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Die Taufe Jesu – der Alltag kehrt zurück

An diesem Sonntag feiern wir die Taufe des Herrn. Damit endet die Weihnachtszeit. Auch wenn für viele Menschen schon am 27. Dezember Weihnachten vorbei ist, endet die Weihnachtszeit nun auch im kirchlichen Jahr. Das heißt, dass jetzt wieder der Alltag in das kirchliche Leben einkehrt. Aber auch im gesellschaftlichen Leben ist die Advents- und Weihnachtszeit vorbei und die ersten Wochen des neuen Jahres sind ins Land gegangen. Wir sind im neuen Jahr angekommen. Ich merke das immer daran, dass ich wieder im Alltagstrott angekommen bin und ich mich langsam daran gewöhne am Ende des Datums die richtige, neue Jahreszahl zu schreiben. Genau an dieser Schwelle zwischen Weihnachten, Neujahr und dem Beginn des Alltags wird in der Katholischen Kirche an die Taufe Jesu erinnert. Nach Jahrzehnten eines unauffälligen Lebens tritt Jesus als das hervor, was er ist: Der Sohn Gottes, der Wanderprediger und Wunderheiler. Seine Taufe im Jordan ist der Startschuss seines öffentlichen Auftretens. Es beginnt der Alltag Christi, also sozusagen der christliche

Sebastian Vieth (Praktikant aus dem Priesterseminar)

Sebastian Vieth (Praktikant aus dem Priesterseminar)

Alltag. Mit der Taufe Christi werden auch wir an unsere Taufe erinnert. Wie die meisten kann ich mich nicht an meine Taufe erinnern, aber ich weiß, dass ich getauft bin. Wir sind getauft, weil wir von Gott zum Christsein berufen sind. Daher können wir gewiss sein, dass Christus immer bei uns ist und wir dazu berufen sind uns an Christus zu orientieren. In den Jahren seines Wirkens kann man sein Leben in zwei Punkten zusammenfassen. Zum einen, dass er liebend an der Seite der Menschen war, die ihn brauchten. Er war bei denen, die ihr Leben ändern wollten und das bis zu seinem letzten Atemzug. Zum anderen hat er die Kraft dafür aus dem Gebet zum Vater und dem tiefen Vertrauen zu ihm gezogen. Für mich ist die Taufe des Herrn jedes Jahr eine Erinnerung, wie ich meinen Alltag führen soll und kann. Ich kann immer auf Gott vertrauen und im Gebet mit ihm verbunden sein, denn er ist immer für mich da. Genau das soll ich aber auch an meine Mitmenschen weitergeben. Ich kann mich an Christus orientieren und ansprechbar für meine Mitmenschen sein. Ich kann versuchen allen Mitmenschen mit Liebe zu begegnen. Auch in diesem Jahr hilft mir das Fest der Taufe des Herrn dabei im Alltag des Jahres 2019 anzukommen und mich auf den Alltag als Christ einzunorden – geprägt von Gottvertrauen und Nächstenliebe.

Ihr Sebastian Vieth

 

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