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Katholische Pfarrei Heiliger Martin · Paderborn Schloß Neuhaus, Sande, Sennelager, Mastbruch · Impressum | Datenschutzerklärung 

Auf, hinter mich!

Jesus beginnt sein Auftreten mit dem Ruf in seine Nachfolge und zwar nicht, weil er Jünger braucht, die ihm zuhören, die ganz auf seiner Seite stehen, die ihm jedes Wort gebannt von den Lippen ablesen, sondern weil er weiß: „Gottes Reich ist nahe!“ Und wenn wir ihn an diesem Sonntag im Evangelium rufen hören, dann duldet dieser Ruf kein: „Ich überlege es mir!“ oder gar die Nachfrage: „Was bietest du mir denn?“ oder ein zögerliches: „Frag doch in ein paar Wochen oder nächstes Jahr noch einmal nach!“

Wir hören (wörtlich): „Auf, hinter mich! Und mach werde, dass ihr werdet Fischer von Menschen.“ Und die Reaktion der Jünger ist sehr direkt: „Und sofort“, also auf der Stelle, das heißt auch, ohne eine Erklärung zu verlangen oder einen Einwand vorzubringen, lassen die Berufenen ihre Arbeit und ihre Familie hinter sich und ziehen mit Jesus auf einen Ihnen unbekannten Weg. Geht das auch heute noch? Kann der Ruf Jesu so direkt von uns beantwortet werden? Müssen Entscheidungen von solcher Tragweite nicht gut abgewogen und durchdacht werden? Oder wäre es nicht auch möglich, erstmal den Status eines Praktikanten, einer Praktikantin einzunehmen, um kennenzulernen, worauf ich mich da einlasse?

Wie auch immer die Berufung der ersten Jünger sich ereignet hat, Jesus etwas in diesen Menschen angerührt hat, dass er eine offene Stelle in ihrem Herzen erreicht hat, so dass sie sich aus ihrem Alltag, mitten aus der Arbeit zum Aufbruch und in die Nachfolge rufen ließen. Er hat diese Menschen in einer tiefen Sehnsucht getroffen, so dass ihr Hunger nach dem ganz Neuen stärker war, als in der Sicherheit des Bisherigen zu bleiben.

„Komm und folge mir nach! Ja, dich meine ich. Um dich geht es mir, und zwar so wie du bist, nicht wie

Tobias Dirksmeier, Pastor

Tobias Dirksmeier, Pastor

du sein könntest. Du bist mir wichtig. Ich brauche ich. Ich habe eine große Aufgabe für dich. Komm!“ Und die Antwort ist: ein Sich-verlassen auf ihn, der Leben, Zukunft und Sinn verheißt. Es ist und bleibt eine Antwort auf eine Verheißung. Es gibt keine Garantien. Es ist ein Wagnis. Mir Sicherheit schenkt er nicht, als sich gerufen und berufen zu wissen von einem, der von Gott kommt und der es ernst meint mit mir. Sein Ruf in Nachfolge ist nicht verstummt. Er ergeht heute an uns, denn wir alle sind berufen und gesandt, jede an ihrem Ort und jeder an seinem Platz.

„Gibt es nicht in uns allen eine Sehnsucht nach mehr, nach anderem, nach Geborgenheit in Gott, nach erfülltem Leben, nach intensivem Leben aus dem Glauben, in Jesu Spur und in seiner Sendung?“ (P. Kirchgessner OFMCap)

Ich wünsche Ihnen Mut auf den Ruf Jesu an diesem Sonntag in der kommenden Woche so konkret wie möglich, im alltäglichen Miteinander deutlich zu antworten!

Ihr Pastor Tobias Dirksmeier

… so lautet das Leitwort unserer Erstkommunionvorbereitung in diesem Jahr. Diese Worte hören wir an diesem Wochenende im Evangelium. Was schwingt in dieser Frage alles mit! Wo bist du zu Hause? Wo können wir dich finden? Wie lebst du? Wie können wir dir nahe kommen? „Kommt und seht!“ ist die Einladung an uns mit Jesus mitzugehen und da genügt es nicht, über Jesus und seinen Weg etwas gehört oder gelesen zu haben. Die Jünger des Johannes haben das Wort vom Lamm Gottes gehört und sind Jesus nachgegangen. Man versteht Jesus nur, indem man ihm nachgeht. Wer nur Zuschauer oder Zuhörer sein will, begreift nicht, wo Gott, wo Jesus, in unserer Welt eigentlich wohnt. Auf die Nachfolge, auf das Tun kommt es an.

