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Katholische Pfarrei Heiliger Martin · Paderborn Schloß Neuhaus, Sande, Sennelager, Mastbruch · Impressum | Datenschutzerklärung 

„Es ist schon viel zu spät. Wir haben keine Chance mehr. Die letzte Chance ist vertan. Da kann auch Gott nicht mehr helfen….“ So oder so ähnlich könnte man argumentieren, wenn es auf den Kampf gegen den Klimawandel  geht. Es hat sich erledigt, der Mensch hat geschafft, die Welt, Gottes Schöpfung unwiederbringlich zu zerstören. Hat Gott da nicht die Nase voll von uns?

Ich bin von Haus aus Optimistin, als Christ kann frau gar nicht anders. Denn ich glaube, Gott gibt uns noch eine Chance.  Sie beim Feigenbaum, der schon lange keine Früchte mehr trägt und der Umgehauen werden soll. Doch dann kommt die Bitte des Arbeiters: „Herr, lass ihn dieses Jahr noch stehen:“ Es gibt ein Jahr Aufschub, es steht auf der Kippe, ob der Baum weiter leben darf oder gefällt wird.

Wir fällen unsere Erde, die Schöpfung Gottes. Was den Klimawandel angeht, stehen die Uhren kurz vor 12, manch sagen sogar, es ist schon zu spät. Ich glaube und hoffe, wir haben noch eine Chance, die Schöpfung, die Gott uns anvertraut hat, wieder aufzubauen. „Herr, lass sie dieses Jahr noch stehen.“ Damit wir die Chance haben, uns dem Bund, den Gott mit uns und allen Lebewesen geschlossen hat, würdig zu erweisen.

Ich weiß nicht, ob Greta Thunberg Christin ist. Mit ihrer Rede hat sie vielen aus der Seele gesprochen und hoffentlich andere angerührt. Sie hat verstanden, dass das „Jahr“ kurz sein wird und dass wir nicht einfach abwarten können. Was wird geschehen, wenn der Baum, unsere Erde fällt?

 

Eine gute weitere Fastenzeit wünscht Ihnen

Anja Fecke

 

Auf ihn sollt ihr hören!

Im Evangelium vom zweiten Fastensonntag spricht Gott aus einer Wolke zu Petrus und seinen Begleitern. Er macht eine deutliche Aussage über Christus und gibt ihnen eine klare Anweisung: „Das ist mein auserwählter Sohn, auf ihn sollt ihr hören!“ (Lk 9,35) Warum wird die Stellung Christi und der Auftrag auf ihn zu hören in der Fastenzeit so betont? Ich glaube, dass die Aussage Gottes ein guter Leitfaden für die Umkehr in der Fastenzeit ist. Die Jünger wollen – bevor Gott ihnen diesen Auftrag gibt – drei Hütten bauen. Eine für Mose, eine für Elija und eine für Christus. Im Prinzip eine fromme Handlung. Abraham hat das Gleiche getan, sld Gott zu ihm gesprochen hat. Aber hier wird ein Paradigmenwechsel deutlich. Es geht nicht mehr nur darum Gott Altäre und Hütten zu bauen. Die Gläubigen sollen sich nun danach richten, was Christus ihnen sagt. Sie sollen auf ihn hören! Auf seine Botschaft der Gottes-, Nächsten- und Selbstliebe!

Petrus und seine Begleiter werden dazu aufgefordert ihr Handeln zu reflektieren. Nicht alles, was sie vorher gemacht haben war falsch, aber es gibt eine andere Richtschnur, nach der sie sich richten sollen – Jesus Christus. Sie sollen also umkehren und ihr Leben auf Christus ausrichten. Damit ist Petrus in der gleichen Situation, wie wir Christen heute in der Fastenzeit. Gott spricht uns ganz direkt und persönlich an, wenn er sagt: „Das ist mein auserwählter Sohn, auf ihn sollt ihr hören.“ Auch wir werden zur Umkehr eingeladen. Das bedeutet bei uns ebenso wenig wie bei Petrus, dass alles falsch war, was wir getan haben. Der Blick auf das eigene Leben soll dazu dienen herauszufinden, ob ich bei meinem Handeln auf ihn – Jesus Christus – gehört habe. Das ist bei mir sicherlich nicht immer der Fall. Ich vermute, dass ich damit nicht allein dastehe. Aber Gott ermutigt mich, dass ich auf ihn höre. Damit ist der Blick nach vorne entscheidend. Christus spricht uns im

