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Katholische Pfarrei Heiliger Martin · Paderborn Schloß Neuhaus, Sande, Sennelager, Mastbruch

„Dabei sein, wenn die Welt kommt“, …

… so lautete ein Lied zum Musical zu den Tagen der Begegnung in Paderborn anlässlich des Weltjugendtages in Köln im Jahr 2005. Alle zwei bzw. drei Jahre heißt es immer wieder „Dabei sein, wenn die Welt kommt“.

Nach den eindrucksvollen Weltjugendtagen in Köln (2005), Sydney (2008), Madrid (2011) und Rio de Janeiro (2013) heißt es im kommenden Jahr „Dabei sein, wenn die Welt nach Krakau kommt“. Der Weltjugendtag in Krakau steht unter dem Leitgedanken „Selig, die Barmherzigen; denn sie werden Erbarmen finden“ (Mt 5,7)

Für die Jugendlichen und die jungen Erwachsenen zwischen 16 und 30 Jahren wird vom 19. Juli bis 1. August 2016 eine Pilgerfahrt zum internationalen Jugendtreffen in Polen organisiert.

„Liebe junge Freunde, für den nächsten Weltjugendtag, im Jahr 2016, haben wir eine Verabredung in Krakau, in Polen“, sprach Papst Franziskus beim Weltjugendtag 2013 die Einladung zum mittlerweile 28. Weltjugendtag aus. Zunächst ist das Erzbistum Paderborn zu den „Tagen der Begegnung“ im Erzbistum Kattowitz zu Gast, die eigentlichen Weltjugendtage mit Papst Franziskus finden ab dem 25. Juli in Krakau statt.

Begleitet wird die Fahrt stellvertretend für Erzbischof Hans-Josef Becker von Weihbischof Matthias König. Bereits der Auftakt im Erzbistum Paderborn am 19. Juli verspricht ein besonderer zu werden. Zusammen mit Jugendlichen aus dem Partnerbistum Le Mans und anderen französischen Diözesen, die zu einem Zwischenstopp auf ihrer Reise nach Polen im Erzbistum halten, wird in Paderborn ein Begegnungsfest gefeiert. Daher findet die Abreise bereits am 19. Juli statt (angekündigt war in der Ausschreibung der 20. Juli), um das Zusammentreffen mit den französischen Jugendlichen und eine komplette Teilnahme am Begegnungsprogramm in Kattowitz zu ermöglichen.

Die Fahrt zum Weltjugendtag – mit An- und Abreise mit dem Bus, Unterbringung, Verpflegung, Pilgerpaket und Programm – kostet 550 Euro. „Dabei sein, wenn die Welt kommt“, – Wer dabei sein möchte, um den Jugendlichen der Welt zu begegnen, der melde sich bei Pastor Jörg Klose, Tel: 930 57 45 oder joergklose@web.de. „Dabei sein, wenn die Welt kommt“ – wer einmal die Begegnung der Jugendlichen aus der Welt erlebt hat, der wird sicherlich begeistert sein, die Welt der Jugend erlebt zu haben, meint

Ihr Pastor Jörg Klose

Jörg Klose, Pastor

Zu wenig Tische aufgestellt …

Wie gerne würden die Verantwortlichen Frauen unserer vier katholischen Frauengemeinschaften mit dieser Botschaft von der „längsten kfd-Tafel der Welt“ berichten. Und zwar nicht, weil wirklich zu wenig Tische aufgestellt wurden, sondern weil viel mehr Frauen als bisher zu erwarten sich haben locken lassen von dieser einmaligen Idee:

Eine lange Kaffeetafel – viele Frauen am gedeckten Tisch.

Eine Frauengemeinschaft – von vielen unterschiedlichen Aktivitäten erfahren.

Eine Gemeinschaft – durch die Vielfalt der Generationen lebendig und bunt.

Eine Einladung – alle Frauen sind gemeint.