Und das haben an diesem Wochenende 182 Sternsinger plus 74 Helferinnen und Helfer ganz konkret getan. Sie haben sich auf den Weg gemacht um Spenden gegen Kinderarbeit auf der Welt zu sammeln. Die Kinder und Jugendlichen zogen durch die Straßen und brachten den Segen in die Häuser und Wohnungen der Menschen in Sande, Sennelager, Schloß Neuhaus und Mastbruch. Bis in die späten Nachmittagsstunden waren die Gruppen hochmotiviert unterwegs und sammelten für Kinder in Not die stolze Summe von insgesamt rd. 27000,– Euro.

Dieses Geld kann vielen Kindern wieder Hoffnung auf ein besseres Leben geben. Herzlichen Dank an alle Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die diese Aktion unterstützt haben und an alle Menschen, die ihre Türen und Herzen geöffnet und die Gruppen willkommen geheißen haben.

Ihre Gemeindereferentin
Petra Scharfen

Petra Scharfen, Gemeindereferentin
Petra Scharfen, Gemeindereferentin

Liebe Schwestern und Brüder,

 

Fürchtet euch nicht. Das steht 128mal in der Bibel.*) Für jeden Tag, jede Situation: „Fürchtet euch nicht!“

 

„Fürchtet euch nicht!“ Das wird besonders dann gesagt, wenn es um Gottes Heilshandeln geht, wenn sich das Übernatürliche mit dem Natürlichen verbindet. Maria hörte diesen Zuspruch für ihre Situation (vergl. Lk 1), Josef für seine Aufgabe (vergl. Mt 1).

Aber Gottes „Fürchtet euch nicht!“ bleibt nicht allein auf das Weihnachtsgeschehen begrenzt.

Peter Scheiwe, Pfarrer

Peter Scheiwe, Pfarrer

Für unsere Zeit gesprochen heißt es: „Fürchtet euch nicht!“ – Ihr Männer, ihr Frauen, ihr Kinder, ihr Familien, ihr Furchtsamen alle! „Fürchtet euch nicht; denn Gott will handeln!“ Und wo er handelt, da ist Geborgenheit, Schutz, Trost, Nähe, Wärme, Einheit, Liebe, Hoffnung … alles. Wo ER ist, da sind wir gut aufgehoben für Zeit und Ewigkeit.

 

Ein gesegnetes Neues Jahr 2018 auch im Namen meiner Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen im Pastoralteam,

Ihr Pastor Peter Scheiwe

 

*) 47mal „Fürchtet euch nicht.“ 59mal „Fürchte dich nicht.“

08mal „Habt keine Angst.“  14mal „Hab keine Angst.“

 

Liebe ohne Grenzen…

Bei uns zu Hause steht sie seit einigen Tagen schon: die Krippe! Aber vollständig ist sie noch nicht. Jedes Jahr entbrennt aufs Neue unter unseren Kindern die Diskussion, wer denn nun das Jesuskind in die Krippe legen darf. Aber selbst wenn dann das Jesuskind in der Krippe liegt, vollständig ist sie dann immer noch nicht. Nach und nach rücken die Hirten näher an den Stall heran, an Weihnachten sind sie dann endlich angekommen – komplett?! …und die Männer aus dem Morgenland? Auch sie nähern sich nach und nach. Die geheimnisvollen Weisen, mit ihnen verbinden sich viele Geschichten und Vermutungen, weil der Evangelist Matthäus, der als einziger von ihnen berichtet, nur sehr wenige Einzelheiten überliefert hat.

Die frohe Botschaft des Matthäus, sie endet mit der Aussendung der Jünger in alle Welt und zu allen Menschen ohne Ausnahme. Interessanterweise beginnt es aber ja auch so: Menschen kommen zur Krippe und erleben die Menschwerdung Gottes, obwohl sie nach den (leider manchmal auch heute noch) üblichen Maßstäben überhaupt keine Voraussetzungen mitbringen. Bei Matthäus besteht diese Gruppe aus den zwar sehr weisen, aber doch Fremden aus dem Osten. Und bei Lukas sind es die Hirten, die Verachteten, die Außenseiter, halt zwielichtige Gestalten. Sie sind es, die die Geburt des HEILANDs als Erstes miterleben dürfen.

