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Heute möchte ich Sie auf einen ganz besonderen Kinofilm hinweisen, der mir nicht mehr aus dem Kopf geht: Es ist der jüngste Films des deutschen Filmemachers Wim Wenders „Papst Franziskus – Ein Mann seines Wortes“.  So einen Film hat es noch nie gegeben. Es ist das erste Mal, dass ein Papst einen Filmemacher so nah an sich herangelassen hat. Da sitzt der Papst auf einem Lehnstuhl, mal in einer Bibliothek, mal im Garten des Vatikans und schaut dem Zuschauer direkt in die Augen. Auch wer nichts mit der Kirche anfangen kann, hat inzwischen mitbekommen, dass Papst Franziskus nach Meinung vieler ein Guter ist. Einer, der sagt, was Sache ist. Der dahin geht, wo andere nicht hingehen. Der frischen Wind in den Vatikan bringt und sich selbst nicht so wichtig nimmt. „Papst Franziskus ist ein Mann von einer einfachen Sprache, der aber viele Menschen damit erreicht. Er kann auch komplexe Dinge sagen, die den Menschen ans Herz gehen, die uns alle zeigen, dass wir nicht zufrieden sind mit dem moralischen Zustand der Welt und der Politiker, die uns beherrschen“, sagt Wenders in einem ZDF Interview.

Am Ende des Films erzählt der Papst, dass er jeden Tag mit den Worten des Thomas von Morus um Humor bete: „Gott gebe mir eine gute Verdauung, und auch etwas zu verdauen“. Und dann blickt er lächelnd dem Zuschauer durch Wim Wenders Teleprompter hindurch noch einmal tief in die Augen. Ob und wo dieser Film im Kino jetzt noch im Kino läuft, finden Sie bestimmt heraus. Ich kann mir vorstellen, dass wir diesen Film auch einmal als Filmabend in unsere Pfarrei Heiliger Martin präsentieren.  Auf jeden Fall wünsche ich Ihnen, dass Sie Ihren Humor nicht verlieren.

Ich wünsche Ihnen gesegnete Woche
Petra Scharfen, Gemeindereferentin

Petra Scharfen, Gemeindereferentin
Petra Scharfen, Gemeindereferentin
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