Als Präses der vier Frauengemeinschaften in unseren Gemeinden möchte ich alle Frauen, die noch unentschlossen sind, ermutigen: Sorgen Sie dafür, dass zu wenig Tische aufgestellt sind! Jede Frau – ob Mitglieder der kfd oder nicht – ist eingeladen und trägt zum Ge-lingen dieser tollen Aktion und zur damit verbundenen Aufmerksamkeit in Presse und Öffentlichkeit bei! Lassen Sie – so Sie es eben ermöglichen können – diese einmalige Chance nicht ver-streichen. Und wie kann man entspannter zum Gelingen eines solchen Tages beitragen, als bei einer guten Tasse Kaffee und einem leckeren Stück Kuchen?

Mein Dank gilt den Vorständen und den Mitarbeiterinnenrunden für ihr großes Engagement für diesen Tag und für so viele Aktionen und Veranstaltungen des Jahres!

Ihr Präses,
Pastor Tobias Dirksmeier

Tobias Dirksmeier, Pastor

Gedanken zum Dreifaltigkeitssonntag

Liebe Leser und Leserinnen,

einmal ging der Hl. Augustinus am Meer entlang und dachte über das Geheimnis der Dreifaltigkeit nach. Da sah er ein Kind, das mit seinem Eimer Wasser aus dem Meer in einen kleinen, abgegrenzten Bereich schöpfte. „Was machst du da?“, fragte Augustinus. „Ich möchte das Wasser aus dem Meer in meinen Teich schöpfen!“ Da lachte Augustinus: „Das wird dir nie gelingen!“ Das Kind richtete sich auf und sagte: „Ich mache es genauso wie du: Du willst mit deinem kleinen Verstand das Geheimnis des dreieinigen Gottes verstehen? Das wird dir nie gelingen!“

Ein kluges Kind, wie Recht hat es doch. Das Geheimnis der Dreifaltigkeit Gottes ist für uns Menschen nicht zu begreifen. Aber Bilder und Symbole helfen uns ein wenig weiter. Vertraut ist Ihnen sicher das Drei-Hasen-Fenster im Kreuzgang des Paderborner Doms.

Eine Hilfe kann auch dieses Herz sein, das ich im letzten Jahr in der Kirchenzeitung Der Dom fand (Abbildung s. Pfarrbrief). Seitdem liegt dieses Bild auf meinem Schreibtisch. Es zeigt ein Herz, das aus drei Herzen gebildet wird. Die zwei kleinen Herzen drücken aus: Gott verschenkt seine Liebe, er empfängt aber auch die Liebe seines Sohnes Jesus. In seiner unendlichen Größe vereint Gott diese beiden Beziehungen. Das große, beide Herzen umfassende Herz steht dabei für den Heiligen Geist. Gott ist in sich selbst Beziehung: Vater – Sohn und Geist. Er möchte, dass wir Menschen die Beziehung zu ihm suchen und pflegen.

Mit jedem Kreuzzeichen, das wir über unseren Körper zeichnen, denken wir daran, dass wir auf den dreifaltigen Gott getauft sind. Es ist nur ein kleines, relativ schlichtes Zeichen, aber wie viel sagt es doch aus über unseren Glauben, unsere Beziehung zu Gott und zu unseren Mitmenschen. Wir müssen nicht alles mit unserem Verstand erfassen, ein offenes Herz im Glauben zu haben ist schon genug.

Angelika Schulte

Angelika Schulte, Gemeindereferentin

Bist du denn von allen guten Geistern verlassen?

Immer wieder müssen wir es erleben, dass uns unsere Mitmenschen vor ein Rätsel stellen: Das Verhalten ändert sich auf unerklärliche Weise, manchmal von jetzt auf gleich und wir können nur noch den Kopf schütteln und sagen: „Ist der/ die denn von allen guten Geistern verlassen?“

Was aber meinen wir damit genau? Geht es hierbei etwa um ein Wesen mit weißem Gewand, um Gespenster, oder kann uns ein solches Wort – „gute Geister“ – nicht eher auf Vorgänge hinweisen, die irgendwie innerlich, in der Seele des Menschen geschehen, die von einer wirklich manchmal nur schwer zu beschreibenden Wirklichkeit beeinflusst werden?

