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An diesem Wochenende jährt sich der Anschlag auf die Zwillingstürme des World Trade Centers. Dieser Tag hat viel in unserer Gesellschaft verändert. Vor allen Dingen ist dieser Tag ein Tag des Hasses. Hass als Auslöser für den Anschlag und Hass als Reaktion auf den Anschlag. Genau das, was die Attentäter bezwecken wollten. Im heutigen Evangelium geht es um das Gegenteil, um die vergebende Liebe. Das Gleichnis vom verlorenen Sohn hat verschiedene Aspekte wie Fehlverhalten des einen Sohnes, Unverständnis des anderen Sohnes und einiges mehr. Es ist aber vor allem ein Hinweis auf die vergebende Liebe Gottes zu uns Menschen. Wenn wir ihn um Verzeihung bitten, wenn wir mit unseren Sorgen zu ihm kommen, dürfen wir auf einen Gott vertrauen, der uns mitfühlend gegenübersteht. Gott freut sich über den Sünder, die Sünderin, die umkehren. Wenn Gott sich freut, dann wird er genauso auch traurig sein, wenn Menschen sich von ihm abkehren. Jesus hat nicht nur unsere menschlichen Sorgen am eigenen Leib gespürt, auch Gott trauert und freut sich mit uns.

Diakon Klaus Pöppel
Diakon Klaus Pöppel

Und in diesem Wissen dürfen wir uns an einen Gott wenden, der mitfühlt, der an unserer Seite ist, der verzeihend, vergebend sein kann. Dies fordert von uns aber auch, alles uns Mögliche zu versuchen, um Hass in dieser Welt zu überwinden. Gelegenheit dazu ist reichlich.
Wenn uns verziehen wird, dürfen und müssen wir auch verzeihen.
Auch wenn es oft nicht leicht ist.
Ihnen und Ihren Familien wünsche ich ein schönes Wochenende und für die neue Woche viel Kraft und Stärke,
Ihr Diakon
Klaus Pöppel

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