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Katholische Pfarrei Heiliger Martin · Paderborn Schloß Neuhaus, Sande, Sennelager, Mastbruch

Die Ausgangssituation:

  • Letzte Innenrenovierung vor fast drei Jahrzenten
  • Aktuell wird deutlich, dass Baubedarf besteht, u. a. beim Putz, bei der Elektroinstallation, im Eingangsbereich, an der Heizungsanlage und an manch anderen Stellen.

Der Entschluss:

  • Es gründet sich ein Bauausschuss, der zusammen mit dem Architekturbüro Kellner aus Delbrück und in Absprache mit dem Kirchenvorstand die Pläne konkretisiert und einen Fahrplan für das Projekt erstellt.
  • Die Kirche soll zukunftssicher umgestaltet werden

Maßnahmen & Vorgehen

Veränderung der Innenarchitektur

  • Es wird auf die geringer gewordene Kirchenbesucherzahl an „normalen“ Sonntagen reagiert.
  • Zurzeit ist die Kirche mit über 400 ständigen Sitzplätzen die größte im Pastoralen Raum Schloß Neuhaus.
  • Maßnahme ist die Verringerung der „ständig vorhandenen Sitzplätze“ auf ca. 150.
  • Eine Erweiterungsmöglichkeit der Sitzplatzkapazität für besondere Feiertage oder Festgottesdienste auf bis zu 300 Sitzplätze ist berücksichtigt.

Ziele:

  • Der Abstand der Gemeinde zum Altar soll verringert werden.
  • Jeder soll seinen Platz finden und dennoch soll sich die Gemeinde um den Altar (Symbol für Jesus Christus) versammeln.
  • „Er tritt in ihre Mitte“ – so hören wir an vielen Stellen in den Auferstehungserzählungen – das soll auch in der Gestaltung des Kirchenraumes sichtbar werden können.
  • Die für die Gemeinde „passende“ Möglichkeit soll ganz praktisch erprobt/gefunden werden.

Weg der 3 Modelle:

  • Um sich von der hergebrachten Anordnung lösen zu können („So war es doch schon immer!“) werden in einer Erprobungsphase die Bänke aus der Kirche herausgenommen.
  • In der Zeit der Erprobungsphase werden Stühle in der Kirche aufgestellt und es muss in dieser Zeit auf die gewohnte Kniebank verzichtet werden.
  • Jeweils für 3 Wochen werden folgende Modelle ausprobiert (vgl. Zeichnungen des Architekturbüros):

Modell 1: (Drehung um 90 Grad)

  • Der Altar wird auf der linken Seite des Kirchenraumes aufgestellt.
  • Die Sitzplätze gruppieren sich jeweils von drei Seiten um den Altar.
  • Bewusst wird die Ausrichtung des Raumes unterbrochen.
  • Altar und Gemeinde rücken näher zusammen – dienlich ist das der Sammlung und der Konzentration.

 

 

Modell 2: (Die Ellipse)

  • Die Längsausrichtung bleibt erhalten.
  • Der Altar und das Ambo bilden die zwei Pole, um die sich die Gemeinde versammelt – Jesus ist in der Mitte.
  • Die Sitzreihen werden gegenüberliegend in gebogenen Reihen gruppiert.
  • Die Gemeinde/Gemeinschaft feiert miteinander – sie ist in das „Geschehen“ einbezogen.
  • Wortgottesdienst und Eucharistie eigene Handlungsorte

 

 

Modell 3: (Vorgezogene Grundstruktur)

 

  • Der Altar wird in Richtung Kirchenmitte vorgezogen.
  • Die (bisherige) klare Ausrichtung (Taufstein, Mittelgang, Tabernakel) bleibt erhalten.
  • Allein seitlich des Altars werden jetzt Sitzplätze gegenüberliegend angeordnet.
  • Nähe wird auch erzielt durch das „Herabsenken“ des Altarraumes auf „nur noch“ eine Altarstufe.
P-V2
P-V3
P-V1

Tätige Teilnahme der Gemeinde

  • Die Wahl des richtigen Modells ist allein in der Theorie oder nur anhand von Zeichnungen nicht leicht zu treffen.
  • Eine Experimentierphase soll in der Entscheidungsfindung ganz praktisch helfen.
  • Am Ende der jeweils dreiwöchigen Erprobungsphase (feststehender Termin) werden Rückmeldungen der Kirchenbesucher erbeten.

Terminliche Reihenfolge der Modelle:

  • Modell 1: 05. – 17.05.2015
  • Modell 2: 05. – 07.06.2015
  • Modell 3: 06. – 18.06.2015

Start: 29. April 2015

Hinweise:

  • Für die Probephase werden ein provisorischer Altar und ein provisorisches Ambo in Eigenleistung gefertigt.
  • Es braucht die Bereitschaft sich auf dieses Projekt für „unsere“ Kirche einzulassen.
  • Erst ein bereitwilliges praktisches Ausprobieren hilft der eigenen Urteilsfindung.
  • Jeder soll die Möglichkeit haben selbst die Vor- und Nachteile der verschiedenen Modelle zu erleben und sich eine Meinung zu bilden.
  • Es geht um eine langfristige Entscheidung (in sich wandelnder Zeit) über die für unsere Gemeinde gute Feier von Gottesdiensten.
  • Zu beachten:
    • Während der Probephase können die Beleuchtung und die Lautsprecheranlage den verschiedenen Modellen (noch) nicht optimal angepasst werden.
    • Mögliche Einschränkungen diesbezüglich sollten Sie bei der eigenen Bewertung eines Modells nicht berücksichtigen.

Sie sind eingeladen: Seien Sie dabei! Kirche in Bewegung!

 

Termine für die Rückmeldungen über das eigene Erleben:

  1. /17.05.2015 (nach Modell I)
  2. /07.06.2015 (nach Modell II) und
  3. /18.06.2015 (nach Modell III).

Außerdem stehen Ihnen die Mitglieder des Bausauschusses jederzeit für Ihre Anregungen und Ihre konstruktive Kritik zur Verfügung:

 

Pfarrer Peter Scheiwe

Tel.: 05254/1497

peter.scheiwe@erzbistum-paderborn.de

Pastor Tobias Dirksmeier

Tel.: 05254/9376664

tobias.dirksmeier@web.de

Thomas Bewermeyer (Gesamtpfarrgemeinderat)

Tel.: 05254/8045343

t.bewermeyer@gmx.de

Regina Schulz (Kirchenvorstand)

Tel.: 05254/10325

regina.schulz@web.de

Matthias Bewermeyer (Kirchenvorstand)

Tel.: 05254/940692

m.bewermeyer@web.de

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