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Liebe ohne Grenzen…

Bei uns zu Hause steht sie seit einigen Tagen schon: die Krippe! Aber vollständig ist sie noch nicht. Jedes Jahr entbrennt aufs Neue unter unseren Kindern die Diskussion, wer denn nun das Jesuskind in die Krippe legen darf. Aber selbst wenn dann das Jesuskind in der Krippe liegt, vollständig ist sie dann immer noch nicht. Nach und nach rücken die Hirten näher an den Stall heran, an Weihnachten sind sie dann endlich angekommen – komplett?! …und die Männer aus dem Morgenland? Auch sie nähern sich nach und nach. Die geheimnisvollen Weisen, mit ihnen verbinden sich viele Geschichten und Vermutungen, weil der Evangelist Matthäus, der als einziger von ihnen berichtet, nur sehr wenige Einzelheiten überliefert hat.

Die frohe Botschaft des Matthäus, sie endet mit der Aussendung der Jünger in alle Welt und zu allen Menschen ohne Ausnahme. Interessanterweise beginnt es aber ja auch so: Menschen kommen zur Krippe und erleben die Menschwerdung Gottes, obwohl sie nach den (leider manchmal auch heute noch) üblichen Maßstäben überhaupt keine Voraussetzungen mitbringen. Bei Matthäus besteht diese Gruppe aus den zwar sehr weisen, aber doch Fremden aus dem Osten. Und bei Lukas sind es die Hirten, die Verachteten, die Außenseiter, halt zwielichtige Gestalten. Sie sind es, die die Geburt des HEILANDs als Erstes miterleben dürfen.

Deutlicher kann man das Weihnachtsfest kaum darstellen in seiner Auswirkung auf alle Menschen, ganz gleich woher sie kommen und was sie an persönlichen Voraussetzungen mitbringen: Die Hirten und auch die weisen Männer an der Krippe stellen jene Sehnsucht dar, die ungezählte Menschen bewegt, auch solche, denen ihre Mitmenschen ein derartiges Verlangen kaum noch zutrauen. Die Liebe des Kindes, die Liebe Gottes umfasst sie alle. Dieses neue Leben in Jesus, dem Christus, welches in der Futterkrippe beginnt, bedeutet für die ganze Welt neue Zukunft, neue Hoffnung, neues Glück aber auch neue Verantwortung.

Benedikt Fritz, Gemeindereferent

Benedikt Fritz, Gemeindereferent

Neu, neues Jahr?! In diesem Sinne darf ich Ihnen und Ihren Familien zurufen: Prosit! Wörtlich heißt dies nämlich: es möge nützen! Möge das Weihnachtsfest, möge auch das neue Jahr 2018 Ihnen und Ihren Familien Frieden, Liebe und göttlichen Segen bringen. Ich wünsche es Ihnen herzlich:

Ein gesegnetes Weihnachtsfest und prosit Neujahr!

Ihr Gemeindereferent Benedikt Fritz

 

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