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So ist der 3. Adventssonntag überschrieben und selbst das dunkle liturgische Violett des Priestergewands hellt sich an diesem Sonntag ein wenig auf. Freut Euch!

Das Evangelium berichtet uns noch einmal von Johannes dem Täufer. Dreimal fragen ihn die Leute, was sie tun sollen, als Vorbereitung auf das Reich Gottes. Dreimal gibt Johannes Antwort und mahnt zur helfenden Nächstenliebe. Das könnte doch ein guter Hinweis für uns und die letzten Adventstage sein: Übt euch in der Nächstenliebe, damit für alle gelten kann „Freut Euch!“. Aber Johannes redet auch immer Klartext und biedert sich nicht bei seinen Zeitgenossen an. Er spricht vom Ende der Geschichte, das nicht mehr lange auch sich warten lassen wird. Die bisherigen Sicherheiten haben keinen Platz mehr, es wird eine Bestandsaufnahme geben und auch die eine oder andere religiöse Tradition wird nicht bestehen können. Das erinnert doch durchaus auch an unsere jetzige Zeit und Situation in der Kirche, oder?

Johannes redet den Menschen ins Gewissen, doch trotz seiner fordernden Worte strömen sie zu ihm und fragen ihn, was sie tun sollen. Seine Antworten sind nicht gerade revolutionär und aufregend, oder vielleicht doch? Auch wenn Johannes vom dicken Ende überzeugt ist: Im Unterschied zu anderen Untergangspropheten seiner Zeit hält er es für möglich, dass Menschen sich ändern und umkehren.

Dies sind wir unserer Welt und den nachfolgenden Generationen schuldig, die Botschaft des Johannes ist aktueller denn je.

Ihre Angelika Schulte,
Gemeinderefentin

Angelika Schulte, Gemeindereferentin
Angelika Schulte, Gemeindereferentin
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