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Halbzeit

An diesem Sonntag feiern wir Laetare, den 4. Sonntag der Fastenzeit. In der Mitte der österlichen Bußzeit scheint das Osterfest bereits ein wenig hervor, deswegen: „Freuet Euch“, so die Übersetzung. Man kann praktisch schon mal wagen, an das Ende der Fastenzeit zu denken. Wenn wir in unserem Leben auf etwas warten, stellen wir uns zwischendurch auch immer mal wieder vor, wie es denn werden wird. Und manchmal sind wir dann leider nicht unbedingt positiv überrascht. Jede und jeder kennt die Enttäuschung, wenn unsere Erwartungen nicht erfüllt werden. Vielleicht ist das genau der Unterschied zu Laetare. Wir wissen ja genau, was an Ostern auf uns zu kommt. Wir müssen eben nicht zweifeln, in Sorge sein, sondern wir dürfen, wir sollen uns freuen, nämlich darauf, dass Jesus in der Osternacht als Sieger über den Tod auferstehen wird. Und Laetare geht noch einen Schritt weiter. In der Taufe hat Gott uns als seine Kinder angenommen, wir haben uns nicht

Diakon Klaus Pöppel

Diakon Klaus Pöppel

nur auf den Weg gemacht, seinem Sohn zu folgen, sondern Gott nimmt uns in der Taufe in seinen besonderen Schutz auf. Genau daran kann uns Laetare erinnern. Nicht nur das Osterfest leuchtet bereits im dunkeln Wald der Fastenzeit zwischen den Bäumen hervor, sondern auch die Zusage Jesu, auf uns zu warten und im Reich seines Vaters eine Wohnung für uns zu bereiten, leuchtet zwischen den Bäumen unseres dunklen Sorgenwaldes bereits hervor und verbreitet Hoffnung und guten Mut.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen hoffnungsvollen Sonntag.

Ihr Diakon Klaus Pöppel

 

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