Sebastian Vieth (Praktikant aus dem Priesterseminar)

Sebastian Vieth (Praktikant aus dem Priesterseminar)

Evangelium und im Gebet persönlich an und in der Zeit der Umkehr sollen wir uns darauf konzentrieren. Wir können durch Gebet und das Evangelium Christus zu uns sprechen lassen und ihn wieder zur Richtschnur unseres Lebens werden lassen. Ich möchte in dieser Fastenzeit den Blick wieder nach vorne richten, Christus zu mir sprechen lassen und versuchen in meinem Leben und Handeln auf ihn zu hören. Denn dazu lädt Gott uns ein – auf ihn sollt ihr hören!

Sebastian Vieth

 

Am 12. März jährt sich die Heiligsprechung von Philipp Neri – zu dem die Kirche von Schloss Neuhaus eine enge Beziehung hat. Als typisch für ihn ist seine Fröhlichkeit überliefert, aber auch seine besondere Wertschätzung für das (gemeinsame) tägliche Gebet.
Philip Neri war der Lieblingsheilige des als Roncalli-Papst bekannten Johannes XXIII. – auch der mit enger Beziehung zur Kirche von Schloss Neuhaus – auch dieser bis heute bekannt für seine ausgeprägte Fröhlichkeit. Und er schreibt in seinen Zehn Geboten der Gelassenheit: „Wie die Nahrung für das Leben des Leibes wichtig ist, so ist eine gute Lektüre wichtig für das Leben des Geistes.“

In den nächsten Wochen dürfen wir uns die beiden zum Vorbild nehmen: ihre Fröhlichkeit, ihre Wertschätzung einer geistlichen Nahrung wie auch des gemeinsamen Gebetes. Gelegenheiten bieten sich in unserem Pastoralen Raum in vielen Fastenaktion, z.B. den Frühschichten, den klassischen Exerzitien, den musikalischen Impulsen, dem Weltgebetstag … u.v.m.
Dann wird die Fastenzeit zu einer Zeit der freudigen österlichen Vorbereitung!
Ihr Diakon Andreas Kirchner

 

 

DIakon Andreas Kirchner

Diakon Andreas Kirchner

Liebe Leser und Leserinnen,

eine Feldrede ist keine Bergpredigt. Dieselben Gleichnisworte Jesu, die in der Bergpredigt des Matthäusevangeliums himmelnah und dem Irdischen weit entrückt scheinen, dieselben Gleichnisse sind in der Feldrede des Lukasevangeliums quasi in die Niederungen des menschlichen Daseins gesprochen. Dieselben Worte haben hier einen weniger hohen, einen alltäglicheren Klang, so scheint es mir. An diesem Sonntag hören wir den letzten Abschnitt der Feldrede mit den drei Bildworten von den beiden Blinden, den Brüdern mit dem Splitter bzw. Balken im Auge, gefolgt vom Bild der beiden Bäume und ihren Früchten.

Wovon das Herz voll ist, davon spricht der Mund, dieses Sprichwort beschließt die Bildworte. Lukas hebt die Forderung sehr hervor, dass es niemanden nützt, wenn er die Worte Jesu hört und für gut hält, aber nicht in die Praxis umsetzt. Die Rede des Mundes und die Taten des Menschen legen die Qualität seines Herzens offen. Wenn Wort und Tat nicht übereinstimmen, wird jedes Christsein unglaubwürdig – daran hat sich bis heute nichts geändert. Aber unsere Herzen bleiben zu oft trocken. Wir starren uns nur mit Holzaugen an und Tränen lösen sich nicht.

