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Katholische Pfarrei Heiliger Martin · Paderborn Schloß Neuhaus, Sande, Sennelager, Mastbruch
Kirchen Und Politik Diskutierten über Flüchtlingspolitik

Kirchen und Politik diskutierten über Flüchtlingspolitik

Kirchen und Politik diskutierten über Flüchtlingspolitik

Schutz der Menschen in den Mittelpunkt stellen

Paderborn (dph). Wenige Wochen vor der Bundestagswahl haben Evangelische und Katholische Kirche und deren Wohlfahrtsverbände Diakonie und Caritas Fragen und Forderungen zur Asylpolitik an Paderborner Bundestagskandidatinnen und -kandidaten bzw. deren Vertreter gestellt. Zu der Podiumsdiskussion „Frauen und Kinder zuerst??! – Prioritäten in der Flüchtlingspolitik“ kamen rund 100 Besucher in das Lukas-Zentrum. Moderiert wurde die Veranstaltung von der Journalistin Sylvia Homann.

Es sei kein Zufall, dass die Diskussion in einem christlichen Gemeindezentrum stattfinde, betonte Christoph Keienburg, Pfarrer des Lukasbezirks und Synodalbeauftragter des Evangelischen Kirchenkreises Paderborn für Flucht und Asyl in seiner Begrüßung: „Flüchtlinge, Witwen und Waisen, die Verletzlichsten, stehen im Christentum an erster Stelle.“

Fünf Forderungen stellten Pfarrer Helge Hohmann, Beauftragter für Zuwanderungsarbeit der Evangelischen Kirche von Westfalen, und Domkapitular Dr. Thomas Witt, Vorsitzender des Caritasverbandes für das Erzbistum Paderborn und Sonderbeauftragter für Flüchtlingsfragen im Erzbistum, an die Politik: 1. Abschiebestopp nach Afghanistan, 2. zügiger Familiennachzug, 3.Teilhabe der Flüchtlinge am gesellschaftlichen Leben, 4. die Würde des Menschen in den Mittelpunkt stellen und 5. eine gemeinsame Flüchtlingspolitik in der Europäischen Union.

Die Behauptung, Afghanistan sei ein sicheres Herkunftsland, werde jeden Tag widerlegt, erklärte Domkapitular Dr. Witt. „Wie soll Integration gelingen, wenn es keinen Familiennachzug gibt?“, fragte Pfarrer Hohmann. Zur Teilhabe am gesellschaftlichen Leben gehört es für Dr. Witt, dass das Asylbewerberleistungsgesetz abgeschafft wird und Betroffene stattdessen Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch (SGB II) erhalten. Pfarrer Hohmann forderte, den Begriff „schlechte Bleibeperspektive“ abzuschaffen. „Das Asylrecht ist ein individuelles Recht, das einzelne Schicksal muss geprüft werden.“ Auf die Notwendigkeit einer gemeinsamen europäischen Flüchtlingspolitik verwies Dr. Witt: „So wie es jetzt ist, kann es nicht funktionieren.“

Das Aussetzen des Familiennachzugs bis März 2018 kritisierten Hartmut Oster (Grüne) und Siegfried Nowak (Linke). Burkhard Blienert (SPD) hält eine Neubewertung für notwendig, da sehr viele Bürgerkriegsflüchtlinge aus Syrien betroffen seien. Für ein Einwanderungsgesetz sprachen sich sowohl Blienert als Bernd Schulze-Waltrup (CDU) und Nicola Hagemeister (FDP) aus.

Für die weitere Flüchtlingsarbeit betonte Bernd Schulze-Waltrup (CDU) die große Bedeutung ehrenamtlichen und gesellschaftlichen Engagements, Hartmut Oster (Grüne) wies darauf hin, dass mit weiteren Flüchtlingsbewegungen, auch durch Klimaflüchtlinge, zu rechnen sei. Siegfried Nowak (Linke) hält eine offensive Integrationsarbeit für erforderlich, Nicola Hagemeister (FDP) setzt auf Bildung von Anfang an, unabhängig vom asylrechtlichen Status, und auch für Burkhard Blienert (SPD) sind Bildung, Wohnung und Arbeit sowie interreligiöser Dialog zentrale Aufgaben.

