Überspringen zu Hauptinhalt
Katholische Pfarrei Heiliger Martin · Paderborn Schloß Neuhaus, Sande, Sennelager, Mastbruch · Impressum | Datenschutzerklärung 

Die Frauen sind am Ziel. Es ist ein Brunnen außerhalb des Dorfes. An ihm können sie ihre Gefäße mit Wasser füllen. Stunden waren sie unterwegs. Sie brauchen das Wasser zum Leben, oft auch zum Überleben. Hier am Brunnen finden sie das Wasser. Es kommt aus der Tiefe, aus dem Dunkel der Erde. Es ist kühl und erfrischend. Sie schöpfen das Wasser empor aus der Dunkelheit zum Licht. Der Brunnen wird für sie ein Schöpfungsort, ein Leben spendender Ort. Sie sammeln das Wasser, das ihnen Leben verheißt.

Sie behalten das Wasser nicht für sich, sondern sie kehren mit gefüllten Krügen und Gefäßen in ihre Orte und Hütten zurück. Sie sind nicht nur Wasserträgerinnen, die ihre Arbeit verrichten, sondern auch Lebensspenderinnen für die anderen Menschen. Sie teilen das Wasser, damit alle leben und überleben können.

Auch die samaritanische Frau geht zum Brunnen, auch sie weiß um die lebensspendende Kraft des Wassers. An diesem Tag erfährt sie weitaus mehr. Sie blickt tief in den Brunnen, es ist ihr Lebensbrunnen. In der Tiefe ihrer Begegnung mit Jesus, im Schatten des Brunnens erkennbar wächst in ihr eine unzerstörbare Verbindung zu Gott.

Sie behält die Erkenntnis, dass Jesus der Messias ist, nicht für sich, sondern eilt in ihr Dorf, um anderen diese Frohe Botschaft zu verkünden.

Angelika Schulte, Gemeindereferentin

Angelika Schulte, Gemeindereferentin

Wie ein Brunnen, der immerfort fließt, soll uns unsere Beziehung zu Gott dazu führen, anderen dieses Geschenk des Glaubens und der Liebe anzubieten. Dazu lädt Jesus uns ein.

Einen guten Weg durch die Fastenzeit

wünscht Ihnen Angelika Schulte

 

An den Anfang scrollen