Deutlicher kann man das Weihnachtsfest kaum darstellen in seiner Auswirkung auf alle Menschen, ganz gleich woher sie kommen und was sie an persönlichen Voraussetzungen mitbringen: Die Hirten und auch die weisen Männer an der Krippe stellen jene Sehnsucht dar, die ungezählte Menschen bewegt, auch solche, denen ihre Mitmenschen ein derartiges Verlangen kaum noch zutrauen. Die Liebe des Kindes, die Liebe Gottes umfasst sie alle. Dieses neue Leben in Jesus, dem Christus, welches in der Futterkrippe beginnt, bedeutet für die ganze Welt neue Zukunft, neue Hoffnung, neues Glück aber auch neue Verantwortung.

Benedikt Fritz, Gemeindereferent

Benedikt Fritz, Gemeindereferent

Neu, neues Jahr?! In diesem Sinne darf ich Ihnen und Ihren Familien zurufen: Prosit! Wörtlich heißt dies nämlich: es möge nützen! Möge das Weihnachtsfest, möge auch das neue Jahr 2018 Ihnen und Ihren Familien Frieden, Liebe und göttlichen Segen bringen. Ich wünsche es Ihnen herzlich:

Ein gesegnetes Weihnachtsfest und prosit Neujahr!

Ihr Gemeindereferent Benedikt Fritz

 

Vater unser

 

Nach all den Veränderungen in unserer Kirche stimmt unser „Vater unser“ nun auch nicht mehr? Wer von uns hat nicht vielleicht im ersten Moment so etwas gedacht, als die Nachricht in den Medien erschien. Der heilige Vater, Papst Franziskus, ist nicht glücklich mit der deutschen Übersetzung des lateinischen Textes. Zwar ist die Übersetzung grammatikalisch sicher korrekt, der lateinische Originaltext meint aber laut Franziskus trotzdem etwas Anderes. Der Papst versteht Gott nicht als einen Gott, der in Versuchung führt, sondern der hilft, der in der Versuchung führt und leitet. Meine theologischen Kenntnisse sind zu gering, um bei dieser Diskussion mitzuwirken, aber die Zeile „und führe uns nicht in Versuchung“ ist schon die Zeile im „Vater unser“, die mir immer ein wenig Bauchschmerzen gemacht hat und dies auch heute noch macht. Ich bin mir sicher, dass ich damit nicht allein stehe.

Diakon Klaus Pöppel

Diakon Klaus Pöppel

Im Advent bereiten wir uns auf die Ankunft des Herrn vor. Sich vorbereiten bedeutet auch, sich mit dem eigenen Glauben auseinander zu setzen. Hierbei dringen wir oft gar nicht an die Kernbereiche, an die zentralen Glaubensfragen heran. Das jetzt über das elementarste Grundgebet der gesamten Christenheit nachgedacht wird, kann für uns ein Anlass sein, wirklich mal unserem Glauben auf den Grund zu gehen. Am Ende dieses „Tauchgangs“ möge dann stehen, dass wir uns auf tiefstem Herzen freuen auf die Ankunft des Herrn. So wie dieser Adventssonntag ja auch genannt wird: Gaudete. Freut euch!

Ich wünsche Ihnen und Ihren Lieben noch eine besinnliche Adventszeit.

Ihr Diakon Klaus Pöppel

 

Das kleine Dorf Greccio in Umbrien steht das ganze Jahr im Zeichen der Weihnachtskrippe. Oberhalb des Dörfchens klebt das Franziskanerkloster am steilen Berg. Hier gibt es hunderte von Krippen zu bestaunen: alte und moderne, aus Afrika, Südamerika und vom Nordpol.

Um 1223 gab es schon Weihnachtskrippen. Allerdings bestanden sie nur aus dem Jesuskind, Ochs und Esel. Franziskus wollte aber das Geheimnis der Weihnacht erlebbar und spürbar machen. Und so richtete er in diesem kleinen Ort das erste Krippenspiel aus. Neben Ochs und Esel kamen nun Maria, Josef, Schafe und Hirten. Franziskus lud das ganze Dorf ein, in einer Felsengrotte Weihnachten zu feiern. Um

Anja Fecke,
Gemeindereferentin / Behindertenseelsorgerin
a.fecke@cww-paderborn.de
0160 897 22 37

diese Grotte, die die erste Krippe beherbergte, wurde später das Koster gebaut. Das Dorf feiert bis heute jedes Jahr vom 24.12. bis zum 6.1. diese Krippenspiele.