Aus dem Publikum wurden unter anderem die Themen moralische Verantwortung und deutsche Waffenlieferungen angesprochen und die Frage nach dem besonderen Schutz für Frauen und Kinder gestellt. Nicola Hagemeister (FDP) sprach sich für eine geschützte Unterbringung von Frauen und Kindern aus, und Burkhard Blienert (SPD) setzt beim Thema Schutzbedürftigkeit auf mehr Sensibilisierung der Mitarbeitenden von Behörden. Bernd Schulze-Waltrup (CDU) sieht eine gesamtgesellschaftliche Verantwortung, Fluchtursachen abzubauen, zum Beispiel auch durch das eigene Konsumverhalten. Hartmut Oster (Grüne) und Siegfried Nowak (Linke) forderten „fairen Handel“ und ein Verbot von Waffenexporten. Offen gebliebene Fragen des Publikums werden von den Veranstaltern an die Politikerinnen und Politiker weitergeleitet.

Veranstalter der Podiumsdiskussion waren der Caritasverband Paderborn, das Dekanat Paderborn, der Evangelische Kirchenkreis Paderborn, die Diakonie Paderborn-Höxter e.V. und die Regionalstelle der Evangelischen Erwachsenenbildung Westfalen und Lippe e.V.

2017 07 05 Diskussion Asyl Besucher Kl
„Aus Guter Quelle“

„Aus guter Quelle“

Aus guter Quelle“

 – dem Wort Gottes und Jesus auf der Spur – eine Entdeckungsreise mit allen Sinnen.

Vielleicht können sich einige von Ihnen an den Ostergarten in 2007 im Pfarrheim Mastbruch erinnern. Viele hunderte Besucher haben sich auf eine Zeitreise nach Jerusalem auf den Spuren Jesu begeben. Sie spürten der Leidensgeschichte und die Auferstehung mit allen Sinnen nach. Viele meldeten zurück, dass es ein unvergessliches Erlebnis war und Sie das Osterfest mit neuen Augen sehen.

Der Arbeitskreis Ehrenamt möchte mit Ihnen, mit Einzelpersonen und Gruppen und Gremien aus Sande, Sennelager, Schloß Neuhaus und Mastbruch und mit den evangelischen Gemeindemitgliedern gemeinsam versuchen, hier anzuschließen und zwei Wochen vor dem Osterfest in 2018 im Pfarrzentrum Mastbruch wieder viele Menschen auf eine ähnliche Zeitreise mitzunehmen. Zusätzlich zu der Leidensgeschichte soll versucht werden weitere Begegnungen mit Jesus und Erfahrungen der Menschen mit Gott erlebbar zu machen. Viele Menschen können sich einbringen und neue Erfahrungen mit der Bibel und ihrem eigenen Glauben machen. Vielleicht entdecken sie ungeahnte Talente bei sich selbst oder bei anderen.

Am Montag, 10. Juli um 20 Uhr

lädt der AK Ehrenamt zu einem Informationsabend ins Pfarrzentrum Mastbruch ein. An diesem Abend wird das Projekt ausführlich vorgestellt. Herzliche Einladung an alle Interessierten.

 

Oasentag 2017 – Einen Tag Der Stille In Der Natur

Oasentag 2017 – Einen Tag der Stille in der Natur

Oasentag 2017 – Einen Tag der Stille in der Natur

 

Willst du glücklich sein, dann verzichte auf unnütze Geschäftigkeit, auf leere Worte, auf die Hast, die nichts ist als unglückselige Flucht. Halte inne, beruhige deinen Geist, lausche dem Leben. Drupka Rinpoche

Dazu möchte möchten wir Sie einladen:

Freitag, 18.08. von 10 Uhr – 17 Uhr

in Benhausen – Schönstattzentrum Paderborn, Goldener Grund 55, 33100 Paderborn.

 

An diesem Tag üben wir uns im Loslassen und in der Aufmerksamkeit für uns selbst und     für die Gemeinschaft.

