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Es geht nicht mehr!?

Solche Erfahrungen scheinen in diesen Tagen zuzunehmen: Was bis vor kurzem noch selbstverständlich war – Gesundheit, Arbeit, Zukunft –, das wird auf einmal zur Frage und zu einem scheinbar versperrten Weg. „Ich weiß nicht mehr weiter“ – solche Sätze sind immer häufiger zu hören. Es geht nicht mehr!? Nichts geht mehr?!
Es ist nicht einfach solche Bedrohungen zu überwinden. Im wirtschaftlichen Bereich sind nicht manche schnellen Lösungen bei weitem nicht ausreichend. Aber muss das auch auf den menschlichen Bereich insgesamt durchschlagen? Darf man daran erinnern, dass es Zeiten gab, in denen es Menschen in unserem Land erheblich schlechter ging als heute, dass es direkte Nachbarländer auch heute gibt, in denen das Leben in Fülle deutlich stärker eingeschränkt ist? Dass aber in solchen Zeiten und in vielen Ländern dennoch ein ungebrochener Lebensmut einen Weg nach vorn zeigt und auch gehen lässt?
Es käme gerade heute so viel darauf an, dass die menschlichen Möglichkeiten nicht in den allgemeinen Abwärtssog hineingeraten, sondern gerade im Gegenteil, umso stärker entfaltet werden, je schwieriger die äußeren Bedingungen sind. Eine solche Zeit ist definitiv eine Herausforderung.
Christen haben vor drei Wochen Ostern gefeiert, und wir sind noch mitten drin, in der Osterzeit, das Fest, das aus der tiefsten Niederlage

Benedikt Fritz, Gemeindereferent
Benedikt Fritz, Gemeindereferent

eines Menschen entstanden ist. Durch Ostern ist alles möglich. Es gibt keine verschlossenen Türen mehr, dafür aber einen Aufbruch ohne gleichen: „Ich bin die Tür; wer durch mich hineingeht, wird gerettet werden; er wird ein- und ausgehen und Weide finden!“ Ostern ist die Herausforderung, die uns heraus führen will aus jeder Abwärtsbewegung.
Wer Ostern richtig feiert, kann deshalb auch, im Besten Fall, immer wieder österlich leben – mit Hoffnung und Zuversicht leben. Vieles geht, weil Jesus lebt. Seine Auferstehung gibt uns Mut zu neuen Schritten nach vorn, nach oben, zu einem Leben in Fülle. Österliche Menschen lassen sich von solchem Geschehen herausfordern und sind heute ganz besonders wichtig. Nichts geht mehr!? Es geht mehr: Leben in Fülle!
Ihr Gemeindereferent Benedikt Fritz

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