Ich liebe meine Weihnachtskrippe, sie kommt immer schon vor dem 24.12. zum Einsatz. Allerdings: die Krippe bleibt vorerst leer. Das Kind ist noch nicht geboren.

Eine gute Zeit des Wartens wünscht Ihnen

Anja Fecke,
Gemeindereferentin

 

Liebe Leser und Leserinnen,

zu Beginn des Advents  ruft uns Jesus zur Wachsamkeit auf. Heutzutage kann man ja  manche Wachsamkeit  delegieren: so erfüllen Feuermelder und Einbruchssicherungen  für uns oft diese Aufgabe. Sie werden unerträglich laut und  unüberhörbar, wenn etwas geschieht, was uns Schaden zufügen kann. Neuerdings meldet sich sogar mein Handy, wenn ein wichtiger Termin ansteht, den ich nicht verpassen darf. Moderne Technik im Dienst des Menschen. Für viele andere Dinge haben wir solche „Melder“ allerdings nicht. Wenn es zum Beispiel um unser seelisches und geistliches Wohl geht, müssen wir selbst sehr wachsam  sein, damit wir Warnsignale nicht überhören und übersehen.

Wachsamkeit hat für mich sehr viel mit Achtsamkeit zu tun. Ich möchte  in dieser  Adventszeit bewusst darauf achten, dass mir  diese Zeit zu Beginn des neuen Kirchenjahres nicht verloren geht, dass sie mir nicht zwischen den Fingern zerrinnt und kaputt gemacht wird von zu viel Betriebsamkeit und Hektik. Das bedeutet natürlich auch die Bereitschaft und bewusste Entscheidung, nicht alles mitzumachen, sondern sorgsam auszuwählen und genau hinzuschauen, welchen Einflüssen wir uns aussetzen. Oft kann ein Weniger ja zum Mehr werden.

Angelika Schulte, Gemeindereferentin

Angelika Schulte, Gemeindereferentin

Auch in unseren Gemeinden und Kirchen gibt es in der Vorweihnachtszeit viele schöne Angebote und Gelegenheiten zu einer Auszeit im Advent. Ich möchte Ihnen Mut machen in Ruhe  durch diese vorweihnachtliche Zeit zu gehen und dabei auch achtsam auf die Vielzahl der kirchlichen  Angebote zu schauen. Sie dürfen entscheiden, welche dieser Angebote ihre Wachsamkeit aufrechterhalten für das Kommen Gottes als Mensch zu uns Menschen an Weihnachten.

Eine gesegnete Adventszeit im Namen des Seelsorgeteams

wünscht Ihnen Angelika Schulte

 

Wir feiern Christkönig!

Christus der König ? Wer hat denn die Macht?

Die Trumps und Putins und Xis der Welt?

Oder Google und Amazon, die schon wissen, was ich will, bevor ich es selber weiß?

Oder die internationalen Konzerne, die mit ihrer Finanzmacht entscheiden, welches Volk der Erde verhungert?

Das Wissen um die Machtverhältnisse unserer Zeit lässt uns selbst Ohn-Macht spüren. Und doch feiern wir Christkönig , weil wir daran  glauben, dass die Mächtigen der Welt nicht das letzte Wort haben werden.

Christkönig zu feiern, das heißt auch: Stellung zu beziehen in der Frage, wer oder was Macht haben soll über mich – und was nicht.

Der Arbeitskreis Kirche neu lädt deshalb ein zur 8. Kulturnacht am 2.12.2017 ab 20 Uhr in der Christuskirche. (Siehe Info)

Verschiedenste Beiträge werden sich mit dem Thema Ohn-Macht vor christlichem Hintergrund befassen. (Bitte hierzu auch die Info auf der nächsten Seite beachten)

Für den Arbeitskreis „Kirche neu“:             Ihr Diakon Andreas Kirchner.

