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Katholische Pfarrei Heiliger Martin · Paderborn Schloß Neuhaus, Sande, Sennelager, Mastbruch · Impressum | Datenschutzerklärung 

Was haben die Amerikanerin Helen Keller (1880 – 1968) und die Norwegerin Ranghild Kaata (1873 – 1947) gemeinsam? Beide erkrankten als kleine Kinder an Hirnhautentzündung bzw. Scharlach und verloren dadurch das Gehör und den Sehsinn. Außerdem verlernten sie zu sprechen. Damit waren für die Mädchen alle Möglichkeiten der Kommunikation und des Lernens  unmöglich.

Beide hatten Glück: sie bekamen engagierte Lehrerinnen, die Wege fanden, dass beide wieder am gesellschaftlichen Leben teilhaben konnten, z.B. durch das Fingeralphabet. Ranghild gilt als erste Taubblinde, die mit sehenden und hörenden Menschen kommunizieren konnte. Helen studiert, machte ihren Doktor und arbeitete als Schriftstellerin und Menschenrechtlerin.

Heil, im Sinne von gesund, wurden beide nicht, heilsam waren aber die vielen Begegnungen mit Menschen, die an sie glaubten und sie forderten und förderten.

Zwei faszinierende Leben. So wie auch das Evangelium dieses Sonntags faszinierend ist. Jesus heilt einen Taubstummen, der durch seine Behinderung von der Gemeinschaft ausgeschlossen ist. Er ermöglicht diesem Menschen wieder Teilhabe am Leben, an der Gemeinschaft. Wer sich einmal nur kurz von anderen ausgeschlossen gefühlt hat, kann vielleicht nachvollziehen, welch Bedeutung das hat.

Ich wünsche Ihnen eine gute Woche mit vielen bereichernden Begegnungen und Gesprächen.

Anja Fecke, Gemeindereferentin

 

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