Es ist auch nicht überraschend, dass wir uns mit dem Heiligen Geist, dem Geist Gottes oftmals schwer tun. Ja, mit dem Vater und dem Sohn, da lässt sich was anfangen, wir können Genaueres verbinden, wenn auch nur in Bildern, aber der Dritte im Bunde unseres dreifaltigen Gottes, er bleibt doch oft außerhalb unserer Vorstellungen. Das liegt vielleicht, so meine Vermutung, daran, dass wir den Heiligen Geist nie „an sich“ erkennen, sondern immer nur in den Menschen, die von diesem erfüllt und ergriffen, vielleicht auch „besessen“ sind.

Der Apostel Petrus, der ganz gewiss nicht zu den Mutigsten gehörte, hält am Pfingsttag eine begeisterte, begeisternde und mitreißende Predigt über seinen Glauben an den Auferstandenen, Jesus Christus – ein eindrucksvolles Bild vermittelt er für einen Menschen, der den Heiligen Geist wirklich verkörpert und so dem unsichtbaren Gott eine sichtbare Gestalt gibt.

Pfingsten ist immer dort zu finden, wo wir uns dem „guten Geist“ öffnen und anvertrauen – und eben nicht von den „guten Geistern“ verlassen sind. Immer dort, wo unser Gesicht hell wird, wir anfangen zu strahlen, damit andere sehen und auch erkennen können. Immer dort, wo mein inneres Feuer auch andere wärmt. Immer dort, wo meine Ohren anfangen zu brausen von einer und von der „Frohen Botschaft“, die auch andere erfreut.

Pfingsten und der Heilige Geist wollen entflammen und begeistern, immer neu und immer größer werden. Auch heute gibt es noch Menschen, die aus dieser tiefen Gewissheit eines brennenden und leuchtenden Glaubens leben und, so wie Petrus, andere mitreißen und überzeugen.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen allen, dass sie NICHT von allen guten Geistern verlassen sind!

Ihr Gemeindereferent Benedikt Fritz

Benedikt Fritz, Gemeindereferent

Gedanken zum Muttertag

Liebe Leserinnen und Leser,

die älteren unter Ihnen kennen wahrscheinlich noch die Fernsehserie „Die Unverbesserlichen“, in der die Schauspielerin Inge Meisel charakterstark die Mutter der Familie darstellte. „Muttertag“ war eine Folge, die sehr zum Nachdenken anregte. Inge Meisel, als hoch engagierte Mutter und Hausfrau, steht in der Küche, bereitet das mehrgängige Mittagessen vor, es sollte ja ein schöner Tag für die Familie werden. Voll freudiger Erwartung blickt sie auf ihre Familie, man spürt förmlich, wie sehr sie sich darauf freut, von ihren Lieben überrascht zu werden. Doch wie groß ist ihre Enttäuschung, als ihr Ehemann, Kinder und Enkel einen Umschlag mit Geld über-reichen, damit sie sich einen Wunsch erfüllen kann. Die Mutter reagiert mit Tränen und bitteren Worten, auf dieses in ihren Augen „lieblose“ Geschenk. Ihre Familie kann es nicht verstehen. Wieso freut sich sie sich nicht? Man hat es doch so gut gemeint…

Eigentlich ist die Erklärung ganz einfach: für die Mutter ist ihre Familie der ganze Lebensinhalt, mit vollem Einsatz, nicht nur physisch, stellt sie sich, manchmal über das Ziel hinausschießend, den alltäglichen Herausforderungen einer Familie, die mit unterschiedlichen Problemen zu kämpfen hat. Sie hat es nie artikuliert, nur stumm erwartet: ich tue alles für euch und ihr habt nur einen Geldschein als Danke für mich übrig? Wie verletzt musste sie sein, nicht Geld erwartet sie, sondern Zuwendung, Verständnis und Liebe ist das, was sie möchte.

Nicht nur der materielle Wert eines Geschenkes ist ausschlaggebend, es kann noch so teuer sein und trotzdem keine Freude machen, wenn ihm der ideelle Wert fehlt. Sind diese Erwartungen zu hoch? Mit „Liebe“ schenken ist doch eigentlich nicht schwierig, oder?

So kann eine kleine Geste der Zuneigung, auch einfach mal „Danke“ sagen, Freude bereiten nicht nur an besonderen Festtagen, sondern immer mal wieder- einfach so…

Einen schönen Sonntag und allen Müttern Herzlichen Glückwunsch!
Ihre Gabriele Merschmann

Gabriele Merschmann, Gemeindereferentin

… was ist eigentlich ein Patron?