DIakon Andreas Kirchner

DIakon Andreas Kirchner

Info zur 8. Kulturnacht:

Dieses können Sie erleben: Die beiden Schauspielerinnen vom Theater Paderborn, Nancy Pönitz und Meda Gheorghiu-Banciu, präsentieren wie sich Macht- und Ohnmachtsgefühle im Alltag und in der Gesellschaft zeigen. In einem besonderen Akzent zeigen vier bekannte Personen, wie sie in ihrem Bereich Macht ausüben:  Unser Bürgermeister Michael Dreier (Stadt), die Direktorin des Amtsgerichts Delbrück  Julia Vink (Justiz) , Dr. Gerhard Sandmann (Krankenhaus), Domkapitular Andreas Kurte (Kirchenleitung). Es wirken der Paderborner Polizeichor, der Organist Christian Nolden,der Paderborner Künstler Manfred Webel und Fotokünstler Tobias Vorwerk mit.

 

 

Neues Jahr, neuer Auftrag …

Ein neues Kirchenjahr kann manches verändern. So verändern sich ab dem 1. Dezember die Aufgaben von Frau Martina Kröger. Sie ist Gemeindemitglied und Mitarbeiterin im Haus St. Kunigunde. Sie wird vom Bischof zur seelsorglichen Begleitung in den CWW-Häuser St. Marien, St. Heinrich und St. Kunigunde beauftragt. Sie hat sich in einem Ausbildungskurs des Caritasverbandes auf diese Aufgabe vorbereitet. In dieser Ausbildung ist es um den eigenen Glauben, aber auch um Wege, die frohmachende Botschaft Jesu Christi an Menschen mit einer geistigen Behinderung weiter zu geben.

Frau Kröger, so bin ich mir sicher, wird ihre neue Aufgabe mit viel Freude und Engagement erfüllen.

Anja Fecke,
Gemeindereferentin / Behindertenseelsorgerin
a.fecke@cww-paderborn.de
0160 897 22 37

Von Gott erzählen, sich Zeit für den anderen nehmen, in dunklen Zeiten ein Ohr und vielleicht eine Hand leihen, Seelsorgerin sein  …..
Vielleicht ist der Advent genau die richtige Zeit, dass auch im eigenen Umfeld auszuprobieren. Es geht auch ohne bischöfliche Beauftragung. Die Taufe reicht.

Martina Kröger wünsche ich Gottes Segen für ihre neue Aufgabe. Ihnen allen eine gute, segensreiche Adventszeit.

Anja Fecke, Behindertenseelsorgerin und Gemeindereferentin

 

                                                                         Heiliger Franziskus (04. Oktober)

                                     Heilige Theresa von Avila (15. Oktober)

                                                                                                                  Heiliger Martin (11. November)

                                        Heilige Barbara (04. Dezember)

                                                                                              Heiliger Stephanus (26. Dezember)

                                                                  Heiliger Blasius (03. Februar)…

Keiner dieser großen Männer und herausragenden Frauen unseres Heiligenkalenders waren vollkommen. Alle hatten menschliche Schwächen und waren und bleiben gute Vorbilder für unseren eigenen Alltag.

Es waren nicht besonders großen Taten, die diese Personen für uns in Erinnerung halten, sondern ihre Lebensgestaltung. Sie alle haben das Bestmögliche aus einem Leben in der Nachfolge Christi gemacht.

Petra Scharfen, Gemeindereferentin

Petra Scharfen, Gemeindereferentin

Für mich sind viele Sätze der Heiligen Theresa von Avila inspirierend. Theresa war eine kluge und humorvolle Frau, die als Kirchenlehrerin wertgeschätzt wird. Ich verstehe den folgenden Satz sehr weitherzig und zutreffend:

„Es kommt nicht darauf an, viel zu denken, sondern viel zu lieben. Darum tut das, was am meisten Liebe in euch erweckt. Aber vielleicht wissen wir gar nicht, was Liebe ist.

Das würde mich nicht wundern. Liebe besteht nicht in größerem Genuss, sondern in der größeren Entschlossenheit, Gott und den Nächsten erfreuen zu wollen.“

Die Heiligenfeste können uns Anregungen für unser eigenes Leben geben und aufrufen wachsam durch unser Leben zu gehen!

Eine gesegnete Woche wünscht Ihnen             Petra Scharfen, Gemeindereferentin

 

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