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Superjeilezick

Für viele Narren und Närrinnen hat der Höhepunkt der Karnevalszeit begonnen. Klar, am Aschermittwoch ist alles vorbei, aber davor kann man es noch einmal richtig knallen lassen.

Ganz ehrlich, mir ist Karneval immer etwas suspekt. Verkleiden, auf Kommando lustig sein….  Das ist nicht mein Ding. Wahrscheinlich habe ich das Karnevalsgen nicht abbekommen. Ich komme aus einem Dorf, das Karneval mit der Ewigen Anbetung verbracht hat: Rosenmontag, Veilchendienstag, Aschermittwoch. So bestimmt es bis heute ein Pestgelübde. Auch für Kinder wurde und wird bis heute keine Ausnahme gemacht. Im Kindergarten, in der Grundschule: keine Karnevalsfeiern. Und später war es den Schülern aus meinem Dorf freigestellt, zu den Karnevalschulveranstaltungen der weiterführenden Schulen zu gehen oder nicht.

Kurz: Ich bin Karneval nicht gewohnt.

OK, im Laufe meines Lebens habe ich sogar in Köln eine Karnevalssitzung besucht und fand es wirklich lustig. Aber zum überzeugten  Jecken bin ich trotzdem nicht geworden.

Dabei feier ich gern. Und damit bin ich ja in bester Gesellschaft. Von seinen Zeitgenossen wurde Jesus als Fresser und Säufer beschimpft. Es ist sicher kein Zufall, dass er sein erstes Wunder gerade bei einer Hochzeit wirkte und offensichtlich um die Qualität eines guten Weines wusste.

Ich wünsche allen ausgelassene Umzüge und Feiern. In Gedanken schunkel ich vielleicht mit.

Anja Fecke, Gemeindereferentin

 

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