Liebe Schwestern und Brüder,

was ist eigentlich ein Patron? Das Lexikon gibt Auskunft, das sei ein Schutzherr. Ein Patron vertritt die Menschen, die ihn darum bitten oder die von ihm abhängig sind vor Gericht. Er ist in der Regel ein fürsorglich bemühter, einflussreicher Mann. Seit dem 4. Jahrhundert verwenden die Christen den Begriff für Märtyrer, die in ihrer Gemeinde ihr Grab haben. Petrus und Paulus werden so zu Patronen Roms. Orte, die kein Märtyrergrab aufweisen, bemühen sich um Reliquien. Liborius wird so zum Patron von Stadt und Bistum Paderborn. Daraus entsteht der Brauch, jede Gemeinde unter den Schutz (Patrozinium) eines Heiligen zu stellen und dessen Fest alljährlich besonders zu feiern.

 

Wir haben den Erzbischof gebeten zum Jahreswechsel 2015/16 alle vier Pfarreien unseres Pastoralen Raumes aufzuheben und eine Gesamtpfarrei neu zu errichten.   Und wie soll diese neue Pfarrei heißen, unter wessen Patronat soll sie stehen? Das entscheidet allein unser Erzbischof, aber wir können uns beteiligen. Sie alle sind also eingeladen, diese Frage in ihrem Herzen zu erwägen und mir oder dem Gesamtpfarrgemeinderat Vorschläge zu machen, wenn es geht gut begründete. Dazu liegen in den Schriftenständen schon bald entsprechende Formulare aus, die Sie dazu gerne benutzen können. Dort sind auch die Regeln nachzulesen, die dabei beachtet werden müssen.

 

Vormerken sollten Sie sich auch schon eine Gemeindeversammlung zur Thematik „Patronat“ am Mittwoch, 20. Mai um 20 Uhr im Pfarrheim Sennelager (Achtung: Der angegebene Termin in der aktuellen Gemeinde³ ist nicht richtig!). Mit der letzten Anrufung aus der Allerheiligenlitanei (siehe Gotteslob 556) grüße ich Sie und wünsche allen einen gesegneten Sonntag: „Alle Heiligen Gottes, bittet für uns.“

Ihr Pastor Peter Scheiwe

Peter Scheiwe, Pfarrer

Zeugen gesucht!

„Ihr seid Zeugen dafür!“ So endet das Evangelium vom 3. Ostersonntag. Waren Sie schon mal Zeuge? Vielleicht Zeuge bei einem Verkehrsunfall? Zeuge bei einem Diebstahl? Dann kennen Sie das Gefühl einer gewissen Unsicherheit: Ist das, was ich da gesehen habe oder wovon ich jetzt erzählen soll, wirklich genau so passiert? – Und glaubt man mir überhaupt?

Den Jüngern Jesu erging es sicher ähnlich, als sie diesen Auftrag als „Augen“- Zeugen der Auferstehung in die Welt zu gehen, bekommen haben. Was können Sie den Menschen erzählen? Welche Beweise haben Sie zu bieten? Sie können von ihrer eigenen Verwandlung erzählen: Den Jüngern ging durch die Begegnung mit dem Auferstandenen eine völlig neue Welt auf und ihr Leben veränderte sich von diesem Augenblick an von Grund auf. Denken wir an die drei Frauen und an die beiden Jünger, die nach Emmaus gegangen sind.

Was für ein Unterschied zeigt sich, wenn man den Rückweg mit dem Hinweg vergleicht. Auf dem Hinweg erwarteten sie nichts, auf dem Rückweg waren sie voll Leben. Wer sich gläubig dem Auferstandenen öffnet, ihn in sein Leben hineinlässt, der wird ein anderer Mensch, dem öffnen sich ungeahnte Welten. Ich bin für eine Zeugenaussage bereit: Mir selbst ist es so passiert.

Seit ich mich für den Weg mit Jesu an meiner Seite entschieden habe, hat sich meine Welt nicht nur um eine Dimension vergrößert. Mein Leben ist schon heute reicher, sinnvoller und intensiver geworden. Ich möchte nicht mehr dahinter zurück. Wie genau sich das äußert? Probieren Sie es selbst aus!