Angelika Schulte, Gemeindereferentin

Angelika Schulte, Gemeindereferentin

Mahatma Gandhi, der indische Asket, Pazifist und Politiker, der dem Christentum gegenüber wohlgesonnen war, hat einmal gesagt: „Als erstes würde ich raten, dass die Christen alle miteinander anfangen müssen, wie Jesus Christus zu leben. Wenn ihr im Geist eures Meisters zu uns kommen wolltet, könnten wir euch nicht widerstehen.“  Die Worte Jesu – beherzigen wir sie, legen wir sie zurück in den Fluss und in die Niederungen unseres Lebens, dann werden sie zu guten Taten.

Einen guten Start in die Fastenzeit wünscht Ihnen

Angelika Schulte

 

„Die andere Wange hinhalten“

Im Evangelium dieses Sonntags steht das berühmte Wort von der anderen Wange. Dieses Bild wird gerne zitiert, aber was könnte Jesus gemeint haben.

Als Jesus selbst bei der Vernehmung auf die Wange geschlagen wurde, hat er nicht die andere Wange hingehalten. Der Schlag des Dieners des Hohen Priesters hatte verletzende, bestrafende Bedeutung. Jesus hält ihm nicht die andere Wange hin, sondern weist ihn mit Worten zurecht.

Der entscheidende Unterschied vom Schlag auf die Wange im heutigen Evangelium ist, dass Jesus von der rechten Wange spricht.

Der Schlag auf die rechte Wange wird von Rechtshändern mit dem Handrücken ausgeführt. Natürlich ist dies ein tätlicher Angriff, aber eine echte Ohrfeige würde man mit der Handfläche gegen die linke Wange ausführen. Der Schlag auf die rechte Wange hat mehr beleidigenden als verletzenden Charakter.

Wenn dich jemand beleidigt, so antworte nicht mit einer Gegenbeleidigung, lass es nicht eskalieren, so könnte man das Wort von der anderen Wange in unsere Zeit übersetzen.

Aber auch das ist nicht immer einfach. Wie oft erleben wir, dass wir verbal angegriffen werden, unter der Gürtellinie, wie es so schön heißt. Wenn Menschen z.B. heimlich, hinter unserem Rücken, Intrigen schmieden, uns in den Rücken fallen, in Verbänden, in Vereinen oder sogar in Familien, dann fällt es schwer, ruhig zu bleiben. Und dieses Ruhigbleiben fällt um so schwerer, je größer die menschliche Enttäuschung ist.

Und genau da will Jesus uns anleiten, eben nicht auf dem gleichen Niveau zu reagieren.

Diakon Klaus Pöppel

Diakon Klaus Pöppel

Es dem anderen mit gleicher Münze heimzahlen, wie es ein Sprichwort sagt, genau das sollen wir nicht tun, so verstehe ich das Wort des „Wange-hinhaltens“.

Nach den tollen Tagen der Faschingszeit, die wir im Augenblick feiern, kommt bald die Fastenzeit.

Vielleicht können wir versuchen, in dieser Zeit der Vorbereitung auf das Osterfest, geduldiger zu sein, wenn Menschen in unserer Umgebung Dinge tun, die uns verletzen.

Ich werde es versuchen.

Eine gesegnetes Wochenende!

Ihr Diakon Klaus Pöppel

 

„Selig, die mit dem Herzen sehen!“

Jesus hat die Seligpreisungen verkörpert. Es tut uns immer sehr gut, die Seligpreisungen zu lesen und zu meditieren! Jesus hat sie in seiner ersten großen Verkündigung am Ufer des Sees von Galiläa ausgerufen. Es war eine große Menschenmenge da, und er stieg auf den Hügel, um seine Jünger zu lehren; darum wird jene Predigt „Bergpredigt“ genannt. In der Bibel wird der Berg als der Ort angesehen, an dem Gott sich offenbart, und Jesus, der auf dem Hügel predigt, erscheint als göttlicher Lehrer, als neuer Mose. Und was teilt er mit? Jesus vermittelt den Weg des Lebens, jenen Weg, den er selbst beschreitet, ja, der er selber ist, und er stellt ihn vor als den Weg des wahren Glücks. In seinem ganzen Leben, von der Geburt in der Grotte von Betlehem bis zum Tod am Kreuz und zur Auferstehung hat Jesus die Seligpreisungen verkörpert. Alle Verheißungen des Gottesreiches haben sich in ihm erfüllt.

