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Geistes Gegenwart

Vierzig Tage dauerte die Zeit. In diesem Zeitraum nach Ostern sollten die Jünger Jesu begreifen lernen, dass ER lebt. Jedoch eben nicht einfach so zurückgekehrt ist in die irdische Lebensweise, sondern vorausgegangen ist in die Welt jenseits des Todes.

Als die Gewissheit der Jünger so gefestigt war, dass die Freude über die Auferstehung Jesu unzerstörbar lebte, da sollte

noch etwas geschehen, das diese Freude für alle Zeit festhalten würde: Wartet auf den Heiligen Geist!

Dieses Warten auf den Heiligen Geist ist offenbar aber nicht nur auf die damalige Zeit vor dem Pfingstfest beschränkt. Das Warten auf den Geist gibt es auch in unseren Tagen. Eine scheinbar weithin unerleuchtete Welt, unsere oft so verfinsterten Herzen teilen diese Erfahrung.

Nun gibt es ein verschlossenes Warten, das da sagt: Es wird ja doch nichts passieren, alles bleibt im Grunde unverändert. Und es gibt ein offenes, ein hoffnungsvolles Warten: Das Ereignis eines neuen Beginns wird stattfinden.

Benedikt Fritz, Gemeindereferent

Benedikt Fritz, Gemeindereferent

So warteten sie damals, und in die Offenheit der Jünger kommt der Geist Gottes.

Manchmal wird die Geistesgegenwart eines Menschen gerühmt, der in einer gefährlichen und bedrohlichen Lage genau das Richtige tut. Solche Geistesgegenwart ist nicht zufällig. Sie ist Ausdruck einer inneren Wachheit, die den Möglichkeiten Gottes mehr traut als eigener Enge.

Jesus verspricht Geistesgegenwart ganz eigener Art. Dieses Geschenk ist nur an eine Voraussetzung geknüpft: Man muss das Fenster seines Herzens weit aufmachen! Dann wird es durch den Heiligen Geist belebt, durch unsere Augen zum Strahlen gebracht und mit unserem Frohgemüt können wir dann die befreiende Botschaft Jesu in die Welt hinaus getragen.

Ihr Gemeindereferent Benedikt Fritz

 

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