Elemente dieses Tages werden sein: Impulse, 2 leichte Yogaeinheiten, die auch für Anfänger geeignet sind, Zeiten der Stille, Zeiten in der Natur, Gemeinsames Mittagessen  – Kostenanteil 20 Euro – (bitte Matte und Decke, evtl. Kissen mitbringen!)

Ihre Begleiterinnen dieses Tages sind Petra Scharfen und Birgit Vossel (Yogalehrerin).

Wenn Sie sich für diesen Tag Zeit nehmen möchten, dann melden Sie sich bitte bis zum 07. Juli bei Petra Scharfen, Gemeindereferentin und geistl. Wegbegleiterin:

petra_scharfen@web.de (Unterstrich) oder per Tel. 05254/9389563 oder im Zentralbüro 05254/2531 an.

Petra Scharfen, Gemeindereferentin

Petra Scharfen, Gemeindereferentin

Wir freuen uns auf Sie.

 

Staffelstabübergabe In KiTa St. Marien

Staffelstabübergabe in KiTa St. Marien

Übergabe des Staffelstabs: (v.l.) Die neue KiTa-Leiterin Desiree Pecher und Detlef Müller (Geschäftsführer der Kath. KiTas Hochstift).

Staffelstabübergabe in KiTa St. Marien

Desiree Pecher ist neue Leiterin im Sander Kindergarten. Nachfolgerin von Maria Sehrbrock

Paderborn-Sande. Die Neue ist eine alte Bekannte: Desiree Pecher wurde jetzt offiziell als neue Leiterin der katholischen KiTa St. Marien in Sande offiziell in ihr Amt eingeführt. Um-gewöhnen muss sich aber niemand, hat sie das Amt doch schon vertretungsweise seit dem vergangenen Sommer ausgeübt.

Desiree Pecher kennt den katholischen Sander Kindergarten gewissermaßen „von klein auf“. Hier absolvierte sie ihr Anerkennungsjahr und war in den vergangenen sechs Jahren als Grup-penleiterin und Abwesenheitsvertretung der Leiterin tätig. Im Juli 2016 übernahm sie dann kommissarisch das Amt der Leiterin von Maria Sehrbrock, die sich nach 14 Jahren noch ein-mal beruflich weiterentwickeln wollte und nach Scharmede wechselte. Seitdem ist die erst 27-jährige Desiree Pecher verantwortlich für 44 Kinder von 2 bis 6 Jahren, die in zwei Gruppen von 9 Erzieherinnen betreut werden.
Die Kinder sind es denn auch, die für die gebürtige Paderbornerin immer an erster Stelle ste-hen: „Sie machen einfach besonders Freude“, sagt sie. Viel verändern in der KiTa St. Marien wolle sie gar nicht, sondern die gute Arbeit fortführen. „Ich will das Team mitnehmen und auf die Wünsche der Eltern eingehen“, betont die junge Leiterin. An ihrem Beruf schätzt sie be-sonders, dass jeder Tag anders sein: „Das macht unglaublich viel Spaß“, so Desiree Pecher.
Detlef Müller, Geschäftsführer des katholischen KiTa-Trägers, überreichte ihr den symboli-schen Staffelstab. Er riet der neuen Leiterin, sich stets daran zu erinnern, wofür ein Staffelstab in der Leichtathletik stünde: „Arbeiten Sie im Team, geben Sie Aufgaben ab und organisieren Sie Prozesse so, dass alle beteiligt sind.“ Das Wichtigste sei jedoch: „Immer wenn es schwierig wird, sollten Sie die Perspektive der Kinder einholen!“. Müller lobte die bisherige Arbeit der neuen Leiterin und wünschte ihr und ihrem engagierten Team für die Zukunft alles Gute.

Übergabe des Staffelstabs: (v.l.) Elisabeth Vonderheide (pädagogische Regionallei-tung der Kath. KiTas Hochstift), die neue KiTa-Leiterin Desiree Pecher, Detlef Müller (Ge-schäftsführer der Kath. KiTas Hochstift) und Patricia Trapp (Elternrat).