Indem er die Seligpreisungen verkündet, lädt Jesus uns ein, ihm zu folgen, mit ihm den Weg der Liebe zu gehen, den einzigen, der zum

Tobias Dirksmeier, Pastor

Tobias Dirksmeier, Pastor

ewigen Leben führt. Es ist kein einfacher Weg, doch der Herr sichert uns seine Gnade zu und lässt uns nie allein … (Papst Franziskus, Botschaft zum Weltjugendtag 2014)

Lassen wir uns gemeinsam immer wieder neu ein auf diesen Weg der Liebe – üben wir die verschiedenen Haltungen der Seligpreisungen immer wieder ein, in den vielen geschenkten „Übungsmomenten“ des alltäglichen Lebens!

Ihr, Pastor Tobias Dirksmeier

 

Am Sonntag nach dem Fernsehgottesdienst durfte ich viele Gespräche mit Menschen führen, die nach der Übertragung das Angebot angenommen haben, anzurufen.

Viele dieser Menschen sind einsam und suchten einen Ansprechpartner, der einfach nur zuhört und sich für seine Lebensgeschichte interessiert.

Einige waren darunter, die es bedauerten, nicht die Kommunion empfangen zu können, um sich so stärken zu lassen und die Gemeinschaft mit Jesus und mit allen Gläubigen körperlich zu spüren.

In unseren vier Gemeinden gibt es bestimmt genauso einsame Menschen. Wir könnten ihnen helfen, wenn wir unsere Ohren und Augen nicht zu schnell verschließen und abwenden –  und in unseren, ach so, geschäftigen Alltag übergehen.

Petra Scharfen, Gemeindereferentin

Petra Scharfen, Gemeindereferentin

Die hauptamtlichen Seelsorgerinnen und Seelsorger und einige ehrenamtliche Seelsorgerinnen besuchen gern einsame Menschen, die ein Gespräch suchen und oder die Hauskommunion empfangen möchten.

Machen Sie doch in ihrem Lebensumfeld auf diese Angebot immer wieder mal aufmerksam. Bei Interesse können Sie sich im Zentralbüro melden oder sich an eine Seelsorgerin oder Seelsorger wenden.

 

Eine gesegnete Woche wünscht Ihnen

 

Ihre Gemeindereferentin

Petra Scharfen

 

Wir leben in einer Zeit rascher Veränderungen. Was gestern noch eine Neuheit und etwas Besonderes war, ist morgen schon wieder kalter Kaffee. Wenn sich die Zeit so rasch ändern, ändern sich auch die Fragen, die wir stellen und gestellt bekommen. Mit den neuen Fragen müssen dann neue Antworten gegeben werden.

Welche Bedeutung kann dann noch unser Glaube haben? Kann er noch eine gültige Antwort, eine Lebensperspektive sein, wenn wir uns den Änderungen und Neuerungen unserer Tage stellen?

Bei den Propheten des Alten und Neuen Bundes findet man ähnliches: Da wurden die Missstände der Zeit und die Schwächen der Menschen schonungslos angeprangert. Die Propheten verstanden sich als Mund Gottes, als Heilsbringer in Gottes Namen. Schon wegen der Herzenshärte der Zuhörer waren klare Worte notwendig. Dennoch bleibt ein großer Unterschied: Die Sprecher Gottes waren frei von jeglicher Rechthaberei. Sie vertraten ja nicht ihre persönliche Meinung, handelten nicht im eigenen Interesse, sondern allein im Namen Gottes. Deshalb kamen sie auch ohne Beschimpfungen und Beleidigungen aus. So unbequem die Propheten oft waren, so notwendig waren sie zugleich. Die schlechteste Zeit war immer die, in der es nicht einmal mehr Propheten gab, keine Wegweiser, die aus dem Dunkel herausführten. Keinen Propheten zu haben, das war eine Strafe Gottes.

