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Katholische Pfarrei Heiliger Martin · Paderborn Schloß Neuhaus, Sande, Sennelager, Mastbruch

Alles, was zwei von euch auf Erden gemeinsam erbitten, werden sie von meinem himmlischen Vater erhalten. Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen.            (Mt 18,19f)

Ich glaube, Gott will nicht nur mit jedem von uns Menschen in Dialog treten, er möchte die Gemeinschaft unter uns Menschen fördern. Er will eben, dass wir Dinge gemeinsam tun. Das Sonntagsevangelium möchte dabei Mut machen, aber es fordert zugleich auch. Es fordert den einzelnen heraus, der zur Gemeinde gehört. Es redet nicht von herausragenden Amtsträgern; vielmehr erwartet es von jedem von uns den Schritt auf den Nächsten zu; wenn es nötig ist, auch verbunden mit einem ernsthaften und klaren Wort.

DIakon Andreas Kirchner

DIakon Andreas Kirchner

Es liegt ein besonderer Segen darauf, wenn wir gemeinsam etwas erbitten, wenn wir miteinander übereinstimmen im Gebet. So wichtig das persönliche Gebet ist, es einen großen Unterschied, ob man allein oder gemeinsam betet. Ich erlebe diesen Unterschied z.B. beim kirchlichen Stundengebet. Es ist ursprünglich ein Gemeinschaftsgebet, wird jedoch außerhalb klösterlicher Gemeinschaften meist  allein gebetet. Wenn wir aber doch einmal gemeinsam beten, dann ist es jedes Mal kraftvoller.

Persönliches und gemeinsames Gebet können sich gegenseitig nicht ersetzen sondern  nur ergänzen.

 

Ihr Diakon Andreas Kirchner

 

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