Text und Fotos: Birger Berbüsse

Detlef Müller, Geschäftsführer

Ökumenischer Orgelspaziergang In Paderborn Am 30. April

Ökumenischer Orgelspaziergang in Paderborn am 30. April

Liebe Freunde der Kirchenmusik!

Am 30. April findet der erste Paderborner Orgelspaziergang statt! Drei Kurzkonzerte in der Abdinghofkirche, im Dom und in der Kapuzinerkirche – dazwischen Kaffee und Kuchen! 14.30 Uhr geht es in der Abdinghofkirche los. Das Programm finden Sie im nebenstehenden Flyer.

Der Eintritt zu den Konzerten ist frei. Bei Kaffee und Kuchen wird um eine Spende zur Deckung der Unkosten gebeten. Um etwas besser planen zu können, wären wir über eine kurze Anmeldung im Dekanatsbüro dankbar: 0 52 51 – 2 15 02 oder info@dekanat-pb.de, sodass wir ungefähr wissen wie viel an Kaffee und Kuchen zu bestellen ist.

Wir freuen uns auf Ihr kommen und auf einen schönen Nachmittag!

Martin Hoffmann (Kantor Abdinghofkirche)

Tobias Aehlig (Domorganist)

Sebastian Freitag (Dekanatsmusiker)

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Bilder Von Der Eröffnung Und Einweihung In Der Schloßstraße „4a“

Bilder von der Eröffnung und Einweihung in der Schloßstraße „4a“

Viele Besucher und Besucherinnen kamen  in die Schloßstr. 4a, um die neuen Räumlichkeiten der Pfarrei Hl. Martin kennenzulernen, die im Untergeschoss des Fachwerkhauses liegen. Zwei kleinere Räume laden in einer freundlichen Atmosphäre ein zu Begegnung und Austausch.

Der Ort bietet Platz für seelsorgliche und pastorale Angebote, kleinere Gruppen und Gesprächskreise. So treffen sich ab Mai an jedem dritten Dienstag im Monat um 19.30 Uhr dort Eltern, die ihre Kinder taufen lassen möchten. An jedem ersten Donnerstagnachmittag eines Monats von 17.00 bis 18.30 Uhr lädt der Treff „Mobile“ trauernde Menschen ein.

Die Vier a wird in Zukunft auch an bestimmten Tagen geöffnet sein für Menschen, die gerade dort vorbeikommen und einen Moment innehalten möchten bei einer Tasse Kaffee.

Kontakte und Anfragen rund um die Vier a sind willkommen: Gemeindereferentin Angelika Schulte, schulte.snh@gmail.com

Komm Herein! Schön, Dass Du Da Bist! Schloßstr. 4a

Komm herein! Schön, dass du da bist! Schloßstr. 4a

Komm herein!

Schön, dass du da bist!

Der Anfang ist gemacht! 

Kirche hat  ein neues Gesicht neben den Gottesdiensthäusern und Pfarrzentren in unseren Gemeinden  gefunden. In der Schloßstr. 4a sind zwei  Räume entstanden, die  freundlich wirken und eine ungezwungene  Atmosphäre vermitteln. Männer und Frauen, Familien mit  Kindern und Jugendliche finden hier in Zukunft  einen Ort, den sie punktuell oder regelmäßig aufsuchen können.  So bietet die Vier a u.a. einen Treffpunkt für Taufeltern mit ihren Kindern und Familien an. Trauernde Menschen finden hier demnächst  Begleitung  und Gesprächsangebote. Vieles ist denkbar und wird sich entwickeln aus den Wünschen und Bedürfnissen der Menschen, die diesen Ort aufsuchen. Neben den gemeindlichen Verbänden und Gruppen, denen die Räume  offenstehen für eine Kooperation, können hier neue  Kreise wachsen und sich miteinander vernetzen.  Herzliche Einladung zum Kennenlernen der „Vier a“ am Sonntag, 2. April, ab 10.30 Uhr.

Nähere Informationen und Anfragen im Zentralbüro oder bei

Angelika Schulte (schulte.snh@gmail.com)  Tel.: 05254 936345

Der Weg zur Schloßstraße 4a – von der Idee bis zur Umsetzung: weg-in-die-schlossstrasse

schlossstr-4a
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