Benedikt Fritz, Gemeindereferent

Benedikt Fritz, Gemeindereferent

Es ist schwer zu entscheiden, ob wir heute auch in einer prophetenlosen Zeit leben. In der unglaublichen Vielfalt unserer Probleme wären deutende und deutliche Menschen von besonderer Wichtigkeit. Aber wo soll man sie hernehmen? Einiges spricht dafür, dass man die Propheten unserer Zeit nicht unbedingt hinter Mikrofonen suchen muss. Lautstärke macht allein noch keinen Propheten aus. Aber mitunter ist jemand in der Familie oder in der Nachbarschaft oder an der Arbeitsstelle, der ruhig und unbeirrt seiner Überzeugung nachgeht, unabhängig von Mehrheiten und von Rechthaberei. Ab und zu kann man einem richtigen Propheten begegnen, jeden Tag aufs Neue, wir sollten nur einander besser zuhören!

Ihr Benedikt Fritz

 

Liebe Schwestern und Brüder,

 

ich erzähle von einem der vielen Kondolenzgespräche, die meine Mitarbeiter oder ich in der letzten Zeit führen mussten. Ort des Geschehens ist der Konferenzraum im Pfarrhaus. Die drei Stellwände dort sind gespickt voll mit Moderationskarten, die allesamt um das Projekt Fernsehmesse kreisen. Der Sohn der Verstorbenen sieht das und fragt nach: „Kommt das Fernsehen?“ Ich erzähle ihm daraufhin von der Übertragung des Hochamtes am 3. Februar aus der Pfarrkirche im ZDF. Wir hatten sofort ein Gesprächsthema. „Das hätte Oma noch erleben müssen.“ Und nun erzählt er: Seit vielen, vielen Jahren gehörte die Fernsehmesse zum Pflichtprogramm der Verstorbenen. Sie bestand darauf, dass ihr das Sonntagskleid angezogen wurde. Dann wurde eine Madonnenfigur auf den Tisch gestellt, eine Kerze entzündet, das Gotteslob bereitgelegt. „Und dann wollte Oma nicht mehr gestört werden.“

Peter Scheiwe, Pfarrer

Peter Scheiwe, Pfarrer

 

Mir hat dieser kleine Vorgang im Vorfeld einer Beerdigung noch einmal die Augen für die Dimension unseres Projektes „Fernsehmesse“ geöffnet. Und so lade ich Sie alle herzlich ein, am 3. Februar diesen Gottesdienst aktiv mitzugestalten, durch ihr Kommen, durch ihr Mitbeten und Mitsingen. Schön, wenn Sie ungefähr um 9 Uhr in der Kirche sein könnten. Es gibt im Vorfeld ein paar Hinweise, aber sicher auch viel zu sehen, wenn die zusätzliche Beleuchtung eingeschaltet ist. Dies ist das Ziel, am Ende die Herzen der Menschen an den Bildschirmen zu erreichen. Herzliche Grüße,

Peter Scheiwe

 

Heute schon geknuddelt?

 

Der Mensch lebt nicht nur vom Brot allein. Das wissen wir nicht nur aus eigener Erfahrung, dass wurde schon vor vielen Jahren wissenschaftlich bewiesen.

So wurde schon unter Friedrich dem Großen eine Untersuchung an Waisenkindern gestartet. Die Krankenschwestern versorgten den Säuglingen nach allen damals bekannten Standards der Pflege und Hygiene. Aber sie durften nicht mit den Säuglingen sprechen, keinen Blickkontakt aufnehmen und sie nicht in den Arm nehmen. Trotz der ausgezeichneten Pflege starben alle Säuglinge.

Wir Menschen sind aufeinander angewiesen. Wir brauchen die Nähe anderer Menschen. Dazu gehört auch der körperliche Kontakt: ein Händedruck, eine Umarmung, ein Streicheln der Wange.

Montag, am 21. 1., ist internationaler Weltknuddeltag. Pastor Kevin Zarboney (USA) rief ihn 1986 ins Leben.

Schauen Sie sich mal um, bestimmt gibt es auch in Ihrer Nähe Menschen, die zum knuddeln sind!

 

Anja Fecke, Gemeindereferentin

 

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