicht glauben – und muss es auch nicht.

Die Argumente werden zumeist recht kämpferisch geäußert, es gibt nur ein entweder – oder, ein schwarz oder weiß, ein dafür oder dagegen.

Leider gibt es auch innerhalb der Kirche Anhänger solcher Theorien.

Wie entlastend und trostreich ist da das Gebet, dass Jesus als letztes für seine Freunde spricht. Es gibt nur ein Dafür. Die zentrale Aussage des Sonntagsevangeliums findet sich am Schluss: So wie Jesus und sein Vater in der Liebe eins sind, werden auch die Freunde und Jesus eins bleiben: „Ich werde meine Freunde immer lieb haben. Weil du mich auch immer lieb hast. Ich bleibe immer bei dir. Und ich bleibe immer bei meinen Freunden.“

Wo Liebe ist, braucht man nichts fürchten. Wo Liebe ist, vergeht die Angst.

Ich höre die Worte Jesu Christi und hoffe, dass wir uns alle in Jesu Liebe aufgehoben fühlen können. Gerade jetzt in dieser Zeit.

Ihre Gemeindereferentin Anja Fecke

 

 

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