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Katholische Pfarrei Heiliger Martin · Paderborn Schloß Neuhaus, Sande, Sennelager, Mastbruch · Impressum | Datenschutzerklärung 

„Es ist schon viel zu spät. Wir haben keine Chance mehr. Die letzte Chance ist vertan. Da kann auch Gott nicht mehr helfen….“ So oder so ähnlich könnte man argumentieren, wenn es auf den Kampf gegen den Klimawandel  geht. Es hat sich erledigt, der Mensch hat geschafft, die Welt, Gottes Schöpfung unwiederbringlich zu zerstören. Hat Gott da nicht die Nase voll von uns?

Ich bin von Haus aus Optimistin, als Christ kann frau gar nicht anders. Denn ich glaube, Gott gibt uns noch eine Chance.  Sie beim Feigenbaum, der schon lange keine Früchte mehr trägt und der Umgehauen werden soll. Doch dann kommt die Bitte des Arbeiters: „Herr, lass ihn dieses Jahr noch stehen:“ Es gibt ein Jahr Aufschub, es steht auf der Kippe, ob der Baum weiter leben darf oder gefällt wird.

Wir fällen unsere Erde, die Schöpfung Gottes. Was den Klimawandel angeht, stehen die Uhren kurz vor 12, manch sagen sogar, es ist schon zu spät. Ich glaube und hoffe, wir haben noch eine Chance, die Schöpfung, die Gott uns anvertraut hat, wieder aufzubauen. „Herr, lass sie dieses Jahr noch stehen.“ Damit wir die Chance haben, uns dem Bund, den Gott mit uns und allen Lebewesen geschlossen hat, würdig zu erweisen.

Ich weiß nicht, ob Greta Thunberg Christin ist. Mit ihrer Rede hat sie vielen aus der Seele gesprochen und hoffentlich andere angerührt. Sie hat verstanden, dass das „Jahr“ kurz sein wird und dass wir nicht einfach abwarten können. Was wird geschehen, wenn der Baum, unsere Erde fällt?

 

Eine gute weitere Fastenzeit wünscht Ihnen

Anja Fecke

 

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