Ihre Petra Scharfen, Gemeindereferentin

Petra Scharfen, Gemeindereferentin
Trau Dich Zu Glauben! – Geistliches Wort

Trau dich zu glauben! – Geistliches Wort

„Trau dich zu glauben!“,

so lautete das Thema der Erstkommunionaktion des Bonifatiuswerkes im Jahr 2012. Im Mittelpunkt stand dabei die Geschichte vom „zweifelnden Thomas“ (Johannes 20,19-31), zugleich das Evangelium vom „Weißen Sonntag“, dem 2. Sonntag der Osterzeit. Die Kinder und Jugendlichen, die in diesen Wochen in unseren Gemeinden zur Erstkommunion und Firmung gehen, werden in den Festgottesdiensten sinngemäß gefragt:

o Glaubst du an Gott, den Vater, den Schöpfer des Himmels und der Erde?

o Glaubst du an Jesus Christus, seinen Sohn, der für uns starb und auferstand?

o Glaubst du an den Heiligen Geist, der uns mit Jesus Christus verbindet?

Zumindest in den Erstkommunionfeiern erschallt die Antwort der Kinder zumeist laut und eindeutig: JA! Wir Erwachsenen schmunzeln dann oft und denken vielleicht: Ach, wie herrlich unbeschwert sind doch noch diese Kinder. Da kommt dieses Evangelium gerade zur rechten Zeit am „Weißen Sonntag“, finde ich. Der zweifelnde Thomas ist mir nämlich sehr sympathisch. Schön, dass in den Ostergeschichten nicht nur von begeisternd jubelnden, nicht nur von felsenfest glaubenden Menschen die Rede ist, sondern auch von ihm: Von Thomas mit seinen Zweifeln und Fragen, mit seiner Skepsis gegenüber der überschäumenden Begeisterung der anderen. Ist Jesus wirklich auferstanden, ist er wirklich noch da und mit dabei im heutigen chaotischen Weltgeschehen und in meinem Leben? Diese Fragen erreichen jeden Menschen einmal, der erwachsenen geworden ist im Glauben. Denn wer leidenschaftlich zweifelt, fragt, diskutiert und denkt, dem ist der Glaube nicht egal. Ganz im Gegenteil, dieser Mensch lebt ihn vielleicht intensiver und tiefer als mancher, bei dem alles immer gut gegangen ist im Leben. Wünschen wir doch einfach unseren Kindern und Jugendlichen: Traut euch zu zweifeln und traut euch zu glauben!             Angelika Schulte

Angelika Schulte, Gemeindereferentin

Wir wollen Jesus sehen … Geistliches Wort

Gabriele Merschmann, Gemeindereferentin

Gabriele Merschmann, Gemeindereferentin

Meditation

„Wir sterben in das Leben hinein.“ (Alfred Delp)

„Wir wollen Jesus sehen“
so baten einige Griechen die Jünger Jesu.
Vielleicht wollten sie an ihm sehen,
wie ein erfülltes Leben aussieht.

Suchen wir Jesus zu sehen?
Was wollen wir bei ihm finden?

Jesus weist auf die Stunde des Kreuzes hin,
die Stunde der Krise
die Stunde der Entscheidung.

Hier im schmachvollen Tod wie ein Verbrecher am Kreuz
geschieht die Verherrlichung Gottes in dieser Welt.

Für die einen skandalös – ärgerlich.
Für die anderen – Torheit.

Im Licht des österlichen Glaubens gesehen:
„Die Offenbarung der Herrlichkeit
der Liebe Gottes in dieser Welt des Bösen.“

Es ist das Geheimnis des christlichen Glaubens:
„Sosehr hat Gott die Welt geliebt,
dass er seinen Sohn für uns hingab,
wer an ihn glaubt,
hat teil am ew’gen Leben.“

© Georg Michael Ehlert

Liebe Leserinnen und Leser, ich möchte Sie einladen, sich für diesen Text ein wenig Zeit zu nehmen, sich den Fragen zu stellen und sich anrühren zu lassen.

Gabriele Merschmann

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