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Erst jetzt recht – Jetzt erst recht: Friede!?

Eines der wesentlichsten Worte der Osterbotschaft heißt für mich: FRIEDE! Der Sieger über den Tod wird immer wieder zur Mitte seiner verstörten, verängstigten, gelähmten Freunde und sagte Ihnen zu: „Der FRIEDE sei mit euch!“. Und ganz allmählich, langsam wird den aus der Verzweiflung herausgeholten Jüngern deutlich, was dieses Wort eigentlich bedeutet: FRIEDE zwischen Gott und Mensch, zwischen allen Menschen, auch – und nicht zuletzt – Friede als eine Möglichkeit des eigenen Herzens.

Der lebendige Christus, der vom Tod erstandene Jesus, sagt diesen FRIEDEn nicht nur an, er zeigt ihn auch: Er deutet auf seine Wundmale, welche später dann auch noch von Thomas angefasst werden dürfen und begreifbar gemacht werden. Ja, der Auferstandene ist wirklich der, der gefoltert wurde, ausgelacht und verspottet wurde, der, der am Kreuz gehangen hat. Der Preis für diesen FRIEDEn war unermesslich hoch und die Macht der Zerstörung und FRIEDlosigkeit ungeheuer stark.

Benedikt Fritz, Gemeindereferent
Benedikt Fritz, Gemeindereferent

Wenn in unseren Tagen die Mächte des „Bösen“ und der „Menschenverachtung“ so hemmungslos zuschlagen – wie in Syrien, in Stockholm, in Ägypten, in London, in Petersburg, in Afghanistan, in Berlin, durch Rechtsextreme im In- und Ausland, in… (bei Wikipedia gibt es eine Liste, diese scheint unendlich lang zu sein), dass die Menschen davon vor Betroffenheit stumm werden, dann darf diese Empörung niemals zur Ohnmacht werden. Gerade jetzt muss von möglichst VIELEN angenommen werden, dass der FRIEDE ein Geschenk Gottes ist, dass der FRIEDE notwendig ist, es ist notwendig sich für den FRIEDEn weit mehr als bisher verantwortlich zu fühlen und ja: er ist möglich!

FRIEDE bleibt möglich: die Schritte zum FRIEDEn beginnen im eigenen Herzen, in der eigenen Familie, in der Nachbarschaft, vor der eigenen Haustür und überall, wo wir Menschen begegnen. Dass FRIEDE möglich bleibt, begreift nur, wer diesen FRIEDEn entschlossen verwirklicht. Die Herausforderung durch die Gewalt erlaubt kein Zögern mehr.

Wem es gelingt, Ostern richtig zu feiern, der kann dann auch österlich (in FRIEDEn) leben. Vieles geht und ist möglich, weil Jesus lebt. Seine Auferstehung gibt uns Mut zu neuen Schritten nach vorn und auch nach oben. Österliche Menschen lassen sich von solchen Geschehen immer wieder herausfordern.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine FRIEDvolle Osterzeit! Ihr Gemeindereferent Benedikt Fritz

 

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